Montag, 30 November 2015 00:00 geschrieben von

Sandy Wojewodka: Mein Versuch hat sich gelohnt!

Nach einer langen Zeit des Verzichtens war es am 5. September endlich soweit - ich habe an meinem ersten Wettkampf bei der IFBB Neulingsmeisterschaft teilgenommen.

Am Morgen des Wettkampfes beim zweiten Farbanstrich wurde es mir richtig bewusst: Es gibt kein Zurück mehr! Bald werde ich mich mit anderen Athletinnen auf der Bühne messen.

Auf dem Weg zur Meisterschaft gingen mir sehr viele Dinge durch den Kopf.

Wie sehen wohl die anderen Mädchen aus?.... Ist meine Form gut genug?.... Sitzt mein Posing auch perfekt?

In Grafenwörth angelangt, fing ich an nervös zu werden.

Nur noch schnell zur Anmeldung und dann war Warten angesagt. Meine Nervosität wurde von Minute zu Minute größer.

Endlich, eine Stimme rief: "Bikini über 165 cm" jetzt ging alles ganz schnell, Schuhe anziehen schnell noch etwas Öl drauf und schon steht man auf der Bühne.

So schnell wie man auf rauf musste, ist es auch schon wieder vorbei.

Wieder warten, und immer wieder diese Frage im Kopf....hat es für das Finale gereicht?

Eine gefühlte Ewigkeit später hängt das sehnlichst erwartete Blatt Papier an der Wand.

Juhu ich bin im Finale!

Wieder warten ...

Los geht´s! Zweite Runde. Jetzt hieß es nochmal ALLES geben!

Ich war weit nicht mehr so aufgeregt wie bei der Vorwahl. Jetzt machte es mir richtig Spaß auf der Bühne zu stehen und mich von meiner besten Seite/n zu präsentieren. Ich hatte Blut geleckt. ;-)))

Kaum im Athletenbereich angekommen, begann ich zu überlegen welche Platzierung es wohl werden könnte.

Wieder war warten angesagt - das ist meine Hauptbeschäftigung am Wettkampftag ...

Endlich ging es zur Siegerehrung und die Spannung war kaum noch erträglich. Ich hoffte bei jedem Platz nicht meinen Namen zu hören bis es dann soweit kam.

Ich konnte den tollen 4. Platz belegen.

Am 20. September ging es gleich weiter zum Int. Österreich Cup (IÖC) in Leoben.

Ich kannte nun die Abläufe, traf Bekannte von der Neulings und war auch nur noch halb so nervös.

Auch hier war ich mit meiner Leistung ganz zufrieden.  Ich erreichte den 7. Platz in einem extrem starken Starterfeld mit tollen erfahrenen Athletinnen und konnte wieder wichtige Erfahrungen für meine zukünftigen Wettkämpfe sammeln.

Am 24.Oktober habe ich meine erste Saison mit der Bodycult Challenge mit einem 6. Platz abgeschlossen. Nach der BC Challenge geht es für mich dann erst mal in den Aufbau bis zur nächsten Herbstsaison.

Ich freu mich schon total darauf wieder auf der Bühne zu stehen, bekannte Gesichter zu sehen und einfach Spaß zu haben.

Ich habe jetzt schon sehr viele positive Erinnerungen und Eindrücke sammeln können.

Dieser Sport bereitet mir einfach eine Riesenfreude.

Auch wenn die Vorbereitung oft sehr hart ist, weiß man spätestens wenn man die Bühne betritt, dass sich die Mühe auf jeden Fall gelohnt hat

Auch habe ich viele tolle Menschen kennen gelernt.

Doch eins der wichtigsten Dinge ist, ich weiß nun, dass ich diesen Sport noch sehr lange machen möchte und konnte auch schon wichtige Erfahrungen sammeln.

Denn das Ziel ist doch sich immer weiter zu verbessern.

