Meisterschaften Herbst  

   

IFBB Beach Bodies  

   
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Die IFBB-Austria präsentiert 

BEACH BODIES

 Die beste Vorbereitung auf die Herbstsaison

 Donnerstag 15. August 2019 

 FLADNITZTALARENA

SPORTPLATZ 1 - 3125 STATZENDORF 

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Ausschreibung                             Anmeldung

 

Poster IAC 2019        

Österreichischer Talentecup

Int. Austria Cup

Qualifikationen für internationale Bewerbe

Samstag 4. September 2019

Sonntag, 5. September 2019

Stadtsaal Krems an der Donau 
Edmund-Hofbauer-Straße 35
3500 Krems
       

Ausschreibung Mouseout

ticket 

Die Kartenvorbestellung ist bis 30. August 2019 möglich,danach sind Karten nur noch an der Tageskassa vor der Veranstaltung erhältlich.
   
Mittwoch, 20 Juli 2016 00:09 geschrieben von

Nina Glaser: Mit Motivation nach oben

Schon immer war ich fasziniert vom Bodybuilding Lifestyle und geträumt habe ich von einer definierten, athletischen Figur. Im Internet und in Fitness Magazinen habe ich mich schlau gemacht bezüglich Training, Ernährung und Supplemente. Ich fing an ins Fitness Studio zu gehen und habe meinen Lebensstil komplett umgestellt. Meine erste Trainer Stunde hatte ich auch bald hinter mir und meine Motivation war grenzenlos. Schnell bemerkte ich wie sich mein Körper veränderte und der Blick in den Spiegel gab mir die Kraft und Freude weiter zu machen. Ich suchte mir bald ein Ziel auf das ich hinarbeiten konnte. Mit Fitness Fotoshootings habe ich angefangen und eines meiner Bilder hat es sogar auf das Titelblatt der österreichischen „Fitness News“ geschafft. Ich war unfassbar stolz und wollte noch viel mehr erreichen. So habe ich mich dazu entschlossen beim Talente Cup und der Int. österreichischen Meisterschaft in der Bikini Klasse zu starten.

Ich habe mich sofort auf die Suche nach dem passenden Coach gemacht der mich in meiner Wettkampfvorbereitung unterschützen sollte. So bin ich auf die Katharina Riedl gekommen. Sie hat mich vom Anfang bis zum Schluss der ganzen Vorbereitung top unterstützt. Durch Ihre Hilfe konnte ich das Bestmögliche aus meiner Form herausholen.

Ohne Abweichungen habe ich strikt ihre Pläne und Anweisungen befolgt. Meine Mahlzeiten waren immer genau abgewogen und vorbereitet. Ich habe kein Training ausgelassen und trotz wenig Energie gegen Ende der Vorbereitung bin ich an meine Grenzen gegangen und oft sogar darüber hinaus. Ich hatte meine Form, die ich auf der Bühne präsentieren wollte genau im Kopf. Meine Vorstellung dieser Topform forderte viel Disziplin und Durchhaltevermögen.

 Oft wurde ich gefragt warum ich mir das alles antue und ob es mir wirklich so viel Wert sei, solch einen Aufwand zu betreiben. Meine Antwort war immer: JA, das ist es mir wert! Ich wollte einfach immer schon zeigen wozu der Mensch mit der nötigen Disziplin, Willenskraft und vor allem mit Leidenschaft fähig ist. Ich liebe es einfach die Veränderungen an meinem Körper zu sehen und diese erreichte Form dann vor einer Jury präsentieren zu können. Die Vorstellung davon andere Leute mit solch einer Leistung begeistern zu können, war für mich großartig.

Als es dann so weit war und der Tag X vor der Tür stand, war ich nicht mehr aufzuhalten. Ich war bereit alles zu geben und noch mehr. Endlich bin ich dann auf der Bühne gestanden und konnte meine hart erarbeitete Form präsentieren. Das Gefühl war unbeschreiblich und einzigartig!

Noch viel unbeschreiblicher war es dann den 1. Platz zu erreichen. (Talente Cup) Ich konnte es gar nicht fassen. Voller Stolz bin ich dann am nächsten Tag bei der Int. Österreichischen Meisterschaft gestartet und konnte dort den 3. Platz erreichen. Ich war überglücklich und meine harte Arbeit hat sich wirklich gelohnt!

