Athleten Service  

   
Fit and Body       
Wer sich bei den Nachbarn Österreichs der Fachjury stellen möchte bitte bei Chris Manasek unter chris@megafitstore.com melden. 
   
Mittwoch, 13 Mai 2015 00:00 geschrieben von

Int. Österreichische Meisterschaft 2015

Bodybuilding (BB) bis 85 kg

Dieses volle Finale spielte für das Auge alle Stückerln. Die Qualitäten aller Teilnehmer waren sehr gut, auch auf internationalem Niveau. Die Linienführung aller Finalisten entsprach dem Zeitgeist.

Der Holländer Maurice Lemeer (6. Platz) kam brauchbar definiert und mit guter Linie. Derzeit fehlt ihm noch ein wenig die Wucht für diese Klasse, aber ein positiver Anfang ist gesetzt. Der Tscheche David Vycidal (5. Platz) war trocken und gestreift, hatte aber noch großen Nachholbedarf in seiner Präsentation. Auf Platz vier dann unser Rody Hedo, wohl einer unserer talentiertesten Athleten in Österreich. Rody versucht sich nach seinen gelungenen Wettkampfteilnahmen in der Classic Bodybuilding heuer zum ersten Mal in der Bodybulding-Klasse bis 85 kg. Er bringt alles für einen guten Bodybuilder mit: Breite Schultern, enge Taille, schöne Muskelschwünge und ein ausgewogenes Unter- Oberkörperverhältnis. Das Einzige woran er noch arbeiten muss ist die Definition und der unbedingte Wille knallhart zu kommen. Die Int. Österreichische ist mittlerweile auf einem Niveau angelangt, das keine Fehler oder Nachlässigkeiten mehr verzeiht, will man seinem Talent entsprechende Platzierungen erreichen. Daher mein Rat an Rody: Beim nächsten Mal lieber ein paar Kilos weniger und dafür hart als schwerer aber dafür zu weich zu kommen. Ich bin mir sicher, dass Rody das beherzigen wird und dann können sich viele warm anziehen ... ;-) Diese geforderte Definition brachte der Italiener Stefano Valsecchi (3. Platz). Stefano kam trocken, hatte jede Menge Streifen und auch eine sympathische Gesamtperformance. Silber ging an den Ästheten Steven Borg aus Malta. Steven brachte klassische, an Frank Zane erinnernde Posen, die genau zu seinem Körpertypus passten. Man sieht diesen Typus eines Old School Athleten leider nur noch sehr selten, weshalb es ein Genuss war, den über 40 Jährigen Malteser bei unserem Wettkampf zu beobachten. Der Sieg ging aber schlussendlich an den Tschechen Zdeněk Razák, der mit superenger Taille, breiten Schultern und ausgewogener Gesamtentwicklung bei sehr guter Definition das Gold für unsere nördlichen Nachbarn holte.

Summa summarum spiegelte sich in dieser Klasse eine Entwicklung der letzten Jahre wider: Es wird der guten Linienführung wieder der Vorzug vor Masse gegeben. Das ist gut so und auch dem internationalen Trend entsprechend.

 Maurice Lemeer NL 6. Platz Männer BB bis 85 kg  David Vycital CZ 5. Platz Männer BB bis 85 kg  Rody Hedo AUT 4.Platz Männer BB bis 85 kg
Maurice Lemeer NL 6. Platz David Vycital CZ 5. Platz Petr Března CZ Sieger
 Stefano Valsecchi IT 3. Platz Männer BB bis 85 kg  Stephen Borg MT 2. Platz Männer BB bis 85 kg IÖM 15  ZdenÏk Razák CZ 1. Platz Männer BB bis 85 kg
Stefano Valsecchi IT 3. Platz Stephen Borg MT 2. Platz Petr Března CZ Sieger

Weitere Fotos von dieser Klasse unter: http://www.ifbb-austria.at/fotogalerie-der-oeabff-ifbb-austria/ifbb-int-oesterreichische-meisterschaft-2015-vaz-st-poelten/finale.html?page=11

Text: Dr. Wolfgang Schober

Fotos: Silvia Schober

Montag, 11 Mai 2015 00:00 geschrieben von

Int. Österreichische Meisterschaft 2015

Bodybuilding (BB) über 95 kg

Die Medaillenträger im Superschwergewicht hatten alle eines gemeinsam: Sie waren durchwegs gute und elegante Poser. Eigentlich faszinierend, dass gerade die Jungs, die teilweise sehr weit über 100 kg liegen, besonderes Augenmerk auf ihre Präsentation und das Posing legen und nicht nur ihre beeindruckende Masse wirken lassen.

