IFBB Beach Bodies  

   
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Die IFBB-Austria präsentiert 

BEACH BODIES

 Die beste Vorbereitung auf die Herbstsaison

 Donnerstag 15. August 2019 

 FLADNITZTALARENA

SPORTPLATZ 1 - 3125 STATZENDORF 

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Ausschreibung                             Anmeldung

 

Wann? 6. Juli 2019 ab 13 Uhr61250041 2812281842122318 1679667374803910656 n
Wo? Beef & Burger St. Pöltner Str. 12, 3130 Herzogenburg 
Wer? Für alle IFBB-Austria Athleten und solche, die es noch werden wollen, Sponsoren, Offizielle und Freunde der IFBB-Austria 
Anmeldung: Ab sofort unter office@ifbb-austria.at
Achtung: Teilnehmerzahl aufgrund der Platzgegebenheiten mit 50 begrenzt. Es zählt die Reihenfolge der Anmeldungen (bitte inclusive Begleitung angeben)
Programm: Begrüßung - Ehrung erfolgreicher IFBB-Austria Sportler - Ausblick auf weitere Vorhaben der IFBB-Austria - Gemeinsames á la carte Schmausen
   
Mittwoch, 27 Juli 2016 00:00 geschrieben von

Katharina Braun: Mein Weg zum Ziel (Teil 1)

Es ist mittlerweile schon 2,5 Jahre her, als ich mit dem Krafttraining begonnen habe. Zu dieser Zeit war ich viel zu dünn und ich fühlte mich unwohl in meinem Körper. Daher beschloss ich,  meinen Körper gezielt zu verändern und zu formen. Doch der Anfang war nicht leicht. Ich hatte keine Ahnung, wie ich in einem Fitnessstudio richtig und effektiv trainiere, denn alle Geräte waren mir neu. Ich war zwar schon immer sportlich, jedoch habe ich bis zu diesem Zeitpunkt andere Sportarten wie Ballett, Bodenturnen, Modern Dance, Tennis, Schifahren, betrieben. Den Einstieg ins Training vereinfachte mir damals meine Mutter ein klein wenig, da sie in demselben Studio schon mehrere Jahre trainierte. Ich fing also an, an den Geräten ein Ganzkörpertraining durchzuführen und fand immer mehr Spaß am Krafttraining. In meiner Freizeit beschäftigte ich mich mehr und mehr mit dem Training und der passenden Ernährung und recherchierte auf diversen Internetseiten und in Büchern. Im Laufe dieser Recherchen bin ich damals auch auf Bilder von Wettkampfathletinnen gestoßen. Ich fand ihre Körper so inspirierend und motivierend – man sah ihnen die harte Arbeit an ihren Körper einfach an.

„Wie hast denn du beschlossen auch an Wettkämpfen teilnehmen zu wollen?“ Die Antwort ist eigentlich recht simpel. Ich bin ein Mensch, der immer ein Ziel vor Augen braucht, ich will auf ein Ziel hinarbeiten können. Zudem wollte ich wissen, was in mir, was in meinem Körper steckt und was ich daraus machen kann und am nötigen Ehrgeiz sollte es hier nicht scheitern, denn den hatte ich schon immer. So setzte ich mir das Ziel, dass ich eines Tages mit einem top trainierten Körper auch auf der Bühne stehen und strahlen will. Dementsprechend habe ich begonnen mich rund um das Thema „Wettkampf“ zu informieren und mich damit auseinanderzusetzen, ich wollte einfach wissen, was da alles dahinter steckt.

