Freitag, 06 Februar 2015 00:00 geschrieben von

Nadine Förster: Mein zweites Präsentationstraining für Frauen – eine weitere Erfahrung für meinen Bühnenwerdegang

Da ich als ,,Newcomerin“ sehr wissenshungrig bin und mein Können noch sehr ausbaufähig ist, dachte ich, ich besuche zur Sicherheit ein zweites IFBB-AUSTRIA Präsentationstrainingsseminar für Frauen. Dieses fand am 31. Jänner 2015 im berühmten TOP GYM Wien statt. Die Veranstaltung wurde auch dieses Mal wieder von zwei sehr bekannten und sympathischen Sportlern abgehalten. Es konnte natürlich niemand anderer sein als die für viele Frauen als Vorbild bekannte Vize-Ms Olympia AmateureStephanie Davis und der männliche Part in der Bodybuildingszene wurde durch das Idol Europameister, Weltmeister und Sieger in der Arnold Classic Amateure (USA) Dr. Wolfgang Schober (International Judge) ehrenhaft vertreten. Wie auch beim Seminar in Leoben gab es eine begrenzte Teilnehmeranzahl von 25 Frauen. Einige hübsche Gesichter waren mir schon ein wenig vertraut, da diese Mädchen genauso wie ich dachten und zum zweiten Mal an einem Präsentationstraining für die Bühnenwelt teilnahmen. Es waren aber auch viele ganz neue bildhübsche Teilnehmerinnen dabei – jede auf ihre Art schön und einzigartig. Da kam selbst ich als Frau aus dem Staunen nicht heraus.

Wir wurden sehr herzlich von Dr. Wolfgang Schober und Vize-Ms Olympia AmateureStephanie Davis begrüßt. Wolfgang gab uns immer wieder hilfreiche Tipps aus der Sicht eines Wertungsrichters aber auch Wettkämpfers, über die man in der Bodybuilderwelt Bescheid wissen sollte. Danach ging es richtig los – Stephanie zeigte uns einen professionellen Bühnenauftritt vor – den T-Walk und die Vierteldrehung - wie manche von uns ihn schon in Leoben bei Andrea gelernt hatten. Wir bildeten 5er Gruppen und gingen konzentriert die Schrittfolge durch. Stephanie und Wolfgang nahmen sich für jeden von uns Zeit und gingen individuell auf jede Teilnehmerin ein. Wir wurden auf unsere Fehler aufmerksam gemacht und durften, wenn es nötig war, so oft wie möglich die Schrittfolge wiederholen um Routine und Sicherheit zu erlangen. Bei diesem Seminar fühlte ich mich in meinem Auftreten und der Schrittkombination schon um einiges sicherer. Kaum zu glauben, aber mein erstes Bühnenpräsentationsseminar in Leoben bei Andrea und Jörg hatte mir schon einiges an Erfahrung und Auftreten verschafft. Als jede Teilnehmerin einzeln den T-Walk vorführen durfte, freute ich mich richtig auf meinen Auftritt. Im Vergleich zu meinem ersten T-Walk am 17. Jänner 2015 in Leoben, hatte ich dieses Mal viel mehr Mut mich selbst zu präsentieren und es machte mir richtig Spaß. Wie sagt man so schön: ,,Übung macht den Meister!“ und ich kann dieser lehrreichen Aussage nur zustimmen.

Wolfgang erzählte uns einiges über den Ablauf eines Wettkampftages. Somit konnten wir uns über das Geschehen auf der Bühne eine klare Vorstellung verschaffen Wir bekamen von ihm sehr relevante Tipps wie wir unser Gesamterscheinungsbild am besten für die Wertungsrichter in Szene setzen können und er machte uns auf die absoluten No-Gos bei einem perfekten Bühnenauftritt aufmerksam (wie z.B. Kaugummi kauen, arroganter Blick etc.)

Wie auch beim Präsentationsseminar in der Fitnesswelt Leoben bekamen wir nette Goodies wie einen pinken Shaker mit leckeren Whey Proteinproben und ein modisches türkisfarbenes IFBB-Tank Top – Danke hier meinerseits an die Firma BODYCULT dafür. Wir Mädels waren begeistert von ihren neu erworbenen Präsenten und das coole IFBB-Shirt vermittelte gleichzeitig das Gefühl einer Gemeinschaft im IFBB-Team.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich jedem Newcomer zumindest ein Präsentationstrainingsseminar ans Herz legen würde. Genau diese Seminare sind darauf ausgelegt durch das weitergegebene Wissen der „Profis“ mehr Sicherheit, Selbstbewusstsein, Erfahrung und Information für sich selbst und seinen weiteren Bühnenwerdegang zu sammeln und daraus zu profitieren.