Der Pole Bartosz Guran (3. Platz) war schon mehrfach in Österreich am Start. Diesmal startete der Masters-Athlet auch bei den Männern und konnte mit solider Leistung die Bronzene mit nach Hause nehmen. Vor ihm platzierte sich der harmonische Tscheche Jan Turek mit ebenmäßiger Entwicklung, guter Definition und schöner Präsentation. Den Sieg holte sich sein Landsmann Petr Března mit geradezu atemberaubender Wucht und guter Form. Petr ist ein Arnold Classic Europa-Finalist und offensichtlich am Weg zum Mr. Olympia Amateure im Juni in Spanien. Dafür war Petr schon sehr gut in Form und am richtigen Weg.

 

Weitere Fotos dieser Klasse unter: http://www.ifbb-austria.at/fotogalerie-der-oeabff-ifbb-austria/ifbb-int-oesterreichische-meisterschaft-2015-vaz-st-poelten/finale.html?page=14

Text: Dr. Wolfgang Schober

Fotos: Silvia Schober

Freitag, 08 Mai 2015 00:00 geschrieben von

Int. Österreichische Meisterschaft 2015

Bodybuilding (BB) bis 95 kg und Gesamtsieg

Die Finalisten kamen aus drei Nationen, nämlich CZ, CRO und Österreich. Den 5. Platz schaffte ein ebenmäßig strukturierter Thomas Baier aus Österreich. Seine Vorzüge liegen in der schönen Linie und den klassischen Posen. Wenn er auf seinen ästhetischen Body in den kommenden Jahren noch etwas mehr qualitative Muskelmasse aufpacken kann, dann steht weiteren Erfolgen sicherlich nichts im Wege. Der Kroate Zoran Heriban (4. Platz) kam rund und mit schönen Muskelteilungen, hat aber in punkto Präsentation sehr großen Spielraum nach oben. Am 3. Platz landete Roman Kronberger (AUT), mittlerweile auch schon ein Master, also über 40 Jahre – Herrgott wie die Zeit vergeht .... Roman kam im Gegensatz zum Loaded Cup vor etwa einem Monat wesentlich praller und besser definiert. Er brachte seine bekannten Vorzüge wie gute Linienführung und Freude am Wettkampf mit, muss aber zukünftig besonders darauf achten seinen Bauch unter Kontrolle zu halten. Am 2. Platz dann Manuel Narath, der es trotz seiner beindruckenden Wucht immer wieder schafft unglaublich elegant und klassisch zu posen. Manuel kam diesmal etwas leichter als gewohnt und hatte recht damit, denn sein Marschziel ist die EM Mitte Mai in Spanien und dafür passte die Form ganz genau. Der Sieg des Tschechen Milan Obořil war nie gefährdet. Zu gut passten die einzelnen Muskelgruppen zusammen, zu stark war seine Definition an diesem Tag und zu gut sein Gesamtauftritt. Dies fanden offenbar auch die Juroren, denn Milan setzte sich auch im Kampf um den Over All –Titel durch.

Weitere Fotos der Klasse unter http://www.ifbb-austria.at/fotogalerie-der-oeabff-ifbb-austria/ifbb-int-oesterreichische-meisterschaft-2015-vaz-st-poelten/finale.html?page=12