Dieses Wochenende werde ich ewig in Erinnerung behalten und ich kann es kaum erwarten das nächste Mal wieder die Bühne zu rocken! J

Text: Nina Glaser

Fotos: Silvia Schober

Montag, 18 Juli 2016 00:02 geschrieben von

Philip Brenner: Meine Wettkampfvorbereitung

Mein Name ist Philip Brenner, ich bin 22 Jahre alt und hab die Frühjahrswettkämpfe 2016 bestritten.

Bevor ich zum Bodybuilding kam, spielte ich 14 Jahre lang Baseball. Durch diesen Sport habe ich bereits in der Kraftkammer trainiert. Da ich bereits damals sehr viel Freude am Krafttraining hatte, zog es mich immer wieder in diverse Fitnesscenter. Durch Zufall nahm mich ein Freund zur Österreichischen Meisterschaft 2014 der IFBB-Austria mit. Und ab da stand mein Entschluss fest: So möchte ich auch aussehen!

Anfangs habe ich versucht Training und Ernährung alleine zu regeln, bis ich auf meinen Vorbereiter Kevin Stütz aufmerksam wurde. Durch sein nötiges Know-how konnte ich präzise und sehr ehrgeizig an meinem Körper arbeiten. Durch die genau auf mich abgestimmten Trainingspläne konnte ich von 84 kg auf 94 kg Masse aufbauen. Es war nicht immer leicht diesen Sport mit Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen, doch ich habe mein Ziel nicht aus den Augen verloren.

Im Dezember 2015 fing ich an die Tage bis zur Diät zu zählen und  war von Tag zu Tag aufgeregter.15 Wochen vor meinem ersten Wettkampf fing meine Diät an. Nun konnte ich förmlich zusehen wie meine Form besser wurde. Anfangs fielen mir Training und Ernährung noch leicht, doch von Woche zu Woche wurde es härter. Cardio und Training war nicht immer das Schönste, doch mit Unterstützung von Kevin gab ich nicht auf.

Da waren wir nun, endlich der 16. April. Für meine Klasse hat mein Gewicht perfekt gepasst. Bei der Neulingsmeisterschaft konnte ich in  meiner Klasse den ersten Platz belegen, Anzahl der Starter waren 3.

Am nächsten Tag bei der Österreichischen Meisterschaft startete ich mit mehr Selbstbewusstsein, da ich den Ablauf vom Vortag kannte. Ich startete in 2 Klassen: Junioren und Männer Classic Bodybuilding. Bei den Junioren belegte ich den 2. Platz von 5 Startern und bei den Männern über 1,75 cm belegte ich den 4. Platz von 11 Startern.

Ich war mega happy was ich aus mir herausgeholt habe und war über meine erbrachte Leistung mehr als zufrieden. Ich werde nun weiter an mir arbeiten, denn die Saison 2017 steht bald vor der Tür (-:

Mein Motto: Egal wie hart es auch ist, gebe niemals deine Träume und Ziele auf!

Text: Phillip Brenner

Fotos: Silvia Schober

Freitag, 15 Juli 2016 00:00 geschrieben von

Denise Supper: Aus dem Zahnarztsessel auf die Bikini - Bühne

Hallo, erst einmal zu mir: ich heiße Denise Supper, bin 25 Jahre jung und arbeite in einer Zahnarztpraxis.

Nachdem ich immer schon sportbegeistert war, fing ich an in einem Studio zu trainieren und durch den Talentecup 2015, wo ich meine liebe Freundin Cornelia Baumann angefeuert habe, wurde ich erst so richtig aufmerksam auf die IFBB-Austria und setzte mir das Ziel in der Bikiniklasse zu starten.

Mein Coach Alexander Sturm hat mich durch die Diät bis zum Wettkampftag begleitet und gut vorbereitet. Ich habe mich sehr gut gefühlt während meiner Diät und sogar Muskeln aufgebaut.

Um als Bikini-Fitness Starterin auch eine tolle Bühnenpräsentation hinzulegen, nahm ich an dem Posingseminar in Leoben bei Andrea Lackner-Kapfer teil.

Einmal die Woche wurde das Posen weiterhin mit meiner Freundin und Konkurrentin Cornelia Baumann mit viel Spaß geübt, um die Routine zu bekommen.

Am Wettkampftag war ich total entspannt.

