Meisterschaften Frühjahr  

   

Athleten Service  

   
  1. Meisterschaften Frühjahr

 

Poster ONM IOM 2019

 

Ausschreibung - IFBB-Austria Frühjahrsmeisterschaften

 

Österreichische Neulingsmeisterschaft 

Int. Österr. Meisterschaft 

Qualifikationen für internationale Bewerbe.

 

Samstag 20. April 2019
Sonntag, 21. April 2019
 
Messezentrum Salzburg (Halle 1)

Am Messezentrum 1

5020 Salzburg

 

Ausschreibung Mouseout

Anmeldung Neulingsmeisterschaft

Anmeldung Int Oesterreichische Meisterschaften

 

 ticket

Die Kartenvorbestellung ist bis 06. April 2019 möglich,

danach sind Karten nur noch an der Tageskassa vor der Veranstaltung erhältlich.

ticket 
 
 
   
Freitag, 19 Dezember 2014 00:00 geschrieben von

Stefanie Holzer: Back on the Road Again

Nachdem ich im Frühjahr 2014 meine ersten Bikini Fitness Wettkämpfe bestritt, hatte ich Blut geleckt und will daher 2015 wieder auf die IFBB Bühne.

Der Grund warum ich überhaupt den Schritt auf die Bühne gewagt habe war mein jüngerer Bruder, der mir diesen Floh ins Ohr setzte und nicht locker ließ. Für mich war es eigentlich nie eine Option ich wollte meinen Körper einfach nur ein bisschen im Fitnessstudio formen ohne genauere Ziele. Doch durch die Hartnäckigkeit meines Bruders wurde ich neugierig und ließ mich darauf ein.

Dieses Mal werde ich aber nicht so blauäugig sein. In Zukunft werde ich mich professionell coachen lassen. Bevor ich das erste Mal auf der Bühne stand, hatte ich noch nicht lange Kraftsport gemacht und auch die Wettkampfvorbereitung habe ich in Eigenregie durchgeführt. Natürlich nicht mit optimalem Ergebnis. Ich habe es schlicht und einfach unterschätzt, welch harte Arbeit dahinter steckt, seine persönliche Bestform zu erreichen.

Beim nächsten Wettkampf möchte ich mit professioneller Hilfe versuchen das Beste aus mir herauszuholen. Ich bin froh, dass mich nach dem Talentecup 2014 Patrick Fötsch unter seine Fittiche genommen hat und mir eine Woche vor der IÖM noch Tipps gegeben hat, um meine Form zu verbessern. Seither unterstützt er mich mit Rat und Tat und auch mit seinem Bodycult Shop in Leoben. Ich bin ihm sehr dankbar dafür und auch dass wir weiterhin zusammen arbeiten werden.

Zurzeit trainiere ich 4-5 Mal die Woche im KSV Knittelfeld und bin super motiviert. Meine Motivation habe ich aber erst vor kurzem wiedererlangt. Zwischendurch war ich ziemlich down und wollte eigentlich schon den Hut draufschmeißen. Aber ich habe mein Leben total umgekrempelt,  alles Negative entfernt und jetzt bin ich glücklicher und zufriedener denn je. Nachdem ich auch noch meinen Job gewechselt habe und die Arbeitszeiten jetzt viel besser für mich und mein Training sind, fällt es mir auch leichter bis zu 5 mal ins Gym zu gehen. Meistens habe ich meine Trainingstage unter der Woche. An den Wochenenden wird dann entspannt.

Ich genieße mein Leben jetzt in vollen Zügen. Mein Bruder hat einen Großteil zu meiner wiedererlangten Motivation beigetragen. Er hat mich überredet mit ihm im KSV Knittelfeld zu trainieren. Seither gehe ich wieder richtig gerne trainieren und das Tolle ist, dass ich mein Hobby mit meinem Bruder teile. Zudem haben wir das gleiche Ziel, 2015 auf der IFBB-Austria Bühne zu stehen. Dafür pushen wir uns immer gegenseitig. Je nachdem wie erfolgreich ich in der Saison 2015 national sein werde, möchte ich auch an internationalen Bewerben teilnehmen. Ich freue mich schon sehr darauf wieder auf der Bühne zustehen und diese tolle Erfahrung noch einmal zu machen.