Vor allem lernt man sportbegeisterte Menschen kennen, die die gleiche Lebenseinstellung teilen wie man selbst, was sehr viel wert ist. Man kann sich untereinander austauschen, sich Tipps geben und vielleicht auch Freundschaften fürs Leben schließen. Dieses Präsentationsseminar hat mir das Gefühl von Zusammengehörigkeit vermittelt. Das IFBB-Austria Team ist wie eine große Familie – man fühlt sich einfach wohl und in der Gruppe akzeptiert. Jeder hilft jedem und keiner lacht den anderen aus, wenn etwas nicht auf Anhieb funktioniert oder es wird auch nicht über jemanden schlecht hergezogen, im Gegenteil – es wird geholfen und du bekommst von jeder Seite Verbesserungsvorschläge und bestärkende Worte!

Mich bestärkt immer der Satz: ,,Jeder Profi war anfangs ein Amateur und jeder hat einmal klein begonnen.“ Ich denke, wenn man wirklich ein Ziel vor Augen hat und seine Träume verwirklichen möchte, sollte man sie auch mit einer gewissen Willensstärke und einen starken Ehrgeiz in die Tat umsetzen. Rom wurde schließlich auch nicht in einen Tag erbaut. Wichtig ist, dass man sich von seinem Weg nie abbringen und von anderen Menschen nicht verunsichern bzw. beeinflussen lässt.

Ich wünsche jedem Newcomer, aber auch jedem fortgeschrittenen Fitnessathleten einen guten und erfolgreichen Start in die Frühjahrssaison 2015, vor allem aber auch viel Kraft und Durchhaltevermögen, denn wir wissen alle wie hart und energieraubend die nächsten 3 Monate bis zum Wettkampf sein werden. Es wird kein Honiglecken. Dafür werden sich die Ergebnisse aber umso mehr sehen lassen können. Ich bin mir sicher, dass eine Jede von uns dann sehr stolz auf seine hart hingearbeitete Leistung sein kann.

Text: Nadine Förster

Fotos: Silvia Schober

 

 

 

 

Mittwoch, 04 Februar 2015 00:00 geschrieben von

 

Meine Eindrücke von meinem ersten Präsentationsseminar als Trainerin

Ich war außerordentlich erfreut als mir Dr. Wolfgang Schober anbot gemeinsam mit ihm ein Präsentationsseminar für unseren weiblichen Nachwuchs zu halten. Ich habe nicht lange gezögert und stimmte sofort zu. Bald war es an der Zeit alle Einzelheiten und den Ablauf zu besprechen. Ich schrieb ein Handout mit den wichtigsten Dingen die frau u.a bei einer Anmeldung zu beachten hatte, welche Utensilien frau an einem Wettkampftag braucht, wo frau ihre Bühnen-Hi Heels herbekommt, den Bikini usw. Also alles in allem ein wichtiges Informationsblatt.

Das Seminar hat dann am Samstag, den 31. Jänner 2015 im Top Gym Wien stattgefunden. Ich war das erste Mal dort und muss sagen es ist ein schönes Studio, mit toller Stimmung und motivierender Atmosphäre.

19 bezaubernde Bikini Athletinnen hatten sich angemeldet. Es waren einige Neue dabei, andere kannte ich schon.

Angefangen haben wir das Seminar mit Grundlagen wie z.B das richtige Gehen auf der Bühne. Danach wurde das Line Up geübt, die Vierteldrehungen und als Königsdisziplin schlussendlich der T-Walk. Mir hat es unglaubliche Freude bereitet Neulingen das richtige Bewegen auf der Bühne zu zeigen. Ich selbst hatte das bei meinen Anfängen schmerzlich vermisst und musste es mir damals selbst beibringen. All das gab mir einen riesen Ansporn den Mädels in der kurzen Zeit bestmöglich beizubringen, wie sie sich mit viel, viel Training dann daheim oder im Studio vor dem Spiegel eine gute Bühnenperformance einstudieren könnten. .Als ich die Mädels sah, musste ich sofort an meine Anfänge zurückdenken, als ich heimlich um Mitternacht in mein Fitnessstudio ging, meine High Heels anzog und dort vor dem Spiegel übte. Ich stellte mir mein Handy auf und fing an mich bei dem Posen selbst zu filmen. Die Blicke von den Männern waren unbezahlbar als ich mir das Video später anschaute ;-)))

Leider ging die Zeit sehr schnell vorbei bzw. kam es mir zumindest so vor. Ich hätte noch mehr Tipps gehabt aber das muss nun auf die Einzelstunden verschoben werden. Ich hoffe dass ich den Mädels etwas beibringen konnte. Ich war jedenfalls positiv erstaunt wie schnell sie die Anweisungen umgesetzten Sie werden bestimmt tolle Athletinnen werden, die auf der Bühne ihr Bestes geben werden.