Zu dieser Zeit besuchte ich allerdings noch die Modeschule, die sehr viel Zeit in Anspruch nahm und natürlich Vorrang hatte. Im Juni 2015 habe ich diese mit Matura abgeschlossen. Nun konnte ich mein nächstes Ziel herannehmen. Das nächste Ziel war somit ein Wettkampf in der Bikini-Fitness-Klasse. Jedoch wollte ich das nicht ohne einen Vorbereiter durchziehen, da hier sehr viel Vorwissen und Erfahrung nötig ist. Ich begann mich langsam nach einem Trainer umzuhören und lernte dann Christian Lechner kennen, mit dem ich mich über mein Vorhaben austauschte und der somit auch mein Vorbereiter wurde. So nahm dann alles sehr schnell seinen Lauf. Im Oktober 2015 startete ich einen kleinen „Aufbau“ um Defizite noch auszubessern und Anfang Jänner 2016 startete dann auch schon meine erste Wettkampfdiät.

Bald begann ich auch etwas das Präsentieren zu erlernen. Vorerst mithilfe von verschiedener Videos im Internet und dann mit großartiger Hilfe von Bianca Stuhlpfarrer. Ab diesem Zeitpunkt habe ich beinahe jeden Tag an meiner Präsentation gearbeitet und hatte auch Phasen der Verzweiflung. Zweifel hatte ich auch oftmals an mir selbst. Ich war mir oft unsicher, was meine Form betraf und ob diese zum richtigen Zeitpunkt so sein wird, wie sie sein sollte. Jedoch hatte ich in diesen Phasen die beste Unterstützung die man sich nur wünschen kann an meiner Seite. Menschen, die mich jedes Mal wieder aufbauten und motivierten. So nahm auch die Wettkampfvorbereitung seinen Lauf, mit Höhen als auch Tiefen. Momente, in denen mir die Diät einfach und dann auch wieder weniger schwer fiel. Schneller als gedacht war dann auch die Peak-Week da und es hieß für mich entladen (was schon etwas kräftezerrend war) und das Laden, was wiederum ein sehr schöner Teil war. Dann war es auch schon soweit – der Freitag vor dem Talentecup war gekommen und die ersten zwei Farbschichten wurden aufgetragen. An diesem Tag erlebte ich ein Gefühlschaos voller Vorfreude, Nervosität, Unsicherheit ...

Text: Katharina Braun

Fotos: Silvia Schober

Montag, 25 Juli 2016 00:00 geschrieben von

Kevin Knapp: Meine erste Wettkampfsaison

Monatelanges Training, hunderte Stunden der Vorbereitungen und der Entbehrungen und dann war der große Tag am 16. April endlich gekommen.

Mein Team an diesem Tag bestand aus meiner Freundin Kathi (IFBB Bikini Athletin), meinem Vorbereiter und Mentor Christian Lex Lechner (IFBB Mens Physique Athlet) und unseren Teammitgliedern aus dem „Team-Lex“ Bami und Andy. Wir alle waren schon früh an dem Tag in der Wiener Stadthalle. Ich war relativ gelassen bis zu dem Zeitpunkt als wir uns alle bei der Anmeldung anstellten und ich einen ersten Blick auf meine vermeintliche Konkurrenz werfen konnte.

Die Anmeldung für den Talentecup ging schnell vorbei, wir konnten noch ein bisschen plaudern, laden und uns die Eröffnungsrede anhören und plötzlich hieß es schon „Mens Physique Junioren in Vorbereitung in 5 Minuten geht´s los!“ Ehe ich mich umschauen konnte, lag ich auf dem Boden und pumpte schon während Lex mir den letzten Glanz verlieh. Ich war unglaublich nervös, mein Puls raste und dann war es schon soweit – die Stiegen rauf und ab ins Scheinwerferlicht. Die Zuschauer jubelten und ich hörte meine Freunde und Familie in der Menge schreien. Ein überwältigendes Gefühl! Jedoch, rückblickend bin ich mir sicher, dass man mir meine Unsicherheit deutlich angesehen hat und ich ebenso nervös gewirkt habe wie ich es auch tatsächlich war. Doch die anfängliche Unsicherheit wurde mit jedem weiteren Mal als ich auf die Bühne ging weniger und ich wurde schnell sicherer und selbstbewusster. Trotz meiner Nervosität und Unsicherheit zu Beginn, habe ich es an diesem Tag sowohl bei den Junioren als auch bei den Männern Physique bis 178cm auf den dritten Platz geschafft! Meine Freundin Kathi hat es sogar geschafft sich zweimal den ersten Platz zu sichern!