Text: Sandy Wojewodka

Fotos: Silvia Schober

Freitag, 27 November 2015 00:06 geschrieben von

Peter Stark: „If you fail to plan, you plan to fail“  (Teil 2)

Von Stimmungsschwankungen gab es eigentlich keine Spur, da ich mich sehr gut unter Kontrolle habe. Mein Bruder, der eine Woche während der Vorbereitung mal bei mir zu Besuch war, sagte nur, dass man merke wenn es mir nicht so gut ging, wenn ich mich einfach hinsetzte und für eine Zeit lang kein Wort mehr sagte. Jeder der einmal eine Wettkampfvorbereitung gemacht hat, kennt das sicher. Wenn die Kraft ausgeht, dann muss man einfach kurz pausieren und dann wieder aufstehen. So etwas wie aufgeben gab es bei mir einfach nicht. Niemals spielte ich mit dem Gedanken das Handtuch zu werfen. Dieses krankhafte Durchbeißen hatte ich aber auch schon während meiner Footballkarriere, als ich nicht mal vom Feld ging, als mir alle Bänder im Knöchel rissen, sondern einfach diesen mit 2 Rollen Tape im 90° Winkel fixierte und wieder weiter spielte. Außerdem tat ich alles um meine Psyche in der Vorbereitung zu stärken. So gestaltete ich z.B. die Wohnung um, damit ich mich immer wohlfühlte wenn ich heim kam, brachte überall Motivationsbilder an und am Fernseher wurden grundsätzlich nur Motivationsvideos oder Superheldenfilme angesehen.

Einen großen Part in meiner Vorbereitung spielten mein bester Freund Linus, der mich dann auch als mein Betreuer zu den Wettkämpfen begleitete und mein Homie Wolfi, der mir zur Seite stand, meine Musik schnitt und mich zur Neulingsmeisterschaft fuhr.

Ich bin den beiden so dankbar, weil alleine ihre Anwesenheit mich sehr beruhigte und mir Kraft gab.

Großen Dank auch an Kevin und Katharina, die mich immer wieder bei sich herzlichst willkommen hießen und die einen großen Platz in meinem Herz eingenommen haben.

In meinen abschließenden Worten will ich noch sagen, dass einfach ALLES möglich ist mit dem richtigen Ehrgeiz, Planung und den richtigen Leuten, die einem zur Seite stehen.

„Walk with the dreamers, the believers, the courageous, the cheerful, the planners, the doers, the successful people with their heads in the clouds and their feet on the ground“   –Wilfred Peterson

Text Peter Stark

Fotos: Silvia Schober, privat

Mittwoch, 25 November 2015 00:03 geschrieben von

Peter Stark: „If you fail to plan, you plan to fail“  (Teil 1)

... das ist ein Satz,  der meine Wettkampfvorbereitung sehr stark prägte.

Ich sage es ganz ehrlich, die Wettkampfvorbereitung war ein Kinderspiel.
 Mit einem großartigen Vorbereiter (Kevin Stütz), der mich bestens betreut hat, gab es einfach keine Probleme.

Ich startete meine Diät mit einem Kampfgewicht von 107 kg (nüchtern), bei einer Größe von 1.76 cm. Insgesamt dauerte meine Diät fast 5 Monate, in denen ich ca. 30kg abnahm. Meine Tage waren genauestens geplant, weil ich mich trotz der Wettkampfvorbereitung von meinen anderen Tätigkeiten nicht abhalten lassen wollte.

In den ersten zwei Monaten der Wettkampfdiät schrieb ich noch sechs Prüfungen an der Uni, also von Denk-Schwierigkeiten  durch Unterversorgung keine Spur. Es gab aber doch hin und wieder lustige Momente, so schrieb ich z.B. eine Prüfung im Fach Festigkeitslehre, ein Fach in dem man viel rechnen muss und Integrale ohne Taschenrechner löst und nach einer Stunde sehr konzentrierten Nachdenkens und Rechnens schaute ich plötzlich auf und hatte keinen Plan wo ich überhaupt war, bis ich mich dann wieder fasste und mir sagte: „Hey mein Lieber, reiß dich zusammen, du schreibst gerade eine Prüfung“.

In der Vorbereitung begannen meine Tage immer um 3 Uhr früh. Ich stellte meinen Schlafrhythmus einfach auf biphasisch um und hatte somit eine Stunde mehr am Tag zur Verfügung. Jeder Tag war genauestens im Voraus geplant und wurde auch konsequent eingehalten.