Text: Dr. Wolfgang Schober

Fotos: Silvia Schober

Donnerstag, 07 Mai 2015 00:00 geschrieben von

Talentecup 2015

Bikini Fitness über 165 cm

Esther Steiner (6. Platz) präsentierte sehr frauliche Linien und eine sympathische  Bühnenperformance. Wenn sie in Zukunft auch off-season dem Bodybuilding Lebensstil folgen wird, dann werden wir von diesem Talent auch in Zukunft noch viel Gutes hören. Julia Hilpert (5. Platz) bringt sehr gute Voraussetzungen für unseren Sport mit, muss aber noch an ihrer Grundstellung arbeiten. Dadurch, dass sie beim Gehen aber auch Stehen ein starkes Hohlkreuz bildet, drückt sie ihre Bauchpartie sehr stark nach vorne, was besonders bei den Seitansichten ihre an sich gefällige Silhouette beeinträchtigt. Carrie Pakosta (4. Platz) war mit Julia nach den Vorkämpfen noch gleichauf gelegen, konnte sich aber aufgrund der besseren Finalbewertung gegen sie durchsetzen. Sybille Gassner (3. Platz) bot mit sportlicher Figur und schön angedeutetem Sixpack eine solide Einstiegsleistung in allen Runden. Dann kam ein für Newcomer geradezu sensationelles Duell zweier Sportlerinnen. Carina Glatzl (2. Platz) bringt alle Voraussetzungen für eine zukünftig sehr gute Bikini-Athletin mit: Sie hat schöne, fließende Linien, eine sehr enge Taille und hat sichtliche Freude am Wettkampf. Dass es diesmal noch nicht ganz geklappt hat, liegt wohl daran, dass Magalie Berghahn (1. Platz) ebenfalls sehr talentiert ist, aber diesmal einfach das nötige Glück auf ihrer Seite hatte.

Auch in dieser Klasse deuteten sich vielversprechende Talente an. Man darf gespannt sein, ob sie die Mühen des steinigen Weges nach oben auf sich nehmen werden. Wenn sie das schaffen, sehe ich bei der einen oder anderen berechtigte Chance sich national aber auch bei kleineren  internationalen Bewerben zu bewähren. Das ist erfreulich und liegt nun in den Händen unserer Talente.

Mittwoch, 06 Mai 2015 00:00 geschrieben von

Talentecup 2015

Bikini Fitness bis 165 cm

Eine sehr schlanke Ani Krasteva (6. Platz) kam voller Elan und Freude am Wettkampf auf die Bühne. Allerdings konnte sie mit ihrem Finalauftritt ihre bessere Platzierung vom Vorkampf nicht halten und rutschte um einen Platz zurück. Manuela Waidacher (5. Platz) machte im Finale den Rückstand wieder gut und setzte sich damit einen Punkt vor Ani. Nadine Förster (4. Platz) legte eine solide Performance in allen Runden hin und konnte so einen ungefährdeten Finalplatz nach Hause bringen. Sie klopfte sogar im Vorkampf an die Medaillenränge an, hatte sie doch nur einen Punkt Rückstand auf die Drittplatzierte Alexandra Kornicki. Alexandra hat schöne, schlanke Linien und bewegt sich elegant. Cornelia Baumann (2. Platz) lag nach dem Vorkampf in Führung, war aber offenbar im Finale ein wenig zu nervös und verlor gleich 2 Punkte auf die spätere Siegerin Andrea Hassler. Andrea hatte von ihrer Teilnahme bei den Juniorinnen profitiert und legte bei den Frauen einen wesentlich souveräneren Finalauftritt hin als noch kurze Zeit bevor.

Jedenfalls wiederholt sich auch heuer wieder, was schon in den vergangenen Jahren zu sehen war: Unsere Juniorinnen gewinnen Frauenklassen, auch wenn sie vorher bei den Juniorinnen nicht mit Gold in den Händen von der Bühne gegangen waren. Das spricht für die Qualität unserer Juniorinnen. Was besseres kann der IFBB-Austria gar nicht passieren, wenn sich die Jungen auch bei den Älteren durchsetzen. Das sind gute Voraussetzungen für die Zukunft. Man darf also gespannt sein ...