Da wir mit unseren Platzierungen beim Talentecup sehr zufrieden waren, dachten wir, dass wir auch noch bei der Internationalen Österreichischen Meisterschaft antreten sollten, um noch ein wenig Erfahrung zu sammeln. Also taten wir das nach dem guten Zuspruch unseres Vorbereiters auch. Ich setzte mir für diesen Tag das Ziel sowohl bei den Junioren als auch bei den Männern zumindest in den zweiten Callout zu kommen. Umso mehr habe ich mich dann gefreut als ich sogar in beiden Klassen jeweils in den ersten Callout gerufen wurde und am Abend sogar trotz meiner geringen Erwartungen im Finale bei den Junioren den 5. Platz und bei den Männern Bronze holen konnte.

Dieses Wochenende (16.04.2016 und 17.04.2016) war schlicht und einfach unvergesslich. Diese beiden Tage haben mir gezeigt, dass all die harte Arbeit und all die Sachen, auf die man verzichtet, das Gefühl wert sind am Ende eines Wettkampfes einen Pokal mit nach Hause nehmen zu dürfen. Eines weiß ich schon jetzt – das waren nicht meine letzten Wettkämpfe!

Text: Kevin Knapp

Fotos: Silvia Schober

 
Freitag, 22 Juli 2016 00:00 geschrieben von

Markus Topar: Meine erste Wettkampfsaison

 

Mein Name ist Markus Topar und ich bin 21 Jahre alt. Ich komme ursprünglich aus Kärnten, Klagenfurt, bin aber seit Oktober letzten Jahres in Graz wohnhaft.

 Zum Trainieren hat mich mein zwei Jahre älterer Bruder inspiriert, als er sich bei einem Fitnessstudio angemeldet hat und mich ebenfalls dazu gedrängt hat mehr Sport zu betreiben. Zu dieser Zeit habe ich meine Zeit noch mit Computer- und Konsolenspielen verschwendet und habe auch nur sehr wenig Gewicht auf die Waage gebracht (zirka 60 kg).

 Letztendlich nach ein paar Monaten hat er mich dazu überredet ein Probetraining zu absolvieren. Mir gefiel es sehr und ich meldete mich sofort an. Ich habe in den ersten Jahren leider den Fehler gemacht, dass ich mich nicht unbedingt ausgewogen ernährt habe und somit auch sehr schwer Muskelmasse aufbauen konnte. Ein Grund dafür war vermutlich auch mein sehr schneller Stoffwechsel.

 Ich begann erst vor zirka eineinhalb Jahren Kalorien zu zählen, um endlich meinen Grundumsatz festzustellen. Ich stellte zu diesem Zeitpunkt erst fest, dass ich die Jahre davor meistens zu wenig gegessen habe. Den größten Fortschritt bei meinem Körper bemerkte ich in den letzten zwei Jahren, da ich nur mehr in seltensten Fällen Alkohol trinke und ich mich bewusster und ausgewogen ernähre.

Die Entscheidung an einem Wettkampf teilzunehmen fiel ich letztes Jahr zur Weihnachtszeit, da mich einer meiner besten Freunde und Vorbereiter, Dennis Rifici, dazu motiviert hat und ich selbst mal das Gefühl, auf einer Bühne zu stehen, erleben wollte. In der Diät wurde ich von ihm sowohl in der Ernährung als auch mental sehr unterstützt und ich bin froh, dass er immer an meiner Seite war. Am meisten forderten mich in der ‚peak week‘ die Entladetage ohne Kohlenhydrate und den letzten Trainings vor dem Wettkampf. Man ist komplett am Ende, aber die Arbeit über viele Wochen hat sich gelohnt und sich am Wettkampftag bezahlt gemacht. Mein Vorbereiter und ich waren mit meiner Wettkampfform sehr zufrieden, aber definitiv nochmal verbesserungsfähig.