Es war ein super Feeling mit toller Musik und einer spitzen Stimmung in der Wiener Stadthalle.

Bei der Internationalen Österreichischen Meisterschaft zum ersten Vergleich gerufen zu werden, war ein unbeschreibliches Gefühl.

Nachdem ich sowohl beim Talente Cup und bei der Int. Österreichischen Meisterschaft (IÖM) ins Finale eingezogen bin und meinen I Walk präsentieren durfte, war ich schon überglücklich.

Ich wurde bei beiden Meisterschaften Vierte, auch bei der stärksten Klasse der IÖM, der Bikini Fitness bis 163 cm mit ihren 20 Starterinnen.  Daher bin ich wahnsinnig stolz auf meine Leistung und freue mich schon auf anstehende Wettkämpfe, die ich mit viel Freude bestreiten werde.

Text: Denise Supper

Fotos: Silvia Schober

Mittwoch, 13 Juli 2016 00:00 geschrieben von

Astrid Stögbuchner: Mein erster Wettkampf (Teil 2)

Als die letzte Woche vor meinen ersten Wettkämpfen gekommen war, stieg auch langsam die Aufregung. Die letzten Vorbereitungen liefen und ich ging noch oft die Checkliste für den Tag X durch. Am Abend davor wurde die Farbe aufgetragen und die Bühnenpräsentation noch einmal durchgegangen damit nichts mehr schief gehen konnte.

Vor Nervosität konnte ich kaum schlafen und ging im Kopf immer wieder meine Präsentation durch. Als der Tag des Wettkampfes nun angebrochen war, stieg die Nervosität ins Unermessliche. Meine Betreuerin musste mich immer wieder etwas beruhigen und mir gut zureden. Dann ging es ab zur Registrierung und es hieß warten auf den großen Auftritt. Im Athletenbereich konnte man die Nervosität förmlich spüren und jeder ging noch einmal seine Posen durch.

Kurz vor dem Auftritt war ich extrem nervös, als ich jedoch auf die Bühne ging, war die Nervosität wie weggeblasen. Ich hatte solchen Spaß daran, dort oben auf der Bühne zu stehen, zu lächeln und meine Posen zu präsentieren. Von da an wusste ich, das ist mein Sport! Noch mehr motivierte mich, dass ich beim Talentecup den Einzug ins Finale schaffte und sogar den dritten Platz ergattern konnte.

Am nächsten Tag fand bereits die IÖM statt und es ging zum zweiten Mal für mich auf die Bühne. Leider konnte ich international noch nicht mithalten, da die Konkurrenz extrem stark war, ich werde jedoch auf jeden Fall weitermachen und weiterhin hart an mir arbeiten.

Alles in Allem bin ich sehr stolz auf meine bisherigen Leistungen und dass ich diesen Schritt gewagt habe. Ich bin vor allem sehr dankbar für die großartige Unterstützung durch meine Betreuerin und meine Freunde, ohne die ich es vermutlich nicht so weit geschafft hätte.

Ich konnte viele neue Freundschaften schließen und eine gemeinsame Leidenschaft teilen. Mein ganzes Leben hat sich durch diesen Sport ins Positive verändert. Ich bin viel selbstbewusster und stärker geworden und fühle mich wohl in meiner Haut!

Text: Astrid Stögbuchner

Fotos: Silvia Schober

Montag, 11 Juli 2016 00:00 geschrieben von

Astrid Stögbuchner: Meine erste Wettkampfsaison (Teil 1)

2014 durfte ich das erste Mal einen Wettkampf der IFBB miterleben. Natürlich nur als Zuschauer und als Unterstützung für meinen damaligen Freund, der mich letztendlich auch für den Kraftsport begeisterte. Wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass ich selbst einmal auf so einer Bühne stehen würde, hätte ich das nie geglaubt.

Ich trainiere nun seit ca. 1,5 Jahren regelmäßig und ernähre mich gesund , um fit zu bleiben. Anfangs wollte ich mich einfach nur sportlich betätigen, um für den Sommer fit zu werden. Dann habe ich jedoch meine heutige Betreuerin, Daniela Liebers, kennengelernt, die mich bei der Ernährung und beim Training unterstützte und mir alles gezeigt hat. Bis zum heutigen Tage steht sie mir immer zur Seite und hilft mir wenn ich sie brauche.