Weitere Fotos dieser Klasse unter

http://www.ifbb-austria.at/fotogalerie-der-oeabff-ifbb-austria/oesterr-talentecup-2015-wien/finale.html?page=8  und folgende Seite

Text: Dr. Wolfgang Schober

Fotos: Silvia Schober

Dienstag, 05 Mai 2015 00:00 geschrieben von

Talentecup 2015

Juniorinnen Bikini Fitness, offene Klasse

Die sechs Finalistinnen hatte eines gemeinsam: Sie kamen alle sehr sympathisch rüber. Sie bemühten sich durchwegs die einstudierten Bewegungsabläufe so rund als möglich zu präsentieren und bei einer jeden merkte man das ehrliche Bemühen das Beste zu geben.

Melanie Dallinger (6. Platz) bringt gute Voraussetzungen für diese Klasse mit, muss aber die Diätschrauben beim nächsten Start stärker anziehen, um sich weiter vorne zu platzieren. Birgit S. (5. Platz) kam sehr sportlich austrainiert und präsentierte sich sympathisch. Vielleicht wäre das eine oder andere Kilo mehr sogar besser gewesen, um den runden Look der Bikini Ladies besser zu bringen. Patricia Hammer (4. Platz) kostete wohl ein typischer Anfängerfehler den einen oder anderen Platz nach oben: Sie hatte die Seitenbänder ihres Slips zu sehr unterhalb der Hüftknochen, weshalb die Relation zwischen Ober- und Unterkörper zulasten des Unterkörpers verschoben wurde. Ewig schade eigentlich wegen eines so leicht zu vermeidenden Fehlers die an sich gute Gesamtoptik zu beeinträchtigen. Manuela Waidacher (3. Platz) machte denselben Fehler, hatte aber den Vorteil des besser angedeuteten Sixpack, weshalb sie sich schlussendlich um einen Punkt vor Patricia setzte.  Andrea Hassler (2. Platz) kann jetzt schon als eine DER Entdeckungen dieser Meisterschaft gelten. Sie bringt fließende, fraulich-sportliche Linien kombiniert mit sympathischer Präsentation. An dieser sollte sie in Zukunft noch ein wenig intensiver Üben, um diese etwas runder zu bringen. Aber unterm Strich eine weitere Bereicherung in der Bikini Fitness Kategorie. Dasselbe gilt für Janine Huber, die diesmal das Glück auf ihrer Seite hatte und eine etwas komplettere Präsentation ablieferte.

Für mich ist es immer wieder erfreulich zu sehen, wie viele junge hübsche Nachwuchssportlerinnen in unserem kleinen Land den Sprung auf die Bühne wagen. Sie sind unsere Zukunft und die IFBB-Austria wird alles daran setzen, diesen Trend weiter zu unterstützen.

Weitere Fotos zur Juniorinnen Bikini Fitness  unter: http://www.ifbb-austria.at/fotogalerie-der-oeabff-ifbb-austria/oesterr-talentecup-2015-wien/finale.html?page=7

Text: Dr. Wolfgang Schober

Fotos: Silvia Schober

Montag, 04 Mai 2015 00:00 geschrieben von

Talentecup 2015

Bodyfitness (BF)

Bei den Masters (über 35 Jahre) bewies Martina Krempaska, dass es nie zu spät ist ordentlich zu trainieren, gut Diät zu halten und strebsam ein Ziel zu verfolgen. Sie holte sich den Sieg bei den Masters Bodyfitness. Dieser kann als ein Ausdruck besonderer Konsequenz gesehen werden, auch wenn sie dort die einzige Starterin war. Aber sie hat es als einzige Starterin tatsächlich auf sich genommen alle Phasen einer Wettkampfvorbereitung zu durchlaufen und auch abzuschließen. Sie war eben nur die einzige Masters-Sportlerin von -zig potenziellen anderen, die diese Chance genutzt hat. Daher Thumbs up Martina! (Y)

Bei den Frauen Bodyfitness zeigte Kimberley Borovnjak eine ausgezeichnete Definition, muss allerdings noch intensiv daran arbeiten, ihre untere und obere Körperhälfte in Einklang zu bringen. In der Präsentation hat sie noch Luft nach oben. Wenn sie diese beiden Punkte konsequent verfolgt, wird man sicherlich noch bessere sportliche Ergebnisse von ihr erwarten können. Den 2. Platz holte sich Nicole Annerl mit guter Gesamtstruktur, schönen ausgewogenen Linien und passabler Präsentation. Der Sieg ging an die immer gut gelaunte Vorarlbergerin Sabrina Fetz mit gutem Gesamtpaket und sichtlicher Freude am Wettkampf.