 Ich bin froh, dass ich mich vor zirka vier Jahren dazu entschieden habe, ein Probetraining zu absolvieren, da es mein Leben in den letzten Jahren rundum positiv verändert hat und ich es nie bereuen werde diesen Weg eingeschlagen zu haben. Nach dem zweiten Platz in der Junioren Physique Klasse und dem fünften Platz bei der Männer Physique bis 178 Klasse beim Talente Cup 2016 war ich sehr zufrieden und werde definitiv auch nächstes Jahr in der Herbstsaison an den Start gehen und eventuell in Deutschland bei einem Wettkampf starten.

Text: Markus Topar

Fotos: Silvia Schober

Mittwoch, 20 Juli 2016 00:09 geschrieben von

Nina Glaser: Mit Motivation nach oben

Schon immer war ich fasziniert vom Bodybuilding Lifestyle und geträumt habe ich von einer definierten, athletischen Figur. Im Internet und in Fitness Magazinen habe ich mich schlau gemacht bezüglich Training, Ernährung und Supplemente. Ich fing an ins Fitness Studio zu gehen und habe meinen Lebensstil komplett umgestellt. Meine erste Trainer Stunde hatte ich auch bald hinter mir und meine Motivation war grenzenlos. Schnell bemerkte ich wie sich mein Körper veränderte und der Blick in den Spiegel gab mir die Kraft und Freude weiter zu machen. Ich suchte mir bald ein Ziel auf das ich hinarbeiten konnte. Mit Fitness Fotoshootings habe ich angefangen und eines meiner Bilder hat es sogar auf das Titelblatt der österreichischen „Fitness News“ geschafft. Ich war unfassbar stolz und wollte noch viel mehr erreichen. So habe ich mich dazu entschlossen beim Talente Cup und der Int. österreichischen Meisterschaft in der Bikini Klasse zu starten.

Ich habe mich sofort auf die Suche nach dem passenden Coach gemacht der mich in meiner Wettkampfvorbereitung unterschützen sollte. So bin ich auf die Katharina Riedl gekommen. Sie hat mich vom Anfang bis zum Schluss der ganzen Vorbereitung top unterstützt. Durch Ihre Hilfe konnte ich das Bestmögliche aus meiner Form herausholen.

Ohne Abweichungen habe ich strikt ihre Pläne und Anweisungen befolgt. Meine Mahlzeiten waren immer genau abgewogen und vorbereitet. Ich habe kein Training ausgelassen und trotz wenig Energie gegen Ende der Vorbereitung bin ich an meine Grenzen gegangen und oft sogar darüber hinaus. Ich hatte meine Form, die ich auf der Bühne präsentieren wollte genau im Kopf. Meine Vorstellung dieser Topform forderte viel Disziplin und Durchhaltevermögen.

 Oft wurde ich gefragt warum ich mir das alles antue und ob es mir wirklich so viel Wert sei, solch einen Aufwand zu betreiben. Meine Antwort war immer: JA, das ist es mir wert! Ich wollte einfach immer schon zeigen wozu der Mensch mit der nötigen Disziplin, Willenskraft und vor allem mit Leidenschaft fähig ist. Ich liebe es einfach die Veränderungen an meinem Körper zu sehen und diese erreichte Form dann vor einer Jury präsentieren zu können. Die Vorstellung davon andere Leute mit solch einer Leistung begeistern zu können, war für mich großartig.

Als es dann so weit war und der Tag X vor der Tür stand, war ich nicht mehr aufzuhalten. Ich war bereit alles zu geben und noch mehr. Endlich bin ich dann auf der Bühne gestanden und konnte meine hart erarbeitete Form präsentieren. Das Gefühl war unbeschreiblich und einzigartig!