Da mir das Training und alles was dazu gehört, so viel Freude bereitet hat, motivierte mich Dani dazu, mich auf einen Wettkampf vorzubereiten. Nach langem Überlegen, beschloss ich es einfach zu versuchen und mir das Ganze einmal anzusehen. Um in die Welt einer Bikiniathletin hineinschnuppern zu können, waren für den Anfang nur zwei Wettkämpfe geplant: der Talentecup und die IÖM in Wien.

Die Diät, das regelmäßige Training (ohne Ausnahmen!) und das Üben der Bühnenpräsentation, zog ich bis zum letzten Tag durch. Es war nicht immer leicht aber die Mühen haben sich definitiv gelohnt!

Das Wichtigste bei diesem Sport ist, dass man sich immer ein Ziel setzt und dieses nicht aus den Augen verliert. Dieser Sport ist vor allem nicht nur ein Hobby, sondern eine Lebenseinstellung!

Eine weitere große Herausforderung war es meine Familie, Freunde und Arbeitskollegen in die ganze Vorbereitung einzuweihen, da man sich strikt an den Plan halten musste. Viele hatten Verständnis dafür, doch nicht jeder kam damit zurecht. Manche glaubten sogar, dass man nicht ganz normal sein kann, wenn man solche „Strapazen“ über sich ergehen lässt. Zum Glück hatte kaum jemand ein Problem damit und ich wurde unterstützt, wo es nur ging. Es war auch nicht immer leicht Arbeit, Freizeit und Training miteinander zu vereinbaren, doch letztendlich konnte ich auch das meistern, auch wenn für Vieles gegen Ende nur noch wenig Zeit blieb.

Anmerkung der Redaktion: In der nächsten Ausgabe von FIT & BODY steht Astrid dann auf der Bühne und kämpft um ihre Platzierung.

Text: Astrid Stögbuchner

Fotos: Silvia Schober

Freitag, 08 Juli 2016 00:00 geschrieben von

Linda Kottinger: Spät aber doch ...

Mit 18 Jahren entdeckte ich meine Leidenschaft für das Krafttraining. Mein Papa ist Hobby-Bodybuilder und meine Mama Aerobic-Trainerin, somit liegt die Sportlichkeit sozusagen in der Familie.

Anfangs lehnte ich die Idee ab, auf die Bühne zu steigen und mich zu präsentieren, weil mir die ganze Vorbereitung Angst machte. Aber mit der Zeit hat es mich dann doch gereizt, meine harte Arbeit einmal herzuzeigen und mich von professionellen Jury-Mitgliedern bewerten zu lassen.
Im Oktober 2015 war es für mich dann sicher: Ich werde im April 2016 starten! Ich erkundigte mich ein wenig in der Szene und lernte dann meinen Coach, Manuel Narath, kennen. Er willigte ein, mich durch die anstrengende Wettkampfvorbereitung zu begleiten. Unsere Zusammenarbeit war echt top und ich stellte bald fest, dass ich viel mehr aus meinem Körper rausholen konnte, wenn ich mich an einen strikten Ernährungs- und Trainingsplan hielt.

Die Diät begann im Jänner und das Schlimmste war für mich anfangs das Cardio-Training in der Früh auf nüchternen Magen … Die Wochen vergingen, der Heißhunger auf Schokolade wuchs …
In den letzten Tagen vor dem Wettkampf war ich eigentlich zu nichts mehr zu gebrauchen, ich hatte weder Kraft noch Lust auf irgendetwas, wollte nur ins Bett, war am Limit. Ich wüsste nicht, was ich ohne meine Schwester gemacht hätte, die mir sowohl in der Diät als auch an den Wettkampftagen immer zur Seite stand.

Als dann der große Tag kam, konnte ich es kaum erwarten und war sehr nervös. Hinter der Bühne wartete ich zwischen Reiswaffelresten und Kuchen auf den Auftritt, alles war sehr hektisch, Farbflecken ausbessern, aufpumpen, essen, Haare machen, Schminke nachbessern, usw … Die Nervosität stieg, als meine Startnummer aufgerufen wurde und ich mich zum Bühnenaufgang bewegte. Das Gefühl vor so vielen Leuten auf der Bühne zu stehen, ist unbeschreiblich, man denkt nur noch ans Posen, ans Lächeln und dass man nicht stolpern darf. Obwohl es extrem heiß ist und alle Athleten schwitzen, ist es einfach ein überwältigendes Gefühl da oben.
Noch mehr Glücksgefühle kamen bei der Siegerehrung als ich meine Pokale für ein Siegerfoto in die Höhe halten durfte.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass es eine Wahnsinns-Erfahrung war und ich auf meine Platzierungen sehr stolz bin. Ich lernte durch die Vorbereitung einige echt tolle Leute kennen und konnte mein Wissen bezüglich Training und Ernährung erweitern. Wie es jetzt in der Zukunft wettkampfmäßig weitergeht, steht noch in den Sternen.