 

Ich bin stolz wie toll sich unser Verband die letzten Jahre entwickelt hat, denn die Anmeldungen sind Beweis genug dass der Sport unglaublich im Kommen ist. Deswegen an dieser Stelle ein herzliches Danke dem ganzen IFBB Team Austria. Es ist ein wunderschöner Zusammenhalt entstanden. Man fühlt sich einfach wohl in der IFBB-Austria.

Allen Mädels die im Frühjahr antreten wünsche ich viel Erfolg! Glaubt an euch und geht euren Weg ! Wir sehen uns auf der Bühne.

 

Text: Stephanie Davis

Fotos: Silvia Schober

 

Freitag, 23 Januar 2015 00:00 geschrieben von

Nadine Förster: Mein erstes Präsentationstraining für Frauen

Ich als ,,Newcomerin“ in der Bikiniklasse durfte am 17. Jänner 2015 am tollen IFBB-AUSTRIA Präsentationstrainingsseminar für Frauen in der Fitnesswelt Leoben teilnehmen und erste Eindrücke in der Welt der Bodybuilder sammeln. Das Präsentationsseminar wurde von dem international bekannten IFBB-AUSTRIA Bikini Champ Andrea Lackner und dem internationalen Wertungsrichter Jörg Kapfer abgehalten. Um 15 Uhr starteten wir mit dem Präsentationsseminar und ich lernte 25 neue Gesichter kennen. 25 bildhübsche, athletische und sympathische Frauen, die die gleiche Leidenschaft wie ich teilen - das Bodybuilding und die Liebe zum Sport.

Andrea erklärte und zeigte uns genau wie man eine perfekte einstudierte Bühnenpräsentation im T-Walk und Vierteldrehung absolviert. Danach konnten wir den T-Walk und die Vierteldrehung in 5er Gruppen üben, um mehr Sicherheit zu bekommen. Als wir die Schrittfolge so halbwegs beherrschten, zeigte eine jede von uns das neu Gelernte einzeln vor. Somit bekam man gleich einen kurzen Einblick wie es sich anfühlt auf der Wettkampfbühne zu stehen, seinen Körper dem Publikum zu präsentieren und ihn richtig in Szene setzen zu können.

Jörg Kapfer machte uns darauf aufmerksam, auf welche Kriterien die Wertungsrichter in der Bikiniklasse besonders achten und erklärte allen Teilnehmerinnen, welche Muskelgruppen gezielt bis zum Wettkampf trainiert werden sollten. Zum Abschluss des Seminares hatte noch jeder von uns die Möglichkeit Fragen zu stellen, die als unklar galten und wir bekamen brauchbare Goodies wie u.a. einen Shaker, einen Männerkalender  ;-) etc.

Zusammenfassend möchte ich festhalten, dass es ein sehr informativer und toller Tag war. Ich habe sehr viele neue sympathische Menschen kennengelernt, die dasselbe Ziel wie ich verfolgen und eine Menge Wissen für meinen weiteren Bühnenwerdegang sammeln können. Vor allem habe ich die Bühnenpräsentation sehr unterschätzt und auf die leichte Schulter genommen. Man glaubt gar nicht wie viel harte Arbeit und vor allem wie viel Zeit hinter einem perfekt einstudierten Bühnenauftritt steckt. Ich ziehe vor jedem Fitnessathleten, der jemals auf der Bühne gestanden ist bzw. professionell dabei ist, meinen Hut. Jeder Bodybuilder verdient in meinen Augen größten Respekt, denn der Sport Bodybuilding ist kein leichter und das wurde mir erst so richtig bei dem Präsentationsseminar in Leoben bewusst. Ein großes Dankeschön an das IFFB-AUSTRIA Team, die es jedes Jahr den ,,Newcomern“ ermöglichen einen kleinen Einblick in die Bühnenwelt der Bodybuilder zu bekommen, somit weiß ich jetzt auch was mich im Frühjahr erwarten wird und kann mich noch besser auf meinen ersten Wettkampf vorbereiten. Bis dahin heißt es für jeden von uns: STAY STRONG AND WORK FOR IT!!