Noch viel unbeschreiblicher war es dann den 1. Platz zu erreichen. (Talente Cup) Ich konnte es gar nicht fassen. Voller Stolz bin ich dann am nächsten Tag bei der Int. Österreichischen Meisterschaft gestartet und konnte dort den 3. Platz erreichen. Ich war überglücklich und meine harte Arbeit hat sich wirklich gelohnt!

Dieses Wochenende werde ich ewig in Erinnerung behalten und ich kann es kaum erwarten das nächste Mal wieder die Bühne zu rocken! J

Text: Nina Glaser

Fotos: Silvia Schober

Montag, 18 Juli 2016 00:02 geschrieben von

Philip Brenner: Meine Wettkampfvorbereitung

Mein Name ist Philip Brenner, ich bin 22 Jahre alt und hab die Frühjahrswettkämpfe 2016 bestritten.

Bevor ich zum Bodybuilding kam, spielte ich 14 Jahre lang Baseball. Durch diesen Sport habe ich bereits in der Kraftkammer trainiert. Da ich bereits damals sehr viel Freude am Krafttraining hatte, zog es mich immer wieder in diverse Fitnesscenter. Durch Zufall nahm mich ein Freund zur Österreichischen Meisterschaft 2014 der IFBB-Austria mit. Und ab da stand mein Entschluss fest: So möchte ich auch aussehen!

Anfangs habe ich versucht Training und Ernährung alleine zu regeln, bis ich auf meinen Vorbereiter Kevin Stütz aufmerksam wurde. Durch sein nötiges Know-how konnte ich präzise und sehr ehrgeizig an meinem Körper arbeiten. Durch die genau auf mich abgestimmten Trainingspläne konnte ich von 84 kg auf 94 kg Masse aufbauen. Es war nicht immer leicht diesen Sport mit Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen, doch ich habe mein Ziel nicht aus den Augen verloren.

Im Dezember 2015 fing ich an die Tage bis zur Diät zu zählen und  war von Tag zu Tag aufgeregter.15 Wochen vor meinem ersten Wettkampf fing meine Diät an. Nun konnte ich förmlich zusehen wie meine Form besser wurde. Anfangs fielen mir Training und Ernährung noch leicht, doch von Woche zu Woche wurde es härter. Cardio und Training war nicht immer das Schönste, doch mit Unterstützung von Kevin gab ich nicht auf.

Da waren wir nun, endlich der 16. April. Für meine Klasse hat mein Gewicht perfekt gepasst. Bei der Neulingsmeisterschaft konnte ich in  meiner Klasse den ersten Platz belegen, Anzahl der Starter waren 3.

Am nächsten Tag bei der Österreichischen Meisterschaft startete ich mit mehr Selbstbewusstsein, da ich den Ablauf vom Vortag kannte. Ich startete in 2 Klassen: Junioren und Männer Classic Bodybuilding. Bei den Junioren belegte ich den 2. Platz von 5 Startern und bei den Männern über 1,75 cm belegte ich den 4. Platz von 11 Startern.

Ich war mega happy was ich aus mir herausgeholt habe und war über meine erbrachte Leistung mehr als zufrieden. Ich werde nun weiter an mir arbeiten, denn die Saison 2017 steht bald vor der Tür (-:

Mein Motto: Egal wie hart es auch ist, gebe niemals deine Träume und Ziele auf!

Text: Phillip Brenner

Fotos: Silvia Schober

Freitag, 15 Juli 2016 00:00 geschrieben von

Denise Supper: Aus dem Zahnarztsessel auf die Bikini - Bühne

Hallo, erst einmal zu mir: ich heiße Denise Supper, bin 25 Jahre jung und arbeite in einer Zahnarztpraxis.

Nachdem ich immer schon sportbegeistert war, fing ich an in einem Studio zu trainieren und durch den Talentecup 2015, wo ich meine liebe Freundin Cornelia Baumann angefeuert habe, wurde ich erst so richtig aufmerksam auf die IFBB-Austria und setzte mir das Ziel in der Bikiniklasse zu starten.