Der letzte Monat war etwas kräftezehrend, da ich ein Praktikum in der Fertigung machte und dieses eigentlich bis einen Tag vor der Neulingsmeisterschaft andauern hätte sollen, was mir dann doch zu unsicher war, weswegen ich auch gleich zu meinem Vorarbeiter ging und ihn fragte wie viele Überstunden ich am Tag machen dürfte, um mir, aufgrund des Gleitzeit-Systems der Firma, bei dem Erwerb von genügend Überstunden im Ausgleich dazu ein paar Tage freinehmen zu können. So begann mein letzter Monat, in dem ich um 3 Uhr früh aufstand, Cardio machte, vorkochte, um 5.45 in der Arbeit stand, den Arbeitstag nach 10 Stunden beendete, trainieren ging und wieder schlafen. Das ging 5 Tage die Woche so und samstags arbeitete ich noch im Fitnessshop. Mit 58 Stunden Arbeit die Woche, Unterversorgung und 3 Stunden Training am Tag war ich schon sehr ausgelastet, dafür konnte ich mein Praktikum schon 4 Tage vorher beenden als vorgesehen. Trotz enormer täglicher Anstrengung übte ich mindestens 3 mal am Tag mein Posing, denn ich wusste, wenn ich es in diesem Zustand schaffe, wird es auf der Bühne ein Kinderspiel. Dass ich mich ein paar Mal vom Boden wieder aufkratzen musste als mir dabei schwarz vor Augen wurde, gehörte einfach dazu.

Text: Peter Stark

Fotos: privat

Montag, 23 November 2015 00:00 geschrieben von

Holzinger Jakob: Meine erste Wettkampfsaison

Es war eine harte, sehr harte Vorbereitung. Diät, Training und viel, sehr viel Verzicht.

Aber dann, das erste Mal auf der Bühne zu stehen und zu wissen, dass sich die harte Arbeit ausgezahlt hat, rechtfertigt all das vollkommend. Denn das Gefühl des ersten Wettkampfes kann man keinem Menschen beschreiben, das musst du selbst erlebt haben.

Du weißt nicht ob du alles richtig gemacht hast, hast du bestimmt nicht.

Du weißt nicht wie der ganze Ablauf des ersten Wettkampfes ist, wie denn auch.

Du weißt auch nicht, ob dein Auftreten der Jury gefällt. Na hoffentlich…

Aber vielleicht genau diese Mischung aus Unwissenheit, Nervosität und Anspannung machen den ersten Wettkampf zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Dass der erste Wettkampf, die Neulingsmeisterschaft in Grafenwörth, dann auch noch mit einem so positiven Ergebnis für mich ausgefallen ist, ist natürlich eine Genugtuung und die Bestätigung für die harte Arbeit und die Anstrengungen der Wochen und Monate davor.

Zwei Wochen nach der Neulingsmeisterschaft und dem Sieg im Rücken ging es dann noch zum int. Österreichischen Cup wo mein Ziel war, ins Finale zu kommen. Ich wusste, dass die Konkurrenz dort viel stärker und größer sein würde.

Das Starterfeld war riesig, was sehr vielversprechend für die kommenden Jahre ist.

Nach der Vorrunde hieß es warten und hoffen. Als dann mein Betreuer nach der Verkündung der Finalteilnehmer mit lachendem Gesicht in meine Richtung ging wusste ich was es hieß, FINAL ROUND baby J.

Alles was jetzt noch kam war Draufgabe. Ich wusste dass mir noch einiges an Masse und Volumen auf die Mitstreiter im Finale fehlte und darum schaute ich einfach, ein letztes Mal für dieses Jahr meine bestmögliche Performance auf die Bühne zu bringen.

An meinem Posing und der gesamten Bühnenperformance gehört noch sehr viel verbessert und nun heißt es über den Winter noch Muskeln draufzupacken um bei meinem nächsten Wettkampf voller und praller zu wirken. Steht also einem anstrengenden Jahr nichts im Weg J

Wenn ich die erste Wettkampfsaison zusammenfassen müsste, würde ich sagen dass sie sehr zufriedenstellend für mich verlaufen ist und ich mir einen guten Grundstein für die kommenden Jahre gelegt habe.