Text: Nadine Förster

Fotos: Geri Dvorschak

Mittwoch, 21 Januar 2015 00:00 geschrieben von

Andrea Lackner: Präsentationsseminar Leoben (17. Jänner 2015)

Am 17. Jänner veranstaltete die IFBB-AUSTRIA unter Leitung von Bikini-Fitness Champion Andrea Lackner bereits zum 4. Mal ein Bühnen-Präsentationsseminar für Frauen in Leoben, in der schönen Steiermark. Bereits 2 Wochen davor war die Veranstaltung restlos ausgebucht! Es hat sich wohl schon in der „Szene“ herumgesprochen, wie wertvoll diese Seminare sind. Denn wo hat man sonst die Möglichkeit, an nur einem Nachmittag so viele Eindrücke zu sammeln u. von der Erfahrung einer Athletin, die in Ihrer Laufbahn an 20 Wettkämpfen teilgenommen hat, zu profitieren?

25 interessierte Frauen - darunter zwei amtierende Österreichische Meisterinnen – waren zum Teil mit dem Zug nach Leoben angereist, um Neues zu erfahren & „bereits Bekanntes“ wieder aufzufrischen. Denn auch für arrivierte Athletinnen ist es wichtig, ständig an der Präsentation zu arbeiten.

Dazu Andrea Lackner im Gespräch: „Es war mir eine Ehre, dass auch 2 Bikini Champs aus Kärnten & Oberösterreich zum Seminar gekommen sind. Gerade vor Beginn einer neuen Wettkampfsaison ist es unglaublich wichtig an der Präsentation zu feilen u. das Gehen in der Gruppe zu trainieren. Ich nenne das: Wettkampfsimulation! Besonders gefreut hat es mich auch, dass so viele Damen erstmalig den Weg zu uns gefunden haben, um von mir zu lernen & wertvolle Erfahrungen in der Gruppe auszutauschen.

Viele davon, sind nach dem Seminar auf mich zugekommen, um sich noch einige Tipps u. Ratschläge persönlich von mir zu holen. Eines sagten allerdings alle am Ende des Tages: Puuuh. Das hätte ich mir nicht so schwierig vorgestellt. Schaut das doch auf Videos so einfach aus….da muss ich wohl noch viel üben!“

Text: Andrea Lackner

Fotos: Geri Dvorschak

Mittwoch, 14 Januar 2015 00:00 geschrieben von

Harald Schober: Eine neue Kategorie – ein neuer Weg! 1

Also um ehrlich zu sein war diese Diät die einfachste die ich je zu bestreiten hatte! Ich bin Offseason zumeist zwischen 103 und 110 kg schwer – je nachdem welche Art der Offseason-Diät bzw. des Trainings ich gerade durchführe – und musste im Classic Bodybuilding (CBB) immer auf 88 kg runter. Eine riesen Herausforderung, die nicht nur mit wenig Essen, „Muskelverbrennung" und einer abartigen Entwässerung von 7 Saunagängen zu tun hatte, sondern auch mit einer richtig miesen Stimmungslage.Die Vorbereitungsdiät für die 95kg Klasse war eigentlich geradezu einfach, da das Ziel war, soviel Gewicht als möglich zu erhalten und nicht zu weit runter zu fallen. Mit meinem Coach, Roland Cziurlok, entwickelten wir einen Ernährungsplan, der sogar um einiges mehr Kohlenhydrate beinhaltete als mein damaliger Offseasonplan. Ich war bis eine Woche vor den Arnolds noch auf 500g Reis am Tag.  Das wäre in der CBB-Wettkampfvorbereitung einfach unvorstellbar gewesen (hier kam ich am Tag auf 200g Reis, was gesamt 160g Kohlenhydrate entsprach). Jede einzelne Bewegung war in der CBB-Vorbereitung eine Qual – vom Training gar nicht zu sprechen. Die Vorbereitung für die BB Klasse war für mich sehr angenehm und ich würde auch nie wieder weniger essen wollen!