Mein Coach Alexander Sturm hat mich durch die Diät bis zum Wettkampftag begleitet und gut vorbereitet. Ich habe mich sehr gut gefühlt während meiner Diät und sogar Muskeln aufgebaut.

Um als Bikini-Fitness Starterin auch eine tolle Bühnenpräsentation hinzulegen, nahm ich an dem Posingseminar in Leoben bei Andrea Lackner-Kapfer teil.

Einmal die Woche wurde das Posen weiterhin mit meiner Freundin und Konkurrentin Cornelia Baumann mit viel Spaß geübt, um die Routine zu bekommen.

Am Wettkampftag war ich total entspannt.

Es war ein super Feeling mit toller Musik und einer spitzen Stimmung in der Wiener Stadthalle.

Bei der Internationalen Österreichischen Meisterschaft zum ersten Vergleich gerufen zu werden, war ein unbeschreibliches Gefühl.

Nachdem ich sowohl beim Talente Cup und bei der Int. Österreichischen Meisterschaft (IÖM) ins Finale eingezogen bin und meinen I Walk präsentieren durfte, war ich schon überglücklich.

Ich wurde bei beiden Meisterschaften Vierte, auch bei der stärksten Klasse der IÖM, der Bikini Fitness bis 163 cm mit ihren 20 Starterinnen.  Daher bin ich wahnsinnig stolz auf meine Leistung und freue mich schon auf anstehende Wettkämpfe, die ich mit viel Freude bestreiten werde.

Text: Denise Supper

Fotos: Silvia Schober

Mittwoch, 13 Juli 2016 00:00 geschrieben von

Astrid Stögbuchner: Mein erster Wettkampf (Teil 2)

Als die letzte Woche vor meinen ersten Wettkämpfen gekommen war, stieg auch langsam die Aufregung. Die letzten Vorbereitungen liefen und ich ging noch oft die Checkliste für den Tag X durch. Am Abend davor wurde die Farbe aufgetragen und die Bühnenpräsentation noch einmal durchgegangen damit nichts mehr schief gehen konnte.

Vor Nervosität konnte ich kaum schlafen und ging im Kopf immer wieder meine Präsentation durch. Als der Tag des Wettkampfes nun angebrochen war, stieg die Nervosität ins Unermessliche. Meine Betreuerin musste mich immer wieder etwas beruhigen und mir gut zureden. Dann ging es ab zur Registrierung und es hieß warten auf den großen Auftritt. Im Athletenbereich konnte man die Nervosität förmlich spüren und jeder ging noch einmal seine Posen durch.

Kurz vor dem Auftritt war ich extrem nervös, als ich jedoch auf die Bühne ging, war die Nervosität wie weggeblasen. Ich hatte solchen Spaß daran, dort oben auf der Bühne zu stehen, zu lächeln und meine Posen zu präsentieren. Von da an wusste ich, das ist mein Sport! Noch mehr motivierte mich, dass ich beim Talentecup den Einzug ins Finale schaffte und sogar den dritten Platz ergattern konnte.

Am nächsten Tag fand bereits die IÖM statt und es ging zum zweiten Mal für mich auf die Bühne. Leider konnte ich international noch nicht mithalten, da die Konkurrenz extrem stark war, ich werde jedoch auf jeden Fall weitermachen und weiterhin hart an mir arbeiten.

Alles in Allem bin ich sehr stolz auf meine bisherigen Leistungen und dass ich diesen Schritt gewagt habe. Ich bin vor allem sehr dankbar für die großartige Unterstützung durch meine Betreuerin und meine Freunde, ohne die ich es vermutlich nicht so weit geschafft hätte.

Ich konnte viele neue Freundschaften schließen und eine gemeinsame Leidenschaft teilen. Mein ganzes Leben hat sich durch diesen Sport ins Positive verändert. Ich bin viel selbstbewusster und stärker geworden und fühle mich wohl in meiner Haut!