Text: Stefanie Holzer

Fotos: zVg

Mittwoch, 17 Dezember 2014 00:00 geschrieben von

ALLE JAHRE WIEDER....

Passend zur Weihnachtszeit ist dies der Beginn eines der beliebtesten Weihnachtslieder. Gleichzeitig ist es aber auch für viele Athleten des Bodybuilding-Wettkampfsports der Beginn der Diätphase.

Die Frühjahressaison 2015 rückt näher und nach einer sehr harten Aufbauzeit, die mir qualitative Zuwächse meiner Muskulatur beschert hat, ist es nun an der Zeit zu überlegen, in welche Richtung sich meine zukünftigen Ziele entwickeln werden.

Ist bisher die internationale Wettkampfklasse -85kg meine favorisierte Klasse gewesen, so hat sich genau diese in den letzten beiden Jahren als sehr teilnehmerstark entpuppt. Früher habe ich sie immer als eine „kleine 90iger“ bezeichnet und mit 171cm Körpergröße habe ich meine Proportionen und Symmetrie hier am besten zur Geltung bringen können. Doch die Zeiten ändern sich und wie in jedem anderen Sport auch, hat im Bodybuilding ebenfalls ein Wandel stattgefunden. Die durchschnittliche Körpergröße ist zurückgegangen und die Muskularität der einzelnen Athleten hat dagegen zugenommen.

Im Grunde weiß jeder Athlet, wenn er im Line-up steht, ob er in diese Klasse gehört oder nicht. Als ich im Mai 2014 bei der Europameisterschaft durch die Runde geschaut habe und ich mir wie ein Leuchtturm vorgekommen bin, da habe ich sofort das Problem erkannt. Den Fortschritt.

Trotz absoluter Bestform und einem halben Tag hungern um noch gerade so die 85kg bei der „Abwaage“ zu erreichen, ist mir eine Finalplatzierung leider nicht gegönnt gewesen.

Der Grund ist relativ einfach....

Wenn Wettkampfbodybuilder mit demselben Körpergewicht neben einem stehen,  jedoch 5-8cm kleiner sind als man selbst, dann verliert man selbst schnell an Wucht und optischer Präsenz. Und genau das ist in Santa Susanna geschehen.

Es ist nun fraglich ob diese Wettkampfklasse für mich weiterhin noch erstrebenswert ist, da ich von Körpergewicht und Form die 85kg komplett ausgereizt habe.

Sicherlich sind Symmetrie und Muskelproportion immer noch ein Thema um die ein oder andere Platzierung noch zu erreichen, aber wer mich kennt, weiß, dass genau diese beiden körperlichen Eigenschaften mein geringstes Problem sind.

AM SCHEIDEWEG

Sollte ich nun weiterhin diesen Wettkampfsport ausüben wollen, so ist klar, dass die Antwort auf der Hand liegt. Ich muss mein Wettkampfgewicht von 85kg auf gute 88kg aufbauen und versuchen mich in der BB Klasse -90kg zu etablieren.

Im Grunde war dies genau der Punkt im Wettkampfsport, den ich immer zu vermeiden versucht habe, weswegen ich diesbezüglich auch gemischte Gefühle habe. Knappe 90kg Wettkampfgewicht (bei 171cm Körpergröße) bergen natürlich enorm viel mehr gesundheitliche Risiken aufgrund des hohen Übergewichtes.

Nach nun knapp 20 Jahren aktivem Wettkampfsport sind genau diese Gedanken über meine körperlichen Grenzen und meine vielleicht vorsichtige Herangehensweise die Versicherung gewesen um mich in diesem Sport sehr lange zu bewähren.

VORSORGEMEDIZIN

Nur unter genauer Absprache meines Arztes und einer konstanten medizinischen Kontrolle, sowie Absprache der bevorstehenden Wettkampfvorbereitung, nehme ich das Ziel -90kg in Angriff.