Ich habe große Ziele und will in absehbarer Zeit ganz vorne mitmischen. Das ist natürlich nur mit eiserner Disziplin und dem absoluten Willen zu erreichen.

Mein Tipp für jeden der überlegt, einmal bei einem Wettkampf mitzumachen: MACHT ES!!! Dieses Gefühl auf einen Tag wochen- ja monatelang hinzuarbeiten ist unheimlich reizvoll und darum kann ich es jedem Sportler empfehlen. Disziplin ist das Zauberwort und ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass so eine Wettkampfvorbereitung mit Diät, viel Verzicht und allem Drum und Dran  sogar die eigene Persönlichkeit stärkt und einen zeigt, wozu man selbst überhaupt in der Lage ist.

Sportliche Grüße Jakob

Mittwoch, 18 November 2015 00:00 geschrieben von

Daniel Prühs: Wrestling Pro turns Bodybuilding! (Teil 2)

Dann stieß ich durch Facebook auf die IFBB-Austria. Ich hörte, dass diese eine Neulingsmeisterschaft in Grafenwörth Anfang April 2014 veranstalten würden und wusste sofort: DAS wird meine Chance! Ich suchte mir einen "Vorbereiter" und wollte es allen zeigen...

Allerdings ging der Schuss in den Ofen! Leider!

Ich hatte einen miesen Vorbereiter, der null Ahnung von einer Wettkampfdiät hatte und so meinen Körper wortwörtlich verheizte!

Ich war stinksauer! Also Finger weg von Leuten die keine Ahnung haben!!!!

Allerdings, was ich gewonnen hatte in dieser Zeit, war die Leidenschaft für Bodybuilding und diese wächst und wächst mit jedem Tag!

Bis ich danach einen Megatypen und heute sehr guten Freund getroffen habe, meinen derzeitigen Coach Thomas Holzer. Er gab mir die richtigen Trainingstipps, Ernährungspläne und das richtige Coaching für diesen großartigen Sport!

17 Monate sind seither vergangen, und wie ihr laut Fotos sehen könnt, habe ich eine deutliche Veränderung erzielt! 17 Monate Disziplin, Schweiß, Tränen, Schmerz und Durchhaltevermögen haben mich zu dem gemacht, der ich heute bin: 15kg schwerer und mehr Muskelmasse als zur Anfangszeit!

Ich liebe den Sport und ich werde die nächsten Monate noch mehr Gas geben, damit ihr seht, was man erreichen kann, wenn man sich den Allerwertesten aufreißt!

Ich bin sehr zufrieden mit meiner persönlichen Leistung bei den letzten Int. Österreich Cup am 20.09 2015 in Leoben und freue mich euch das nächste Mal noch härter und mit noch mehr Muskelmasse zu überraschen!

Ein großes Lob noch an die IFBB-Austria, die es geschafft hat nicht nur mich, sondern auch viele andere Menschen durch ihre top organisierten Wettkämpfe zu verändern und diese den Leuten auch top zu präsentieren.

Meine Ziele und Träume haben sich geändert. Ich werde meine neuen Ziele hoch stecken und diese, genau wie meine bisherigen Ziele erreichen! Seit gespannt!

Text: Daniel Prühs

Fotos: Silvia Schober, privat

Montag, 16 November 2015 00:00 geschrieben von

Daniel Prühs: Wrestling Pro turns Bodybuilding! (Teil1)

Mit 16 Jahren begann/versuchte ich das erste Mal in einem Studio meinen Körper zu stählern.

Ich begann eine Lehre als Fitnessbetreuer. Zu diesem Zeitpunkt wollte ich meinen Jugendtraum erfüllen: Profi Wrestler!

Ich sparte zu diesem Zeitpunkt mein ganzes Geld, ging selten aus, unternahm möglichst wenig das kostspielig war, um das zu erreichen, was ich immer wollte. Zielstrebig war ich schon immer und musste alles beenden, was ich einmal angefangen hatte!

Mit 19 Jahren ging ich für 3 Monate nach Amerika, um dort von den Besten der Besten trainiert zu werden, von allen ehemaligen WWE-Superstars.

Nachdem ich diese Schule mit großem Erfolg bestanden hatte, musste ich wegen des zeitlich limitierten Visums wieder abreisen. Amerika halt ...