Meine Vorbereitung für die Arnolds fing ich im Mai an. Der riesige Unterschied bei dieser Vorbereitung war, dass ich sie nicht alleine bestritt sondern mit einem Vorbereiter. Eigentlich stellte sich die Frage eines Coaches für mich nie, da ich immer der Überzeugung war meinen Körper 
am besten zu kennen. Aber gerade zu Beginn der Diät kam mir immer wieder der Gedanke, dass ich dieses Mal nicht Gewicht zu verlieren hätte, sondern „oben" bleiben muss und mir ein Vorbereiter dabei sicher helfen könnte. Vor allem in den letzten Wochen. Eigentlich war ich mir aber sehr unschlüssig wer für mich überhaupt in Frage kommen würde – bis zum Mr.Olympia Amateure in Prag. Ich sah David Hoffmann hier das erste Mal live und war sehr beeindruckt von seinem Gesamtpaket – ich fragte ihn dann Backstage wer ihn denn vorbereitet hätte und hier fiel das erste Mal der Name Cziurlok. Am selben Tag nahm ich noch Kontakt mit ihm auf und er erklärte sich bereit mir bei der Vorbereitung zu helfen. Und diesen Schritt werde ich auch nie bereuen! Nicht nur das familiäre Ambiente bei Roland und Dagmar, sondern auch das Fachwissen und deren geschultes Auge haben mich dorthin gebracht wo ich heute stehe! 

Text: Mag (FH) Harald Schober

Fotos: Silvia Schober


[1] (Mag. FH) Harald Schober gewann 2013 Silber bei der Arnolds Classic Europa in der Classic Bodybuilding über 180 cm mit 88 kg und 2014 bei der Arnold Classic Europa 2014 in Bodybuilding der Männer bis 95 kg mit rund 93 kg (Anm. der Redaktion).


Freitag, 02 Januar 2015 00:00 geschrieben von

Puh…. Endlich Wochenende!

Hallo erstmal, mein Name ist Andrea Ulz und ich habe eine Schwäche für Eisen. Klingt ja fast wie eine Entschuldigung, aber manchmal habe ich auch das Gefühl, dass ich mich für mein Hobby rechtfertigen oder gar entschuldigen müsste.

Ich studiere Medizin in Graz und mein Tag ist sehr bestimmt von meinem Studium. Im heurigen Frühjahr bin ich zu meinen ersten Wettkämpfen angetreten. Es war schon eine organisatorische Höchstleistung alles unter einen Hut zu bekommen. Gerade die Zeit in der Diät, kurz bevor ich das erste Mal auf die Bühne gestartet bin, war sehr besonders. Ich bin morgens aufgestanden und war eine Runde Laufen, Cardio musste sein! Um 8 Uhr starteten meine ersten Seminare und Übungen, oft auch bis zum späten Nachmittag und dann… Heim auf die Couch!? Nein wohl eher nicht…. Ab ins Studio lautete die Devise. In dieser Zeit bin ich oft auf Unverständnis gestoßen. Angefangen von der Top-Motivation am Morgen (ich war ja auch schon zwei Stunden vor den Kollegen munter) über meine gefühlten hundert Tupperdosen mit Essen und dem literweise Trinken von Wasser bis zu dem rasanten Stimmungsabfall am Nachmittag. Der Stimmungsabfall wurde natürlich oft verstärkt oder besser angetrieben durch neugieriges Nachfragen um im Endeffekt zur Erkenntnis zu gelangen, dass ich wohl zu viel Zeit hätte. Immer wieder die besorgten Blicke, ob ich denn wirklich wie „Arnie“ aussehen wolle, weil ich ja nur am Trainieren bin. Na ja …. Diese Aussagen hat sich wohl jede von uns Mädels schon mal mit einem Schmunzeln anhören müssen. Seit dem Frühjahr ist einige Zeit vergangen. Mein Alltag ist im Moment ein wenig entspannter. Ich habe zwar noch immer den ganzen Tag Uni, aber mit den 1-1,5 Stunden Sport am Tag ist das allemal zu vereinbaren. Die Wettkämpfe und auch die Zeit davor hat mir wirklich Spaß gemacht, und so werde ich auch 2015, so Gott will, wieder auf der Bühne stehen. Bis dahin ist aber noch ein bisschen Zeit, die ich im Moment damit verbringe mir gute, gesunde Rezepte für Naschereien auszudenken. Aber jetzt erst mal das Wochenende genießen und mich im Studio ganz ohne Stress im Hinterkopf auspowern.

Text: Ulz Andrea

Fotos: zVg

Montag, 29 Dezember 2014 00:00 geschrieben von

Christian Berger: Ein Offizier und Classic Bodybuilder

Vor acht Monaten stand ich das erste Mal auf einer Wettkampfbühne und es war eines meiner schönsten Erlebnisse. Die Bühne, die vielen Athleten, das Publikum, einfach die gesamte Atmosphäre machten diesen Tag zu etwas Besonderem.