Ich bin der Meinung, dass man für das Erreichen seiner Ziele auch an seine persönlichen Grenzen gehen muss. Jedoch sollte man auch alle Möglichkeiten ausschöpfen, damit dies sicher geschieht.

Dieser Gedanke mag vielleicht leichtsinnig wirken, jedoch hinterfrage ich dann jeden Skeptiker....

Ist es Leichtsinn, wenn man sich mit einem Risiko konfrontiert und gezielt auf ein körperliches Ziel hintrainiert? Und hierfür auch Bedacht und Hilfeleistung diverser Fachärzte in Anspruch nimmt?

Oder ist es nicht viel leichtsinniger einen Sport oder ein Hobby auszuüben, das viel mehr versteckte Risiken mit sich bringt und dem man sich leichtfertig aussetzt wie z.B. Motorrennsport, Skisport, Pferdereitsport, Kampfsport usw.

Die Liste könnte man endlos fortsetzen und die Zahl der Verletzungen und Todesopfer geben meiner Einstellung reicht.

WETTKAMPFSAISON 2015

NUR MIT DER UNTERSTÜTZUNG UND ABSPRACHE meiner Frau, Trainingspartnerin, Wettkampfbetreuerin und sehr strengen Ärztin ist es mir möglich gewesen, eine glänzende Aufbausaison mit Vorbehalt aller Risiken zu absolvieren.

Trotz langer Wettkampfjahre, wird die kommende Saison 2015 für uns beide eine neue Herausforderung, denn ich werde nach über 10 Jahren wieder in der 90kg BB Klasse der Männer starten und versuchen Finalplatzierungen bei den internationalen Wettkämpfen der IFBB zu erreichen.

Mein erster Wettkampf wird am 4. April 2015 der LOADED CUP in Dänemark werden, welcher im Internet über Live-stream übertragen wird.

Gefolgt von der INTERNATIONALEN ÖSTERREICHISCHEN MEISTERSCHAFT am 2. Mai, sowie bei erfolgreicher Qualifikation, die EUROPAMEISTERSCHAFT.

Man wird sehen ob ich meine persönlichen Ziele erreichen werde, .... dennoch behalte ich mir immer ein Ziel vor Augen: Nach dem Wettkampf beginnt das normale Leben wieder und das ist das kostbarste das jeder von uns hat. 

Text: Roman Kronberger

Fotos: zVg

Mittwoch, 10 Dezember 2014 00:00 geschrieben von

Meine Ziele für 2015

Nach einer gelungenen Frühjahrs- und Herbstsaison,  habe ich mir eine kurze Pause gegönnt. Meine Ziele und Wünsche für das Jahr 2014 sind in Erfüllung gegangen.  Da Bodybuilding eine Langzeitsportart ist,  bin ich mit meiner bisherigen Erfolge mehr als zufrieden. (Andi Dabic schaffte 2014 den Sprung in die Finali der EM, WM, Arnolds Classic Europa und Ms Olympia Amateure. Anm d. Redaktion)

Mein nächster Bühnenauftritt wird voraussichtlich im Herbst 2015 sein. Die Zeit dazwischen werde ich für mehr Muskelqualität und Muskelaufbau nutzen. Mein nächstes Ziel ist es, bei einer Europa- und Weltmeisterschaft eine Medaille zu gewinnen.  Da ich in der Kategorie Women's Physique zu den Jüngsten gehöre,  glaube ich nicht, dass mir etwas im Wege stehen sollte.  Ich werde diese Aufbauphase bis Mai in vollen Zügen genießen und für meine Familie da sein.

Text: Andi Dabic

Fotos: IFBB-Austria

Freitag, 05 Dezember 2014 00:00 geschrieben von

Zwischen Kreditakten und Hanteln


Sport war für mich immer schon ein fixer Bestandteil meines Lebens. Von Kindheitstagen an betrieb ich Sport.  Vor allem Fußball und Tennis. waren meine ständigen Begleiter als Kind.