Ich kam zurück nach Hause. Nach 2 Monaten buchte ich jedoch einen Flug zurück, da ich das Angebot erhalten hatte für die Amis im Fernsehen zu catche und aufzutreten.

Dies machte ich für weitere 3 Monate ... Nach meiner Zeit in den USA zog ich für 6 Monate nach England, um dort in jeder Stadt Menschen zu "unterhalten" und für diese bis an meine physischen Grenzen zu gehen.

Ich tourte durch ganz England, Frankreich, Deutschland und Österreich.

Ich wurde 3 Mal von der größten Company der Welt zu Tryouts eingeladen, der WWE (World Wrestling Entertainment).  Dabei wrestlete sogar in der O2-Arena in London vor 18.000 Zuschauern!!!

Wahnsinn, wie ein Traum wahr werden kann, wenn man nur hart dafür kämpft! Ich hab's denen gezeitigt, die immer gesagt haben "hör auf zu träumen du schaffst das eh nie...!"

Ein Vertrag ist mir allerdings noch nicht angeboten worden - ich sei zu jung sagten sie mir...

Also dachte ich mir, ich werde mich durch Bodybuilding körperlich so verändern, so reinsteigern, dass die mich nicht mehr kennen werden und werde es auch denen beweisen!

Text: Daniel Prühs

Fotos: Silvia Schober, privat

Montag, 09 November 2015 00:00 geschrieben von

Christian Kuzel: Familienvater on stage

Ich bin im Jahr 1979 in Wien geboren und lebe mit meiner Familie in Niederösterreich.

Beruflich bin ich als Chemiearbeiter bei der Firma Baxalta im Schichtdienst tätig.

Seit dem 1999 trainiere ich Kraftdreikampf (mit Wettkampferfahrung). Im Jahr 2013 hatte ich einen Studiowechsel und lernte meinen jetzigen Trainer Manuel Narath kennen.

Nach einjährigem Reinschnuppern in die Bodybuildingszene und enormer Trainingsumstellung, wollte ich es wissen.

Es folgten etliche Gespräche mit Manuel und natürlich meiner Frau, da wie es sich herausstellte, eine Wettkampfvorbereitung nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist.

Deswegen war mein Motto….“ geht nicht, gibt’s nicht“

Ich habe es auch geschafft, als 3-facher Familienvater (3 Töchter im Altern von 12, 10 und 3) und bin noch immer  glücklich verheiratet J

Dank einer starken und rücksichtsnehmenden Familie und dem besten Trainer, war es zwar schwer aber machbar.

Meine Erfolge waren:

-         1 Platz Neulingsmeisterschaft Classic BB 2015

-         3 Platz IÖM Leoben Classic BB 2015

Meine Ziele sind, falls es  wieder  familiär vereinbar ist, in 4 Jahren bei den Masters BB zu starten und dort um einen Stockerlplatz zu kämpfen!!

Text: Christian Kuzel

Fotos Silvia Schober

Freitag, 06 November 2015 00:00 geschrieben von

Priska Schrenk: 2-fache Mama will´s wissen

Mein Name ist Priska Schrenk, wurde 1980 geboren und bin stolze Mama von 2 Kindern.

Die Liebe zur Fitness begleitet mich seit ich 14 Jahre alt bin. Damals war es noch Bauch-Bein-Po und leichtes Training.

Ich war von Anfang an mit Begeisterung und Eifer dabei und hatte in den letzten 20 Jahren genau 2 richtige Trainingspausen wegen der Geburt meiner Kids.

Zu meinem ersten und sicher nicht letzten Wettbewerb (Neulingsmeisterschaften Klasse Bodyfitness 2015 in Grafenwörth) kam ich eigentlich durch reine Neugier. Nach 20 Jahren des Trainierens, war ich auf der Suche nach einer neuen Herausforderung in meinem so geliebten Sport. Irgendwann ergaben sich dann Kontakte zu Athleten der IFBB-Austria und somit war mein Plan geboren.

Eigentlich eher das Ziel, weil Plan hatte ich damals natürlich noch keinen vor 1,5 Jahren. Plötzlich bekam ich einen ganz anderen Fokus beim Training. Ich bewegte Gewichte, die ich mir zuvor als „Freizeittrainiererin“ nicht zugetraut hätte.