Text: Linda Kottinger

Fotos: Silvia Schober

Mittwoch, 06 Juli 2016 00:00 geschrieben von

Christoph Senn: Vom K3K zum Body

Im Kraftdreikampf war die Kraft maßgeblich nicht die Körperform. So habe ich mich im letzten Jahr eher als Jux entschlossen, meinen Körper einmal zu entwässern, um zu schauen was rauskommt. Nach dem positiven Ergebnis hab ich umgehend um den besten Trainer - um Unterstützung gebeten - den Harald Schober. Ich wog mich jeden Tag und machte Buchführung, jeden Sonntag schickte ich Fotos der sieben Grundposen an meinen Coach. Einmal im Monat pilgerte ich nach St. Pölten, um die Fortschritte zu diskutieren. Eine entsprechende Umstellung der Ernährung und Training war von Nöten, um den Körper umzuformen, was sich in sechs wöchentlichen Trainingseinheiten niederschlug. Die Ernährungsdisziplin war knochenhart. Seit 2. Jänner nahm ich alle vier Stunden beginnend um sechs Uhr morgens ,nur Mahlzeiten bestehend aus Reis, Broccoli und Hühnerfleisch zu mir, ergänzt durch die Aufnahme von Kaffee und sechs Liter Wasser. Kaum auszuhalten war dabei der bedingungslose Verzicht auf Zucker in jedweder Form gewesen, was teilweise ein inneres Zittern auslöste. Ein Riesen großer Dank geht an meine Frau Bianca und meine Kinder Lorena und Larissa, die mich durch die harte Zeit geführt haben.

Anm. der Redaktion: Christoph siegte beim Talenteup 2016 in der Klasse BB über 80 kg und konnte den beachtlichen 2. Platz bei der Internationalen Österreichischen Meisterschaft hinter dem späteren BB-Gesamtsieger belegen.

Text :Christoph Senn

Fotos: Silvia Schober

Montag, 04 Juli 2016 00:00 geschrieben von

Corina Partik: Mein Weg auf die Wettkampfbühne

Vor 4 Jahren beschloss ich etwas an meinem Leben zu ändern: Ich wollte Gewicht zulegen und deswegen habe ich mich für den Kraftsport zu interessieren begonnen. Meine Begeisterung an diesen Sport stieg von Jahr zu Jahr. Als ich dann bei der FIBO in Köln war, war es um mich geschehen - mein Herz verlor sich nun vollkommen an die Bodybuilding Szene.

Nachdem ich dort die „Miss Fibo Power Beauty“ gesehen hatte, war auch mein Interesse an einem Wettkampf geweckt. Ich besuchte einen Wettkampf der IFBB-Austria. Ich war so davon begeistert, dass ich den Entschluss fasste, selber auf der Bühne stehen zu wollen. Um nun dieses Ziel mit Erfolg zu meistern, musste natürlich ein passender Trainer her. Als ich dann den geeigneten Trainer gefunden habe, informierte er mich über alles (Training, Ernährung, Kosten) was auf mich zukommt.

Mein Training und die Ernährung veränderten sich nun natürlich. Der Aufbau fiel mir am Anfang gar nicht leicht weil ich die vielen Mahlzeiten und die Mengen nicht gewohnt war. Tag ein, Tag aus kochte ich mir mein Essen oder bereitete es gleich für ein paar Tage vor. Nach einer Weile wurde dies Routine und ich gewöhnte mich langsam an das tägliche Kochen und an die Nahrungsmengen. Es machte mir Spaß an meinen Rezepten mit abwechslungsreichen Zutaten und verschiedenen Gewürzen herumzuexperimentieren. Nach einiger Zeit konnte ich nicht nur Muskelzuwachs, körperliche Leistungssteigerung sondern auch ein generelles Wohlbefinden meines Körpers wahrnehmen. Ich gewöhnte mich schnell an diesen Lifestyle und könnte es mir heute gar nicht mehr anders vorstellen.