Sport blieb auch mein Ausgleich als ich 1983 ins Berufsleben als Mitarbeiter einer Bank im oberen Waldviertel. einstieg 1993 zog ich mir dann beim Fußball eine schwere Knieverletzung zu und die anschließende Rehab brachte mich erstmals in ein Fitnesscenter.


Ab diesem Zeitpunkt war ich mit der „Droge Bodybuilding“ infiziert. Nach 10 Jahren Entwicklung startete ich dann 2003 meine „Bodybuildingkarriere“ mit dem Sieg bei den Neulingsmeisterschaften. Dieser Erfolg war natürlich die beste Motivation für die Zukunft und sehr stolz kann ich nun eine EM-Silbermedaille und WM-Bronzemedaille mein Eigen nennen.


Seit 2006 ist Fitness und Bodybuilding auch Teil meines Berufslebens geworden. Meine Frau Daniela und ich eröffneten das MAXIMUM-Fitnesscenter in Heidenreichstein (http://www.maximum-fitness.at )


Es war und ist unser Ziel das know-how des Bodybuildingsports auch an unsere sportlich- und fitnessorientierten Kunden weiterzugeben, denn die Informationen über Ernährung, Nahrungsergänzung und gezielterm richtigen Muskelaufbau verschaffen jedem sportlichen Menschen Vorteile. Treue und zufriedene Kunden sind für uns der Beweis, dass uns dieses Vorhaben in der Praxis recht gut gelingt und wir dadurch den Bodybuildingsport einer breiteren Öffentlichkeit näher bringen können. Die zahlreiche Fans, aus unserem Fitnesscenter, die immer zu den Wettkämpfen der IFBB pilgern, sind die beste Motivation und Ansporn diesen Weg auch weiterhin so zu beschreiten.

Mein Tagesablauf beginnt daher mit meiner Arbeit in der Kreditabteilung der Volksbank in Heidenreichstein, wo ich als Sachbearbeiter für die Erstellung der Kreditverträge zuständig bin. Danach geht es mal nach Hause zu meiner Familie, denn unser Sohn Simon hat Papa immer sehr viel zu erzählen. Um 16.30 Uhr geht’s dann ins Maximum zur Kundenbetreuung und natürlich auch zum eigenen Training.


Langweile kommt bei mir nie auf, denn 2 Jobs, die Arbeit im Vorstand der IFBB-Austria und meine geliebte Familie halten mich richtig auf Trab. Danke muss ich hier natürlich zu meiner Frau Daniela sagen, ohne solch einen Partner wäre dies alles nicht zu schaffen. Danke auch an unsere Freunde die uns immer im Fitnesscenter mit helfenden Händen zur Seite stehen.


Für die Zukunft wünsche ich mir Gesundheit für meine Familie und mich, dass sich unser Fitnesscenter so weiter entwickelt wie bisher und die Rückkehr auf die Wettkampfbühne im Jahr 2016.


Text: Kurt Strohmayer

Fotos: zVg

 
Mittwoch, 03 Dezember 2014 00:00 geschrieben von

Auf der Hochschaubahn eines Wettkämpfers

 

Für meine „Wenigkeit“ (das durfte man zu diesem Zeitpunkt bereits wortwörtlich nehmen) war es am 05.09. dann so weit. Zusammen mit meiner Freundin machte ich mich auf den Weg zu Manuel, welcher mich in den letzten Stunden vor meinem Debut bei der Österreichischen Neulingsmeisterschaft 2014 in Steyr psychisch wie auch physisch noch einmal so gut wie möglich betreute und vorbereitete.

In Steyr angekommen, entschied ich mich für einen Doppelstart in den Kategorien „Männer Classic Bodybuilding und Junioren Classic Bodybuilding“.

Das erste Mal „Laden“ ist natürlich immer ein wenig ein „Himmelfahrtskommando“ und so kam es im Zuge dessen zu einigen Komplikationen, welche mir schlussendlich nicht die Fülle und Härte verschafften, die wir uns erhofft hatten. Hinzu kamen Kreislaufprobleme in der Vorwahl und die Konzentration - und in weiterer Folge natürlich auch die Form - waren weitgehend dahin.