Um auch wirklich sicher zu gehen, ob ich überhaupt an so einem Wettkampf mit lauter tollen Athleten teilnehmen sollte bzw. ob ich da reinpasste suchte ich dann etwas unsicher den Kontakt zu Wolfgang Schober und Jörg Kapfer.

Gut, jenseits der 30 und als Mama stürzt man sich vielleicht nicht mehr Hals über Kopf in ein Projekt bei dem man nicht davon überzeugt ist reelle Chancen zu haben.

Als ich hier und auch bei den neu kennengelernten Athleten Zuspruch fand und auch sonst die Resonanz sehr positiv war, stürzte ich mich in mein Projekt voller Leidenschaft.

Anfangs trainierte ich immer alleine. Aber zirka 6 Monate vor dem Wettkampf lernte ich dann aus einer unverbindlichen Plauderei heraus und einigen Fragen meinerseits meinen jetzigen Betreuer, Trainer, inzwischen Gymbuddy und schärfsten Kritiker Peter Schmidtmeier kennen.

Tja und ab da änderte sich alles.

Die Gewichte wurden deutlich höher, die Trainingseinheiten wurden häufiger und dauerten plötzlich viel länger.

Ich wurde korrigiert, weiter getrieben aber auch gelobt und ermutigt wenn ich mal Zweifel hatte. Zum Glück habe ich ein Umfeld (vor allem in der Arbeit und im Bekanntenkreis), das aus einigen Athleten besteht und so konnte ich mir oft Rat holen.

Anfangs gut, bis ich feststellen musste, dass 5 Leute 5 verschiedene Ratschläge gaben, die wohl alle richtig sein könnten.

Dann, als es immer härter wurde, verließ ich mich ausschließlich auf meinen Trainingspartner und wie ich ihn liebevoll nenne Sklaventreiber Peter.

Man kann nur einen Weg gehen. Und zwar seinen. Mit zu vielen Meinungen wechselt man viel zu oft die Richtung und das führt zu nichts außer Unsicherheit und einem Plan der wohl nicht funktionieren kann, wenn die Bedingungen sich andauernd ändern.

Das Aufbautraining gefiel mir sehr gut. Viel Essen, hart trainieren. Bei uns fehlte nie der Spaß dabei! Als es dann ans Definieren ging, was man ja als Normalo eigentlich nicht in der Form macht (also ich zumindest bis dato nicht) wurde es schwieriger. Ich musste plötzlich mein Essen noch genauer wiegen und aufpassen, was ich esse und noch dazu volle Leistung bringen.

So gingen die Wochen dahin. Diät, Training, Essen und Schlafen. Meine Familie musste ordentlich zurückstecken in den letzten 2, 3 Monaten vor meinem großen Tag.

Ich muss gestehen, ich habe irgendwann aufgehört genau zu wiegen und zu messen. Ich habe auch nicht wirklich so gehungert wie ich es oft erzählt bekommen habe. Ich habe einfach darauf geachtet kontinuierlich abzunehmen und dass meine Muskeln so gut wie möglich erhalten bleiben (gut, allzu viel war da nicht da zum Abnehmen muss ich gestehen). Ich habe mich kurz gesagt auf mein Bauchgefühl verlassen und in mich hinein gehört.

Ich habe bereits 4 Wochen vor dem Wettkampf begonnen meinem Körper Kohlenhydrate und Salz langsam zu entziehen und Entwässerungstees sowie Spargelkapseln zu mir genommen.

Ich wollte mich nicht auf die letzten 2 Wochen verlassen und meinem Körper den Stress ersparen - ich bin ja keine 20 mehr.

So weit so gut ... die letzte Woche war hart.

Zum Entwässern: Der erste Tag der Entwässerung war der 5. Geburtstag meines Sohnes. 35 Grad und ich musste das erste Mal in meinem Leben 6,7 Liter an einem Tag trinken – noch dazu Tee! Im Grunde habe ich gegen Tee nichts aber wochenlang ... naja... Danach machte mir das wenige Trinken sehr zu schaffen, fühlte mich aber dennoch motiviert und fit. Ich hab das Training auch am Tag vor dem Wettkampf noch genossen, wir haben geblödelt wie immer und auch noch 30 min Cardio drangehängt. Gut.. gewichtmäßig ging da nicht mehr viel, aber ich hab meine Übungen gemacht.