Das Ziel rückte nun immer näher und näher und ich konnte den Tag kaum noch erwarten. Als dann bekannt wurde, dass der Frühjahrswettkampf heuer zum 1. Mal in der Wiener Stadthalle stattfinden würde, dachte ich mir: „Yes, voll super!“ und war gleich noch mehr motiviert. Durch monatliche Formchecks kontrollierten wir meine Form und somit gingen wir nie vom Weg ab. Ich hatte einen sauberen Aufbau mit +10kg, auf die ich sehr stolz bin.

Durch die vielen Seminare der IFBB und Posingstunden, lernte ich mich richtig auf der Bühne zu präsentieren. Die größte Herausforderung in der gesamten Vorbereitungszeit war für mich die letzte Woche vor dem Wettkampf, sprich die Entwässerung, das Entladen und Laden. Aber auch dies konnte ich mit Bravour meistern – denn wo ein Wille, da auch ein Weg.

Die komplette Wettkampfvorbereitung war für mich eine sehr schöne und sehr emotionale Zeit die mich soviel stärker gemacht hat und die ich nie wieder missen möchte. Ich habe in dieser Vorbereitung Selbstachtung gelernt, ich bin über mich hinausgewachsen und ich kann jetzt aus ganzen Herzen sagen; Ich bin glücklich, ich sein zu dürfen.

Text: Corina Partik

Fotos: Silvia Schober

Anmerkung der Redaktion: Corina Partik schaffte bei ihrem ersten Antreten den 2. Platz beim Talentecup 2016 in der Klasse Bikini Fitness über 169 cm.

Mittwoch, 29 Juni 2016 00:00 geschrieben von

Lambert Magaji : Mein erster Wettkampf (Teil 2)

 

Nach fünf Jahren Training, und nachdem ich mir unzählige Bodybuilding Videos angeschaut habe (vor Allem die Old-School Videos) ist die Lust, sich mit anderen zu messen sehr groß geworden. Ich fragte den erfolgreichen, Österreichischen Bodybuilder Mike Eberhart, ob ich bei einem Wettbewerb eine Chance hätte, und er war sehr optimistisch. Wir sind uns sofort einig gewesen, dass ich im Frühjahr 2016 beim Talentecup in der Klasse Männer Physique über 178 cm starten werde, und er mein Wettkampfvorbereiter sein wird. Ich bekam meinen Trainings- und Ernährungsplan, und war so motiviert wie noch nie zuvor. Es war ziemlich kräfteraubend, vor allem weil ich bis dahin mit vollen Glykogen-Speichern unterwegs war, und plötzlich viel mehr Fleisch und viel weniger Zucker essen musste. Doch ich behielt stets mein Ziel vor den Augen, aß keinen Blödsinn und trainierte hart, bis der Tag X da war.

Der Talentecup 2016

 

Die letzte Woche vor dem Wettkampf war auch die anstrengendste. Ich hatte aber das Glück, von meinen Freunden unterstützt zu werden, und Mike war auch immer da, wenn ich Hilfe und Rat gebraucht habe. Irgendwie überlebte ich das Entwässern, stand am 16.4.2016 übermotiviert, eine Stunde vor dem Läuten meines Weckers auf, machte ein Foto von meinem Body und eilte zur Wiener Stadthalle. Zusammen mit den anderen Sportgeist Athleten hatten wir bis zum Auftritt sehr viel Spaß, munterten uns auf, probten unsere Posen, halfen uns beim Einschmieren, doch die letzten Schritte macht man ganz alleine. Auf der Bühne heißt es einfach Lächeln, und stramm sein. Das Licht war ganz heiß, das Publikum laut, aber ich hatte ein tolles Gefühl. Ich stand da oben, zeigte meine einstudierten Bewegungen (die dann auf den Videos gar nicht so entspannt aussahen) und fühlte mich großartig. Als ich dann im Finale stand und auch noch den zweiten Platz gewonnen hatte, war ich überglücklich! Das harte Training hatte sich bezahlt gemacht. Alle freuten sich mit mir, und mein kleiner Fanclub, hatte auch etwas zu sehen bekommen. Am nächsten Tag war ich auch bei der Int. Österreichischen Meisterschaft am Start, da ich mich qualifiziert hatte, doch schaffte ich es leider nicht ins Finale. Die Konkurrenz war erfahrener, stärker, einfach besser und ich war vom Vortag ein wenig ausgelaugt. Keiner meiner Talentecup-Mitstreiter schaffte es ins Finale, somit war ich auch nicht traurig, und immerhin habe ich alles gegeben, was in meiner Kraft stand.