Dennoch reichte es für das Finale in der CBB-Männer-Kategorie (CBB-Junioren gab es keine Vorwahl, da wir nur 6 Starter waren) und nachdem ich mich über den Nachmittag hinweg so gut wie möglich erholte, fasste ich neue Energie!

Es war traumhaft vor dem fantastischen Publikum in Steyr zu posen und in dem Moment als der erste Ton meiner Kürmusik erklang, hab ich es einfach nur genossen, meine „Arbeit“ zu präsentieren! Ein unbeschreibliches Gefühl!

 


Freitag, 28 November 2014 00:00 geschrieben von
Manuel Anderhuber: Vom Kämpfer zum Wettkämpfer
 
1797992 359349964231630 6064469344025803332 nAls ich 2007 mit dem Training begonnen habe, wusste ich noch nicht wohin mich mein Weg führen würde ... Ich trainierte damals in einem Kampfkunstcenter (Bushido X) und hab das Krafttraining eigentlich nur als Ausgleich zur Kampfkunst „X-Defense" betrieben.
Was ich da mit den Hanteln veranstaltete, konnte noch bei weitem nicht als Bodybuilding bezeichnet werden, doch mit den Jahren wuchs die Erfahrung und aus der Kampfkunst in Kombination mit Kraftsport wurde reines Bodybuilding!
In den folgenden Jahren wuchs das Thema „Wettkampf" immer weiter in meinem Kopf heran und ließ mich nicht los ... Doch immer wieder fand ich irgendwelche Ausreden, oder gab es Gründe, die mich aufhielten, bzw. fühlte ich mich nicht bereit genug, um meinen Traum in die Tat umzusetzen, meinen Allerwertesten endlich zu bewegen und mich mit anderen auf der 10479392 363834510449842 2774940555740610491 o„großen Bühne" zu vergleichen!
Doch als ich heuer im Frühjahr durch eine Hobbydiät eine recht 
Mittwoch, 26 November 2014 00:00 geschrieben von

Auch Bikinimädels sind stark

Als Tochter des Obmannes vom „Bodyform Salzburg“, einem Kraftsportverein, dessen Kerndisziplin Kraftdreikampf ist, war ich schon seit meinen Kindergartentagen mit Krafttraining und muskelbepackten Damen und Herren konfrontiert. Man kann eigentlich sagen ich bin zwischen Hantelbänken und Powerracks aufgewachsen, auch wenn ich lange nicht damit als Trainingsgerät in Berührung gekommen bin. Vor gut 3 Jahren begab ich mich das erste Mal aktiv ins Fitnessstudio um an meiner Bikinifigur zu arbeiten.

10805367 10205390791795198 974272235 nDen gut gemeinten Rat meines Vaters, Grundübungen zu trainieren und richtiges Krafttraining zu machen, hatte ich gekonnt ignoriert. Powerlifting war zu dieser Zeit in meinen Augen noch ein richtiger Männersport und Muskelberge konnte ich für meine Bikinifigur sowieso nicht gebrauchen. Dennoch ließ ich mich von einem Bekannten dazu überreden nach einem Ganzkörper Trainingsplan zu trainieren. 3x die Woche- natürlich mit wenig Gewicht und viel Wiederholungen, ich wollte ja schließlich nicht sofort aussehen wie ein Profi Bodybuilder ;-)

Nebenbei verbrachte ich zahlreiche Einheiten auf dem Crosstrainer, Laufband und Ergometer um überschüssige Pfunde vermeintlich schneller loszuwerden. Leider hielt sich

Freitag, 21 November 2014 00:00 geschrieben von

Warum ich auf die Bühne wollte ...

Gute Frage... Eigentlich um ein Ziel vor Augen zu haben, auf das ich hinarbeiten bzw. hintrainieren konnte. Vor 2 Jahren wollte ich, nach einer 2-jährigen Pause, wieder Skirennen fahren. Da ich jedoch am ersten Skitag der neuen Saison mit Bedauern feststellen musste, dass mir die Kraft dazu fehlte und mich mein Vater nur mit einem „Wo keine Muskeln sind, kann man auch keine Kraft haben“ tröstete, packte mich meine Motivation und begann das erste Mal ernsthaft zu trainieren. Anfangs nur zuhause in der eigenen kleinen Kraftkammer, damit mir ja keiner zusehen konnte. Später traute ich mich dann schon ins Fitnessstudio.