Meine erste Wettkampfsaison verlief besser als erwartet: Beim Talentecup und bei der Österreichischen Meisterschaft 2014 konnte ich die Juniorenklasse im Classic Bodybuilding gewinnen und in der Männerklasse den 2. bzw. 3. Platz erreichen. Auch bei den darauffolgenden Wettkämpfen in Ungarn schaffte ich in der Männerklasse das Stockerl. Von Wettkampf zu Wettkampf lernte ich sehr viel dazu, sammelte Erfahrungen und das Wichtigste: Ich hatte eine Menge Spaß und brenne jetzt darauf, wieder bei Meisterschaften zu starten. Mit 22 Jahren stehe ich ja gerade erst am Anfang meiner Bodybuildingkarriere.

Mit 15 Jahren wurde ich das erste Mal mit „gezieltem“ Hanteltraining konfrontiert, und zwar in einem Gymnasium für Leistungssportler. Krafttraining und Fußball waren dort meine große Leidenschaft. Mit dem richtigen Bodybuilding-Training hab ich aber erst im Frühjahr 2013 begonnen.

Bis vor zwei Jahren dachte ich noch nicht einmal daran, dass ich jemals auf einer Bodybuilding-Bühne stehen würde. Ich war gerade im Auswahlverfahren für die Theresianische Militärakademie und verbrachte meine Tage im Wald, im Schlamm oder wo sich ein Soldat halt sonst noch so „wohl“ fühlt. Das einzige Eisen, das ich in dieser Zeit stemmte, war mein Maschinengewehr. Belastungsphasen mit Gewaltmärschen, Schlafentzug und Essensentzug machten ein zusätzliches Training zu dieser Zeit undenkbar.

Ich ließ mich nicht unterkriegen und nach fast acht Monaten Auswahlverfahren wurde ich für die Berufsoffizierslaufbahn aufgenommen.

An der Militärakademie trainierte ich erstmals seit langem in einer richtigen Kraftkammer und das Krafttraining wurde mein tägliches Brot.

Zu dieser Zeit lernte ich Harald Schober kennen, der ebenfalls Offizier beim Österreichischen Bundesheer ist. Von der ersten Sekunde an war ich von seinem Körper begeistert und wusste genau: so will ich auch mal aussehen. Unter seiner professionellen Betreuung begann ich mit dem Bodybuilding und fing an meinen Lebensstil komplett umzukrempeln. Seit 1 ½ Jahren sind Harald und ich ein gutes Team und ich könnte mir keinen besseren Trainer vorstellen.

Soldat/Offiziersanwärter und Bodybuilding ist natürlich eine große Herausforderung. Neben Studium und Lernen gibt es Verlegungen, Übungen und Gefechts-Training, die es einem nicht einfach machen.  Gerade in der Wettkampfvorbereitung ist es schwierig alles gut zu koordinieren. Doch gemäß dem Motto „Stronger than excuses“, lässt sich immer ein Weg finden. Auch wenn es nicht gerade sehr militärisch ist, im Schützengraben aus einer Tupperbox zu essen. Um diese Phasen als Bodybuilder zu „überleben“ ist Vorbereitung der Mahlzeiten das A und O.

Einen großen Part spielt auch die Allgemeine Körperausbildung während der Offiziersausbildung. In der Früh steht jeden Tag Sport am Programm: Hindernisbahn, Kampfsport, Laufen und Military Fitness werden ständig trainiert, um die Leistungsüberprüfungen positiv zu absolvieren. Zwei Trainingseinheiten pro Tag sind für mich schon zur Gewohnheit geworden.  

Macht man etwas aus Überzeugung und ist mit Herz bei der Sache, lässt sich alles vereinbaren. Natürlich ist auch die Unterstützung aus dem sozialen Umfeld ein entscheidender Faktor. Ich bin sehr dankbar, dass mich meine Freundin, meine Familie und meine Freunde so gut unterstützen und Verständnis für meine Tätigkeit aufbringen.

Jetzt heißt es weiter an den Schwächen arbeiten, Muskelmasse raufpacken und das Studium erfolgreich abschließen. Meine Ziele sind gesetzt und somit wird man mich voraussichtlich im Frühjahr 2016 wieder auf der Bühne sehen.

Stay hungry!!!