Und dann kam er -der große Tag. Mein großer Tag!! Ich war dunkelbraun und höchst motiviert und sehr gespannt, wie der Tag werden würde. Ich habe mich sehr wohl gefühlt - wenngleich auch etwas alt zwischen den ganzen Mädels ;-)

Nervös wurde ich erst, als es Richtung Bühne ging und ich die erste war. Auf der Bühne war es toll. Ich habs genossen, die Früchte meiner harten Arbeit zu ernten. Ein, zwei kleine Patzer die mir aber vergeben wurden wie zum Beispiel das Vergessen sich zu verabschieden vor dem Aufstellen nach der Präsentation. Zuerst der T-Walk, dann die Grundposen zu Dritt auf der Bühne. Das ständige Lächeln muss ich bis zum nächsten Mal wohl noch üben aber die Aufregung und Anspannung machen einem da oben schon zu schaffen.

Und dann belegte ich den 1. Platz.

Ich konnte es gar nicht glauben. Ich war dankbar und unendlich stolz.

Somit danke ich allen, die mich dahin begleitet haben. Ich danke Wolfgang Schober für die tollen Präsentationstrainings, Silvia Schober für die tollen Erinnerungsbilder, meinem Gymbuddy Peter für jeden einzelnen Schweißtropfen und meiner Familie, die mir so viel Zeit eingeräumt und so viel Verständnis entgegengebracht hat.

Text: Priska Schrenk

Fotos: Silvia Schober

Mittwoch, 04 November 2015 00:00 geschrieben von

András Nemeth: Als Masters Physique zum ersten Mal auf die Bühne

Sport war immer ein Teil meines Lebens. Leider hatte ich nicht immer Zeit und Möglichkeit regelmäßig zu trainieren. Wenn es ging, dann habe ich meine Freizeit  immer für meinen Sport genutzt. 2013 absolvierte ich eine Sporttrainer-Ausbildung (Fitness und Bodybuilding). Das hat mir die Augen geöffnet. Ich habe angefangen, besser zu trainieren und mich besser zu ernähren als ich 2014 nach Österreich gekommen bin. (András ist gebürtiger Ungar. Anm. der Redaktion)

Am Anfang hatte ich nur mein regelmäßiges Training im Fokus. Langsam wuchs allerdings in mit die Idee, was wäre, wenn ich mal bei einem Wettkampf mitmache?

Ursprünglich hätte mein erster Wettkampf im Frühjahr 2015 sein sollen. Aber ich habe ihn ausgelassen, weil ich nicht ausreichend vorbereitet war. Sofort danach habe ich mich die nächsten Startmöglichkeiten  herausgesucht und einen Start bei der Neulingsmeisterschaft in Grafenwörth als mein Ziel festgesetzt. Ich habe auf die Ernährung und aufs Training noch mehr geachtet, damit ich die beste Ergebnisse erreichen kann.

Als sich der Wettkampftag näherte, wurde ich immer aufgeregter aber auch konzentrierter. .

...und dann war er da, der 5. September ...

Es war ein wunderbares Gefühl die Bühne zu betreten. Ich habe versucht meine beste Form zu bringen. Und es ist mir gelungen den ersten Platz in meiner Klasse, der Masters Physique zu erreichen. Dadurch habe ich jetzt eine noch größere Motivation und ich habe mich entschieden mit Wettkämpfen weiter zu machen. Vielleicht mit noch ein bisschen besserer Form. ;-)

Meine nächste Station wird das Jahr 2016! Aber jetzt mache ich meine Vorbereitung noch systematischer... ich gewann eine Menge Erfahrung beim ersten Wettkampf meines Lebens..