Man muss dazu sagen, dass mein Vater Obmann eines Salzburger Kraftsportvereines ist und er eigentlich der Boss des besagten Fitnessstudios ist. Ich habe als Kind viel Zeit dort verbracht, jedoch bin ich da eigentlich immer nur im Weg gestanden während ich auf meinen Dad gewartet habe. Ich war auch oft auf Wettkämpfen von ihm (er selbst ist mehrfacher Staatsmeister im Bankdrücken), um ihn anzufeuern und hauptsächlich als Anhängsel zu fungieren. Diverse Damen im Kraftsport haben mir damals allerdings die Ansichten auf Frauen im Kraftsport ein wenig verdorben weswegen ich auch nur selten einen Gedanken daran verschwendet hatte, selbst zu trainieren.

Gott sei Dank war es noch nicht zu spät für mich und ich konnte mir für die kommende Skisaison noch genügend Kraft antrainieren um wieder gute Ergebnisse zu erzielen. Als dann die Saison vorbei war, brauchte ich irgendetwas Neues, auf das ich hintrainieren konnte und begann laufen zu gehen. Ich meldete mich für den Salzburger Frauenlauf an und legte meinen Trainingsfokus nun auf das Lauftraining aus. Die Siegerzeit vom Vorjahr waren schließlich 43 Minuten über die 10 km und das Motto „Dabei sein ist alles“ kann ich auf mich nicht umlegen - ich wollte natürlich gewinnen. Als ich mich dann auch in Sachen Ernährung ein wenig schlau gemacht hatte und mir an meinem Körper die positiven Veränderungen auffielen, machte mir das Training immer mehr Spaß. Die 10 km bin ich dann auch in 43 min gelaufen - blöd nur, dass die Siegerzeit in diesem Jahr bei 37 Minuten lag. Naja egal, das Laufen hatte mich sowieso gelangweilt und daher verbrachte ich auch wieder mehr Zeit in der Kraftkammer. (Vielleicht war es aber auch aufgrund meines jetzigen Freundes, der seit knapp 3 Jahren unter der Aufsicht meines Vaters sehr erfolgreich für Kraftdreikampf trainiert.)

So, jetzt habe ich noch immer nicht erzählt wieso ich auf die Bühne wollte. Eigentlich ist eine Freundin von mir, mit der ich oft trainiert habe, schuld. Sie ist damals auf einmal zum Training gekommen und meinte, dass sie auf die Bühne wolle, Diät machen, im Bikini präsentieren, etc. Ich hab‘ ihr dann nur gesagt: „Du spinnst“ und für mich war das Thema erstmals wieder erledigt, aber irgendwie habe ich den Gedanken nicht mehr aus meinem Kopf bekommen. Als mich dann auch noch mein Betreuer (das wusste ich damals allerdings noch nicht - also ich wusste es eigentlich schon, dass ich, wenn ich so etwas mache, nur von ihm betreut werden wollte, aber er nicht) angesprochen hat, dass ich so viel abgenommen hätte und ob mir das nicht auch gefallen würde, auf die Bühne zu gehen, war es um mich geschehen. Seine Lady war nämlich auch gerade auf Diät und hatte nicht mehr lange bis zu ihrem Auftritt. Ich wollte auch auf die Bühne. Also verabredeten wir uns, das Ganze nach seinen Wettkämpfen (er steckte nämlich selbst gerade mitten in der Vorbereitung für die ACE) zu fixieren. Ich war sofort Feuer und Flamme für mein neues Ziel. Leider (heute bin ich sehr froh darüber) lautete der Plan Offseason – Diät - Bühne und nicht Diät – Bühne, aber das machte mir nichts aus - 6 Monate über meinen Bedarf essen, Muskeln aufbauen, die Diät kommt noch früh genug, dachte ich mir und das halbe Jahr verging wie im Flug. Im Endeffekt hat es sich sehr gelohnt, nicht sofort mit der Diät zu starten, sondern erstmal ordentlich was draufzupacken. Bevor ich mit dem Aufbau begonnen habe, dacht ich mir, dass ich schon „genug“ Muckis hätte- jetzt bin ich mir sicher, dass ich ohne diesen Aufbau nicht mit 58 kg auf der Bühne gestanden wäre, sondern mit deutlich weniger. Geduld heißt also das Zauberwort.