Text: Christian Berger

Fotos: zVg, IFBB-Austria

Freitag, 26 Dezember 2014 00:00 geschrieben von

Michael Sauseng Offseason

 Die vergangene Frühjahrssaison war leider sehr kurz für mich. Nichts desto trotz freue ich mich sehr über meinen Pokal für den Gesamtsieg im Classic Bodybuilding bei der Int. Österreichischen Meisterschaft 2014. Für mich war aber besonders wichtig, mich im Vergleich zum letzten Jahr zu steigern. Meiner Meinung nach gelingt mir das in vielen Bereichen ganz gut, in manch anderen nicht so gut. Für mich bestand das Ende meiner Diät zu 90% daraus, zu zittern ob ich mein Gewicht erreiche. Dadurch waren zusätzliche Cardioeinheiten für mich unumgänglich sowie weniger bis gar keine Kohlehydrate, was dazu führte, dass ich am Ende doch ein wenig flach auf der Bühne stand. Diese Tatsache veranlasste dann wohl meine Überlegungen in einer anderen Klasse zu starten. Welche Klasse international das genau werden wird kann ich leider noch nicht sagen, aber national wird es die "-85kg" Klasse werden. Nachdem gute 10-15kg, keine Zuwächse sind, die über Nacht kommen, werde ich mir dementsprechend Zeit nehmen um meine Ziele zu erreichen. Nachdem 2015 eine Reihe privater Herausforderungen auf mich zukommen, die meine vollste Aufmerksamkeit benötigen, werde ich 2015 eine Vorbereitung auslassen und erst wieder 2016 auf die Bühne gehen. Eine rein "nationale Saison" habe ich allerdings nicht mehr vor. Je nach Start im Herbst oder Frühjahr 2016 will ich die AC, WM bzw. EM und weitere Wettkämpfe bestreiten. Bis dahin werde ich auch fleißig mein Sparschwein füttern, um dann nicht aus finanziellen Gründen, abbrechen zu müssen.

Mein Training ist zur Zeit relativ einfach gestrickt. Meine Stärken (Quads, Brust, Schultern) werden im Training etwas zurückgeschraubt und dafür meine Schwächen (Rückendichte, Bizeps, Beinbeuger) mit höherer Priorität in Angriff genommen.  Ich trainiere Rücken z.B. 2 mal genauso wie Bizeps & Trizeps (einmal bei Brust/Rücken und einmal als Gegenspieler). Meine Beine trainiere ich im Schnitt alle 10 Tage. Momentan lege ich viel Wert darauf  meine "Mind Muscle Connection (MMC)" zu verbessern und versuche daher wirklich jedes Training mit vollster Konzentration zu absolvieren. Um die MMC zu intensivieren, mach ich am Anfang jeder Übung einen Satz mit minimalem Gewicht und maximalem "Squeeze" um "zu spüren wohin ich trainieren will". Cardio mache ich zur Zeit eher selten.

Meine Ernährung ist zur Zeit nicht nach Plan. Ich habe meine typischen 3-4 Hühnchen mit Reis Gerichte,  mein Frühstück besteht immer aus Eiern und Haferflocken, allerdings variiert die Menge oder die Zubereitungsart. Wenn ich mal Lust auf eine Pizza habe, dann gibt es auch eine Pizza. Mein Abendessen variiert fast täglich zwischen Faschiertem mit Pilzen, Tartar, Eiern oder Topfen.

Dieses Jahr war für mich eine erneute Bestätigung, dass ich den Sport noch länger betreiben möchte. Nachdem meine bisherigen Vorbereitungen quasi nur "unter Aufsicht" stattgefunden haben, möchte ich mich für meinen nächsten Start in professionelle Hände begeben.

Text: Michael Sauseng

Fotos: zVg

Mittwoch, 24 Dezember 2014 00:00 geschrieben von

Sara Reisetbauer: (Int. Österreichische Meisterin Bikini Fitness bis 163 cm)  

Meine nächsten sportlichen Ziele

Und wie ich sie erreichen werde

Dieses Frühjahr wagte ich es erstmals gegen ein internationales Starterfeld anzutreten, sowohl bei der Europameisterschaft in Santa Susanna als auch bei dem Amateur Olympia in Prag. Beide Male schaffte ich es zwar ins Semifinale, für das Finale hat es aber leider noch nicht gereicht. Ich konnte viel Erfahrung sammeln und mich mit den derzeit besten Athletinnen meiner Klasse (Bikini Juniorinnen) messen. Für  mein erstes Antreten bei großen internationalen Bewerben war ich sehr zufrieden mit meinen Leistungen. Mein Ziel für das nächste Frühjahr ist es bei einem internationalen Bewerb unter die Top 6 platziert zu werden.