Text: Astrid Stögbuchner

Fotos: Silvia Schober

Montag, 11 Juli 2016 00:00 geschrieben von

Astrid Stögbuchner: Meine erste Wettkampfsaison (Teil 1)

2014 durfte ich das erste Mal einen Wettkampf der IFBB miterleben. Natürlich nur als Zuschauer und als Unterstützung für meinen damaligen Freund, der mich letztendlich auch für den Kraftsport begeisterte. Wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass ich selbst einmal auf so einer Bühne stehen würde, hätte ich das nie geglaubt.

Ich trainiere nun seit ca. 1,5 Jahren regelmäßig und ernähre mich gesund , um fit zu bleiben. Anfangs wollte ich mich einfach nur sportlich betätigen, um für den Sommer fit zu werden. Dann habe ich jedoch meine heutige Betreuerin, Daniela Liebers, kennengelernt, die mich bei der Ernährung und beim Training unterstützte und mir alles gezeigt hat. Bis zum heutigen Tage steht sie mir immer zur Seite und hilft mir wenn ich sie brauche.

Da mir das Training und alles was dazu gehört, so viel Freude bereitet hat, motivierte mich Dani dazu, mich auf einen Wettkampf vorzubereiten. Nach langem Überlegen, beschloss ich es einfach zu versuchen und mir das Ganze einmal anzusehen. Um in die Welt einer Bikiniathletin hineinschnuppern zu können, waren für den Anfang nur zwei Wettkämpfe geplant: der Talentecup und die IÖM in Wien.

Die Diät, das regelmäßige Training (ohne Ausnahmen!) und das Üben der Bühnenpräsentation, zog ich bis zum letzten Tag durch. Es war nicht immer leicht aber die Mühen haben sich definitiv gelohnt!

Das Wichtigste bei diesem Sport ist, dass man sich immer ein Ziel setzt und dieses nicht aus den Augen verliert. Dieser Sport ist vor allem nicht nur ein Hobby, sondern eine Lebenseinstellung!

Eine weitere große Herausforderung war es meine Familie, Freunde und Arbeitskollegen in die ganze Vorbereitung einzuweihen, da man sich strikt an den Plan halten musste. Viele hatten Verständnis dafür, doch nicht jeder kam damit zurecht. Manche glaubten sogar, dass man nicht ganz normal sein kann, wenn man solche „Strapazen“ über sich ergehen lässt. Zum Glück hatte kaum jemand ein Problem damit und ich wurde unterstützt, wo es nur ging. Es war auch nicht immer leicht Arbeit, Freizeit und Training miteinander zu vereinbaren, doch letztendlich konnte ich auch das meistern, auch wenn für Vieles gegen Ende nur noch wenig Zeit blieb.

Anmerkung der Redaktion: In der nächsten Ausgabe von FIT & BODY steht Astrid dann auf der Bühne und kämpft um ihre Platzierung.

Text: Astrid Stögbuchner

Fotos: Silvia Schober

Freitag, 08 Juli 2016 00:00 geschrieben von

Linda Kottinger: Spät aber doch ...

Mit 18 Jahren entdeckte ich meine Leidenschaft für das Krafttraining. Mein Papa ist Hobby-Bodybuilder und meine Mama Aerobic-Trainerin, somit liegt die Sportlichkeit sozusagen in der Familie.

Anfangs lehnte ich die Idee ab, auf die Bühne zu steigen und mich zu präsentieren, weil mir die ganze Vorbereitung Angst machte. Aber mit der Zeit hat es mich dann doch gereizt, meine harte Arbeit einmal herzuzeigen und mich von professionellen Jury-Mitgliedern bewerten zu lassen.
Im Oktober 2015 war es für mich dann sicher: Ich werde im April 2016 starten! Ich erkundigte mich ein wenig in der Szene und lernte dann meinen Coach, Manuel Narath, kennen. Er willigte ein, mich durch die anstrengende Wettkampfvorbereitung zu begleiten. Unsere Zusammenarbeit war echt top und ich stellte bald fest, dass ich viel mehr aus meinem Körper rausholen konnte, wenn ich mich an einen strikten Ernährungs- und Trainingsplan hielt.