 

Text: Alexandra Lutsch

Fotos: IFBB-Austria

Mittwoch, 19 November 2014 00:00 geschrieben von

Mein erstes Mal ;-)

Seit meiner Kindheit wurde mein Leben durch Sport geprägt … war es in früher Kindheit das Ballett, welches mir sehr bald zu langweilig wurde, verschrieb ich mich lange Zeit der Kunst des Voltigierens (Turnen auf einem galoppierenden Pferd) – ja, ich liebte schon damals das Extreme – reiten alleine war mir zu langweilig. Schon beim Voltigieren erzielte ich nationale und internationale Erfolge, durfte Österreich bei Europa- und Weltmeisterschaften vertreten. Doch irgendwann haben sich die Werte in meinem Leben verändert. Der Wunsch nach einer eigenen Familie überwog und mein kleiner (heute fast 19-jähriger) Sohn kam auf die Welt. Meine Welt war perfekt und ich habe die Zeit des Aufwachsens dieses kleinen Menschen an meiner Seite jede Sekunde genossen ... und er wuchs … Ronny wurde erwachsen… und ich hatte plötzlich wieder Zeit für mich… Ronny widmete sich immer mehr seinem Sport, dem runden Leder und nachdem er Anfang des Jahres 2014 auch noch den Führerschein bestand, war selbst meine Zeit als „Taximama“ Vergangenheit. Nun, was tun mit meiner neu gewonnenen Freizeit?

Lange Rede – kurzer Sinn - Ich habe vor ca. 5 Jahren mit dem Kraftsport begonnen – als Ausgleich – als würde ich jemals irgendeine Sportart nur „als Ausgleich“ machen „Entweder ganz, oder gar nicht.“ Nach diesem Motto lebe ich, seit ich denken kann. In den vergangenen Jahren bereits des Öfteren passiv bei Wettkämpfen dabei gewesen, wurde der Reiz immer größer selbst einmal den Schritt auf die Bühne zu wagen.

Nachdem sich dieser Wunsch manifestiert hatte, kamen auch schon die ersten Zweifel auf. Bin ich nicht schon zu alt? Habe ich überhaupt die richtigen Voraussetzungen für diesen Sport? Reichen meine genetischen Voraussetzungen und habe ich überhaupt genügend qualitativ hochwertige Muskelmasse? usw… Tja, wie so oft im Leben passieren einfach zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Dinge. Liebe Menschen traten in mein Leben, bestärkten mich bei meinem Vorhaben und gaben mir das nötige Selbstvertrauen um 10 Wochen vor der IFBB-Austria Neulingsmeisterschaft mit meiner Vorbereitung zu beginnen. Ja genau, NUR 10 Wochen Vorbereitung. Wie sollte sich dies nur ausgehen? Doch… meine Entscheidung stand fest und somit gab es kein Zurück mehr. Ich wandte mich an Andi Dabic, die gleich nach dem ersten gemeinsamen Training meinte: „Das geht sich locker aus! In 10 Wochen stehst du auf der Bühne“. Naja, überzeugt war ich noch lange nicht. Ich stellte meine Ernährung um und hielt mich exakt (naja, zumindest meistens ) an die Anweisungen meiner Betreuerin. Der Tag X kam mit großen Schritten näher und so ging es auch mit meiner Form voran. Der größte Feind während einer Wettkampfvorbereitung ist wohl die eigene Disziplin. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen wie man so schön sagt. Du musst im Kopf zumindest die gleiche Stärke beweisen wie am Eisen. Diese Erkenntnis erlangte ich schon nach den ersten Wochen strenger Diät.