Grundsätzlich kann angemerkt werden, dass die fünf Meldungen für die Bodyfitness-Klassen als eine der vielen positiven Überraschungen des Talentecups gesehen werden, ist die BF doch eher bereits eine Kategorie für Fortgeschrittene. Umso erfreulicher also, dass immer mehr Frauen nach längerem Training den Sprung aus der Anonymität des Studios hinauf in das Rampenlicht der Wettkampfbühne wagen. Chapeau an alle Teilnehmerinnen in der Bodyfitness.

Fotos zum Talentecup 2015 unter http://www.ifbb-austria.at/fotogalerie-der-oeabff-ifbb-austria/oesterr-talentecup-2015-wien.html

Text: Dr. Wolfgang Schober

Fotos: Silvia Schober

Samstag, 02 Mai 2015 00:00 geschrieben von

Talentecup 2015

Bodybuilding (BB)

In der offenen Juniorenklasse waren gleich vier Starter. Enis Dilmen (4. Platz) gehört offensichtlich zu jenen Talenten, deren größte Herausforderung in der Einhaltung einer ordentlichen Diät liegt. Talent hätte er was seinen Muskelaufbau betrifft, wenn er jetzt auch noch stark am Willen arebeitet, dann wird er zukünftig sicher besser abschneiden. Vor ihm lag Stefan Dengg (3. Platz) mit harmonischem Körperbau, gutem Sixpack aber deutlicher Gynäkomastie, die ihm sicherlich einen besseren Platz gekostet hat.. Ein wuchtiger David Bärnthaler holte sich Platz 2. Toll dann die Freude des quirligen Matthias Thaler, der zwar im Line Up dieser Klasse der Kleinste war, aber mit Freude am Wettkampf und gutem Gesamtpaket die Wertungsrichter überzeugen konnte.

Bei den Männern gab es mit Mario Peermann (2. Platz) einen Athleten, der eine geradezu sensationelle, körperliche Verwandlung seit seinem Auftritt bei der Body XTreme Revolution im Jänner 2015 durchlaufen war. Mario war damals pummelig und weit, nein, sehr weit weg von einer Form, geschweige denn Wettkampfreife. Mit dem richtigen Coach an seiner Seite brachten die beiden geradezu Unmögliches zustande und man muss Mario zu seiner Disziplin gratulieren, denn ohne der wäre ein solches Ergebnis undenkbar gewesen. Den Sieg holte sich ein sehr ausgewogen strukturierter Daniel Lenz mit ausgezeichneten Voraussetzungen für weitere sportliche Erfolge. Lediglich an seiner Präsentation, besonders aber seiner Grundstellung und den Pflichtposen muss er noch arbeiten, denn da raschelt´s im Gebälk bei höherklassigen Meisterschaften, wenn die nicht auf Anhieb sitzen und gut ausschauen.

In den BB-Klassen kann generell davon gesprochen werden, dass das von Newcomern zu erwartende Niveau erbracht wurde. Den meisten gemeinsam war, dass sie schlichtweg in manchen Posen wichtige Punkte liegen gelassen haben, weil sie irgendwie seltsam kamen. Also meine Herren, nehmen Sie meinen Rat ernst und üben sie posen, posen, posen.  J

Text. Dr. Wolfgang Schober

Fotos: Silvia Schober 

Freitag, 01 Mai 2015 00:00 geschrieben von

Talentecup 2015

Classic Bodybuilding (CBB)

Thomas Kainer war der einzige Junior im CBB. Er hatte eine seinem Alter entsprechende gute Entwicklung und schlug sich für seinen Erststart recht wacker. Lediglich bei der Farbe sollte er das nächste Mal nicht so sparen.