Fazit:

Ich freue mich die ganze Zeit darüber, teilgenommen zu haben, und hoffe, dass ich noch bei vielen anderen Wettbewerben an den Start gehen kann. Es war eine tolle Zeit, und ich empfehle jeden, der über einen Wettkampf nachdenkt, einfach mitzumachen, denn bereuen sollte man nur das, was man nicht getan hat.

Ich habe viele wertvolle Erfahrungen gesammelt, interessante Persönlichkeiten kennen gelernt, in die Bodybuilding Szene hineingeschnuppert, und hoffentlich warten auf mich weitere tolle Erfahrungen.

Text: Lambert Magaji

Fotos Silvia Schober

Montag, 27 Juni 2016 00:00 geschrieben von

Lambert Magaji - Mein Weg zu meinem ersten Bodybuilding Wettbewerb (Teil 1)

 

Name: Lambert Magaji
Geb.:

10.12.1990

Wohnort:            Wien
Beruf: Boku-Student und Fitnesstrainer
Beruf: 189cm
Klasse: Men´s Physique

 

Über mich:

 

Lambert MagaijAls ein sehr aktiver Junge vom Land bin ich mit 10 Jahren aus Solčany, einem kleinen Dorf in der Slowakei nach Österreich/Wien gezogen, wo mich sofort die vielen Möglichkeiten, sportlich aktiv zu sein, begeistert haben. Somit habe ich auch alles Mögliche gemacht. Von Inline Skaten, über skateboarden, mountainbiken, dann Basketball und Fußball in der Schule, snowboarden jeden Winter. Auch im Sportklettern und Kiten habe ich mich versucht.

Doch Nichts begeisterte mich bis jetzt so sehr, wie das progressive Widerstandstraining mit Hanteln, Stangen und Geräten, um meinen Körper auf ein höchst mögliches Niveau der Leistung und der Ästhetik zu bringen. Angefangen hat es damit, dass ich mir bei meinen Sportarten immer etwas gebrochen habe, bis jetzt zähle ich 11 verschiedene Gipsverbände auf Armen und Beinen. Da wusste ich, dass ich entweder zu mutig für mein Können bin, oder einen zu schwachen Körper habe. Nachdem ich mir zum zweiten Mal meinen Ellenbogen ausgerenkt hatte, wusste ich auch, dass meine Muskeln stärker werden müssen, um die Knochen zu entlasten. Viel Milch trinken, wie es mir die Oma geraten hat, reichte auf jeden Fall nicht.

Mit 18 Jahren wollte ich auch bei der Maturareise einen männlichen Körper am

Lambert Magaij 4Strand präsentieren können, also kaufte ich mir kurzerhand Arnies Buch: "Bodybuilding für Männer", lernte etwas über die Theorie, um mir nicht wieder alle Knochen brechen zu müssen, bis ich herausfinde, wie man richtig trainiert.

Und es hat geklappt! Nach Arnies Rat habe ich angefangen, jeden zweiten Tag zu trainieren, viel Eiweiß innerhalb einer abwechslungsreichen Ernährung zu mir zu nehmen, und genug Dehn- und Ausdauereinheiten einzubauen, um Sehnen und Herz mitsamt den Muskeln zu stärken. Da ich für das Fitnesscenter niemanden anrufen muss, wenig bis gar keine Ausrüstung brauche, und nicht auf den Sommer/Winter warten muss, um dem Krafttraining nachzugehen, kristallisierte sich schnell ein neues Hobby heraus. Immer noch fahre ich liebend gerne mit dem Mountainbike oder Snowboard, und versuche mich auch weiterhin in Kiten, aber das Krafttraining ist zu meiner Leidenschaft Nr.1 geworden.

 

Im Teil 2 folgt Lamberts Darstellung zu seinem ersten Wettkampf

 

Text: Lambert Magaji

Fotos Silvia Schober

   
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