Da ich mir heuer die Höhe des internationalen Standards schon ansehen konnte, weiß ich jetzt auch wo ich stehe und was ich an meinem Körper und meiner Präsentation noch verbessern muss.

Wegen diesen Erkenntnissen und um meine Ziele zu erreichen, werde ich erst in der kommenden Frühjahrssaison an den Start gehen. Die größte Aufmerksamkeit beim Training werde ich meinen Beinen, meinem oberen Rücken und meinen Oberarmen widmen, denn dies sind die Zonen an denen ich den meisten Aufholbedarf habe.

An meiner Bühnenpräsentation werde ich kontinuierlich arbeiten, da diese vor allem in der Bikini-Klasse eine sehr große Bedeutung hat.

Bei meinen nächsten Wettkämpfen werde ich versuchen mehr Definition zu erlangen als heuer im Frühjahr, da ich vor allem bei der EM vom Körperbild etwas zu weich war.

Text: Sara Reisetbauer

Fotos: IFBB-Austria

Freitag, 19 Dezember 2014 00:00 geschrieben von

Stefanie Holzer: Back on the Road Again

Nachdem ich im Frühjahr 2014 meine ersten Bikini Fitness Wettkämpfe bestritt, hatte ich Blut geleckt und will daher 2015 wieder auf die IFBB Bühne.

Der Grund warum ich überhaupt den Schritt auf die Bühne gewagt habe war mein jüngerer Bruder, der mir diesen Floh ins Ohr setzte und nicht locker ließ. Für mich war es eigentlich nie eine Option ich wollte meinen Körper einfach nur ein bisschen im Fitnessstudio formen ohne genauere Ziele. Doch durch die Hartnäckigkeit meines Bruders wurde ich neugierig und ließ mich darauf ein.

Dieses Mal werde ich aber nicht so blauäugig sein. In Zukunft werde ich mich professionell coachen lassen. Bevor ich das erste Mal auf der Bühne stand, hatte ich noch nicht lange Kraftsport gemacht und auch die Wettkampfvorbereitung habe ich in Eigenregie durchgeführt. Natürlich nicht mit optimalem Ergebnis. Ich habe es schlicht und einfach unterschätzt, welch harte Arbeit dahinter steckt, seine persönliche Bestform zu erreichen.

Beim nächsten Wettkampf möchte ich mit professioneller Hilfe versuchen das Beste aus mir herauszuholen. Ich bin froh, dass mich nach dem Talentecup 2014 Patrick Fötsch unter seine Fittiche genommen hat und mir eine Woche vor der IÖM noch Tipps gegeben hat, um meine Form zu verbessern. Seither unterstützt er mich mit Rat und Tat und auch mit seinem Bodycult Shop in Leoben. Ich bin ihm sehr dankbar dafür und auch dass wir weiterhin zusammen arbeiten werden.

Zurzeit trainiere ich 4-5 Mal die Woche im KSV Knittelfeld und bin super motiviert. Meine Motivation habe ich aber erst vor kurzem wiedererlangt. Zwischendurch war ich ziemlich down und wollte eigentlich schon den Hut draufschmeißen. Aber ich habe mein Leben total umgekrempelt,  alles Negative entfernt und jetzt bin ich glücklicher und zufriedener denn je. Nachdem ich auch noch meinen Job gewechselt habe und die Arbeitszeiten jetzt viel besser für mich und mein Training sind, fällt es mir auch leichter bis zu 5 mal ins Gym zu gehen. Meistens habe ich meine Trainingstage unter der Woche. An den Wochenenden wird dann entspannt.

Ich genieße mein Leben jetzt in vollen Zügen. Mein Bruder hat einen Großteil zu meiner wiedererlangten Motivation beigetragen. Er hat mich überredet mit ihm im KSV Knittelfeld zu trainieren. Seither gehe ich wieder richtig gerne trainieren und das Tolle ist, dass ich mein Hobby mit meinem Bruder teile. Zudem haben wir das gleiche Ziel, 2015 auf der IFBB-Austria Bühne zu stehen. Dafür pushen wir uns immer gegenseitig. Je nachdem wie erfolgreich ich in der Saison 2015 national sein werde, möchte ich auch an internationalen Bewerben teilnehmen. Ich freue mich schon sehr darauf wieder auf der Bühne zustehen und diese tolle Erfahrung noch einmal zu machen.

Text: Stefanie Holzer

Fotos: zVg

   
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