Erfolge bei Meisterschaften der IFBB-Austria:

  1. Platz Neulingsmeisterschaft 05.09.2015 Masters Physique

Text: András Nemeth

Fotos: Silvia Schober

Montag, 02 November 2015 00:00 geschrieben von

Michelle Wieland - Meine erste Wettkampfsaison

Vor ca. 2 Jahren sah ich das erste Mal ein Foto von Michelle Lewin bei einem ihrer Wettbewerbe. Ich war vollkommen beeindruckt wie schön ihr Körper geformt war und wie sie diesen in Szene setzte. Als ich das Bild sah dachte ich mir nur eins, ich will auch mal so aussehen und meinen Körper dann vor Publikum präsentieren. Zu dieser Zeit war ich schon brav am Trainieren, doch nun hatte ich ein großes Ziel à eine Bikini-Athletin wie Michelle Lewin zu werden. Ab diesem Zeitpunkt befasste ich mich immer mehr mit meinem Körper und meiner Ernährung. Ich trainierte ein Jahr lang weiter sehr hart und ernährte mich dementsprechend gesund um meinen Ziel näher zu kommen.

Anfang des Frühjahrs 2015 lernte ich dann meinen jetzigen Betreuer Martin Dudas kennen, der mich bis zum Tag X, durch dick und dünn begleitet, unterstütz und vorbereitet hat.

Geplant waren zu Beginn nur die Neulingsmeisterschaft und der Int. Österreich Cup.

Als ich dann Anfang Juli meine Diät startete war ich voll motiviert diese perfekt durchzuziehen. Nach knapp 8 Wochen schreite mein Körper nach Süßigkeiten bzw. Kohlenhydraten jedoch hatte ich ein Ziel vor Augen und das war der  5. September (Neulingsmeisterschaft). Ich blieb stark und ziehte auch die letzten 4 Wochen meiner Diät ohne Fehler durch. Nun war sie da, die Nacht vor der Meisterschaft  diese war die wohl unruhigste Nacht meines Lebens. Einerseits war die Vorfreude auf den Wettkampf schon so riesen groß, andererseits  hatte ich auch große Angst vor so einen großen Publikum zu stehen und mich zu präsentieren. Als wir am nächsten Morgen in Grafenwörth ankamen war meine Nervosität am höchsten Punkt der Gefühle.  Nachdem wir kurz darauf die Halle betraten war diese wie weggeblasen. Ich war einfach so glücklich endlich am Ziel zu sein auf das ich so lange hingearbeitet habe. Ein großer Traum ging für mich in Erfüllung, ich belegte in der Klasse „Bikini-Junioren offen“ und „Bikini Frauen -unter 165cm“ jeweils den ersten Platz. Es war ein Wahnsinns Gefühl  welches mich wieder zu 100% für die nächsten zwei Wochen bis zum Österreich Cup motiviert hat. In diesen zwei Wochen gab ich nochmal alles, jedoch verlief dieser Bewerb leider nicht nach Wunsch. Es reichte zwar in beiden Klassen „Bikini Junioren“ und „Bikini Frauen bis 163cm“ zum Finaleinzug jedoch verlief der ganze Tag nicht besonders gut. Es ging mir schon am Vortag nicht relativ  gut was sich auch am Wettkampftag nicht besserte, schlussendlich musste darunter meine Form, Ausstrahlung und meine Bühnenpräsens leiden. Dieser Wettkampf war jedoch ein wichtiger Punkt für meine zukünftigen Bewerbe da ich viel Erfahrungen und Lehren sammeln konnte.

Bei diesem Bewerb merkte ich das es egal ist wie schlecht es einen geht,  man muss  das immer überspielen um sich positiv zu präsentieren.

Für mich ist diese Saison zwar noch nicht zu Ende jedoch ziehe ich nun schon ein sehr positives Resümee. Mein kompletter Lebensstill hat sich seit dem Beginn meiner Wettkampf Ambitionen geändert. Ich konnte in dieser Zeit viele neue Freundschaften schließen welche die selbe Lebenseinstellung wie ich haben.  Alles in allem bin ich froh, dass ich diesen Weg gegangen bin und mich dieser Herausforderung gestellt habe. Nach meinen ersten beiden Wettkämpfen kann ich positiv auf alles zurückblicken und freue mich nun schon auf meinen letzten beiden Bewerbe und auf die im Anschluss stattfindende Offseason um nächstes Jahr ein noch besseres Paket auf die Bühne zu bringen.

   
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