Bei den Männern schaffte der in Wien lebende US-Amerikaner Michael Jackson (Name ist kein Scherz!) den Finaleinzug mit seinem sechsten Platz. Michael kam wuchtig, muss aber noch an der Diätschraube drehen, um bei künftigen Meisterschaften seine großen Muskeln besser zu präsentieren. Rene Radhuber (5. Platz) war definiert, hatte gute Linien und hat sicherlich wertvolle Punkte liegen gelassen, weil er einer der hellsten Teilnehmer überhaupt war. Am Körper kann es nicht gelegen sein. Ozan Kilic (4. Platz) bringt alles mit, was ein guter Klassiker braucht: gute, fließende Linien, brauchbare Definition und ein schönes Paket an Muskeln. Dass in der Endabrechnung nur ein Punkt zu den Medaillenrängen gefehlt hat, wird ihn besonders ärgern, lag aber wohl an seiner noch sehr ausbaufähigen Präsentation. Das Glück des Tüchtigen hatte diesmal Yidrim Zafar mit gutem Gesamtpaket. Peter Mooss (2. Platz) gehörte zu DEN positiven Überraschungen dieser Meisterschaft. Ich habe selten noch einen trockeneren und definierteren Newcomer gesehen als Peter. Besonders sein Beinbizeps und definierter Gluteus waren Hingucker, die man auch bei arrivierten Athleten selten so ausgeprägt sieht. Chapeau vor Deiner Diätleistung Peter. Ebenfalls sehr gut definiert aber um den Kick muskulöser kam dann der Sieger Wural Saglam mit beeindruckender Wucht und guter Definition.

Bei den Klassikern konnten selbst Laien den Unterschied zwischen jenen Athleten sehen, die an ihrer Präsentation schon im Vorfeld gearbeitet hatten und jenen Athleten, die das Üben und zur Schau stellen ihrer durchwegs beeindruckenden Muskulatur vernachlässigt hatten. Die IFBB-Austria empfiehlt daher allen Startern und jenen, die es noch werden wollen, den Besuch von mindestens einem Präsentations-Seminars. Infos dazu dann zeitgerecht auf www.ifbb-austria.at

Text: Dr. Wolfgang Schober

Fotos: Silvia Schober

Donnerstag, 30 April 2015 00:00 geschrieben von

Talentecup 2015

Männer Physique über 177 cm

Rene Winkler (6. Platz) hat einen schönen Sixpack und guten Rücken. Allein seine Präsentation hat jedoch noch Luft nach oben. Der Sieger bei den Masters, Wolfgang Zarl, belegte bei den Männern den respektablen 5. Platz und konnte wieder durch einen guten T-Walk und eine insgesamt gute Präsentation überzeugen. Rupert Seebrunners Vorteile liegen in seiner engen Taille und den breiten Schultern. Dies zeigte sich auch in seiner guten Bewertung im Vorkampf, wo er noch am 2. Platz lag. Allerdings verlor er im Finale gleich 2 Plätze, was er wohl auf seinen noch sehr ausbaufähigen T-Walk zurückführen kann. Am 3. Platz dann Michael Feigl mit wuchtigem Oberkörper, ausladendem Brustkorb und kompakter Muskulatur. Alles beste Voraussetzungen – allerdings für die Classic Bodybuilding (CBB). Für die Männer Physique war er trotz seines sichtbaren Talents zu wuchtig. Schade eigentlich, denn Michael hätte in der CBB wohl bessere Chancen gehabt, ganz vorne mitzureden. Thomas Schickbauer (2. Platz)  kam definiert, kompakt und mit gutem Gesamtpaket. Eigentlich ein klarer Sieganwärter, wenn da nicht Dominik Sterzinger mit toller Qualität, ordentlichem Gesamtwettkampf und einer für diese Klasse prädestinierten Linienführung gewesen wäre. Der sympathische Tiroler holte sich Bestnote im Finale und gilt als weitere Zukunftshoffnung in dieser Klasse.

Zusammenfassend kann angemerkt werden, dass sich die Männer Physique Kategorie mit dieser Meisterschaft wohl endgültig etabliert hat. Sämtliche Starter waren athletisch, für Newcomer sehr gut austrainiert und diejenigen, die die Bedeutung einer guten Präsentation bisher unterschätzt haben, wurden deutlich eines Besseren belehrt.

Text: Dr. Wolfgang Schober

Fotos: Silvia Schober

   
   
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