Die Diät begann im Jänner und das Schlimmste war für mich anfangs das Cardio-Training in der Früh auf nüchternen Magen … Die Wochen vergingen, der Heißhunger auf Schokolade wuchs …
In den letzten Tagen vor dem Wettkampf war ich eigentlich zu nichts mehr zu gebrauchen, ich hatte weder Kraft noch Lust auf irgendetwas, wollte nur ins Bett, war am Limit. Ich wüsste nicht, was ich ohne meine Schwester gemacht hätte, die mir sowohl in der Diät als auch an den Wettkampftagen immer zur Seite stand.

Als dann der große Tag kam, konnte ich es kaum erwarten und war sehr nervös. Hinter der Bühne wartete ich zwischen Reiswaffelresten und Kuchen auf den Auftritt, alles war sehr hektisch, Farbflecken ausbessern, aufpumpen, essen, Haare machen, Schminke nachbessern, usw … Die Nervosität stieg, als meine Startnummer aufgerufen wurde und ich mich zum Bühnenaufgang bewegte. Das Gefühl vor so vielen Leuten auf der Bühne zu stehen, ist unbeschreiblich, man denkt nur noch ans Posen, ans Lächeln und dass man nicht stolpern darf. Obwohl es extrem heiß ist und alle Athleten schwitzen, ist es einfach ein überwältigendes Gefühl da oben.
Noch mehr Glücksgefühle kamen bei der Siegerehrung als ich meine Pokale für ein Siegerfoto in die Höhe halten durfte.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass es eine Wahnsinns-Erfahrung war und ich auf meine Platzierungen sehr stolz bin. Ich lernte durch die Vorbereitung einige echt tolle Leute kennen und konnte mein Wissen bezüglich Training und Ernährung erweitern. Wie es jetzt in der Zukunft wettkampfmäßig weitergeht, steht noch in den Sternen.

Text: Linda Kottinger

Fotos: Silvia Schober

Mittwoch, 06 Juli 2016 00:00 geschrieben von

Christoph Senn: Vom K3K zum Body

Im Kraftdreikampf war die Kraft maßgeblich nicht die Körperform. So habe ich mich im letzten Jahr eher als Jux entschlossen, meinen Körper einmal zu entwässern, um zu schauen was rauskommt. Nach dem positiven Ergebnis hab ich umgehend um den besten Trainer - um Unterstützung gebeten - den Harald Schober. Ich wog mich jeden Tag und machte Buchführung, jeden Sonntag schickte ich Fotos der sieben Grundposen an meinen Coach. Einmal im Monat pilgerte ich nach St. Pölten, um die Fortschritte zu diskutieren. Eine entsprechende Umstellung der Ernährung und Training war von Nöten, um den Körper umzuformen, was sich in sechs wöchentlichen Trainingseinheiten niederschlug. Die Ernährungsdisziplin war knochenhart. Seit 2. Jänner nahm ich alle vier Stunden beginnend um sechs Uhr morgens ,nur Mahlzeiten bestehend aus Reis, Broccoli und Hühnerfleisch zu mir, ergänzt durch die Aufnahme von Kaffee und sechs Liter Wasser. Kaum auszuhalten war dabei der bedingungslose Verzicht auf Zucker in jedweder Form gewesen, was teilweise ein inneres Zittern auslöste. Ein Riesen großer Dank geht an meine Frau Bianca und meine Kinder Lorena und Larissa, die mich durch die harte Zeit geführt haben.

Anm. der Redaktion: Christoph siegte beim Talenteup 2016 in der Klasse BB über 80 kg und konnte den beachtlichen 2. Platz bei der Internationalen Österreichischen Meisterschaft hinter dem späteren BB-Gesamtsieger belegen.

Text :Christoph Senn

Fotos: Silvia Schober

   
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