Tag X (IFBB Neulingsmeisterschaft): Aufstehen, 2. Farbschicht auftragen, Bikini, Schmuck, Matte, Decke, Essen, Farbe, Startbuch, gute Laune, Schuhe, Kimono, Polster, hab ich Essen schon erwähnt? :-) alles da, ab ins Auto und das Abenteuer beginnt. Steyr wir kommen Gleich nach der Ankunft haben wir uns einen guten Platz Backstage reserviert und gingen zur Abwaage. Zum ersten Mal sah ich die Konkurrenz, die Bühne, ... und langsam wurde ich nervös …. Dann begann das Warten auf die eigene Klasse …

Endlich war ich dran! Ich ging hinaus ins Scheinwerferlicht, hob meine rechte Hand zur Menge und machte meinen T-Walk. Alles geklappt, keine Fehler, ich ging in die Line und wechselte ständig meine Posen. Ich sah die Blicke der Wertungsrichter. Einige von ihnen schienen nicht besonders interessiert an mir zu sein, die anderen Jurymitglieder verglichen mich mit der Konkurrenz. Ich gab mein Bestes und lächelte bei maximaler Körperspannung. Die Klasse Master Bodyfitness war geschafft, doch gleich im Anschluss musste ich als Erste wieder auf die Bühne, da ich mich auch für die offene Klasse angemeldet hatte. Also stand ich eine gefühlte Sekunde später schon wieder auf der Bühne. Jetzt wurde es richtig anstrengend. Ich gab noch einmal alles. Lächeln, Spannung halten, Quarterturns, Vergleiche, Line Up .... geschafft! Nun hieß es warten bis zur Siegerehrung. Noch einmal stieg die Nervosität. Aufruf Masters Bodyfitness … Sieg! Unglaublich! Bodyfitness offene Klasse… 2. Platz! Der Tag war perfekt!

Mein Entschluss den Schritt auf die Bühne zu wagen, war einer der Besten meines Lebens. Diese Sportart verlangt einem alles ab. Nur Training alleine ist nicht einmal ansatzweise die halbe Miete. Bodybuilding bedeutet Disziplin nicht nur im Gym sondern rund um die Uhr. Dieser Sport führt dich nicht nur an deine körperlichen sondern auch psychischen Grenzen. Jedem einzelnen Athleten, der den Schritt auf die Bühne gewagt hat, spreche ich meine Hochachtung aus, egal zu welcher Platzierung es gereicht hat. Das erste Jahr war für mich nun ein Herantasten, ein Ausprobieren. Jetzt heißt es die nächsten Monate nutzen und an meinen Schwächen arbeiten, um in hoffentlich weit besserer Form im kommenden Jahr wieder die Bühne zu rocken!

 

Text: Sabine Braunsteiner

Fotos: zVg

Sonntag, 09 November 2014 00:00 geschrieben von

BODYBUILDING CASTING IN AUSTRIA 

Die Sensation ist perfekt! 

Erstmals in der Geschichte des heimischen Bodybuildings wird ein gezieltes Casting von talentierten Sportlerinnen und Sportlern mit Wettkampfambitionen in Österreich durchgeführt. 

Gemeinsam mit der populären deutschen Webpage BodyXtreme werden wir Euch ab Jänner eine Vorbereitung auf die Frühjahrssaison 2015 unter Anleitung der besten heimischen Athletinnen und Athleten in der Jury ermöglichen.

Wir beginnen mit dem Casting am Sonntag, den 4. Jänner 2015 in 3125 Statzendorf (Turnhalle). 

Wir erwarten von Euch eine vernünftige Off-Season Form, von der man annehmen kann, dass sie innerhalb von ca 3 Monaten in Eure persönliche Bestform für die Bühne umgewandelt werden kann. 

Das Casting wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Ihr habt jetzt DIE Chance - Ergreift sie! 

Ihr findet alle nötige Info dazu im Link unten und könnt Euch dazu auch gleich anmelden. 

Let´s rock the stage, folks!

http://www.bodybuilding-magazin.de/bxr/

   
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