IFBB Beach Bodies  

   
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Die IFBB-Austria präsentiert 

BEACH BODIES

 Die beste Vorbereitung auf die Herbstsaison

 Donnerstag 15. August 2019 

 FLADNITZTALARENA

SPORTPLATZ 1 - 3125 STATZENDORF 

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Ausschreibung                             Anmeldung

 

Wann? 6. Juli 2019 ab 13 Uhr61250041 2812281842122318 1679667374803910656 n
Wo? Beef & Burger St. Pöltner Str. 12, 3130 Herzogenburg 
Wer? Für alle IFBB-Austria Athleten und solche, die es noch werden wollen, Sponsoren, Offizielle und Freunde der IFBB-Austria 
Anmeldung: Ab sofort unter office@ifbb-austria.at
Achtung: Teilnehmerzahl aufgrund der Platzgegebenheiten mit 50 begrenzt. Es zählt die Reihenfolge der Anmeldungen (bitte inclusive Begleitung angeben)
Programm: Begrüßung - Ehrung erfolgreicher IFBB-Austria Sportler - Ausblick auf weitere Vorhaben der IFBB-Austria - Gemeinsames á la carte Schmausen
   
Mittwoch, 09 November 2016 00:00 geschrieben von

Mein Weg auf die Bühne

 

Vor knapp einem Jahr fiel meine Entscheidung: Ich möchte mich auf der Bühne präsentieren!

Mein Name ist Felix Berger-Schauer, ich mache eigentlich schon Sport seitdem ich denken kann, aber Kraftsport speziell Bodybuilding mache ich eigentlich erst seit knapp 3 Jahren wirklich konsequent.

Ich wollte immer das Beste aus meinem Körper machen und als mich letztes Jahr ein guter Freund ansprach und mich fragte, warum ich nicht auch mal auf die Bühne gehen und einen Wettkampf bestreiten wolle, ging mir dieser Gedanke nicht mehr aus dem Kopf!

Ich begann mich mit dem Thema mehr und mehr auseinanderzusetzen und lernte dann auch meinen Trainer und Vorbereiter Manuel Narath kennen, der mich ins Team Narath aufnahm und mich wirklich ausgezeichnet auf meine ersten Wettkämpfe vorbereitete!

Die Vorbereitung war wirklich keine einfache Zeit, aber dank meiner Freundin Melinda, die mich ständig unterstütze und meinem Trainer Manuel, konnte ich diese Zeit relativ gut überstehen!

Nach Wochen harter Diät und Training, war er endlich da der große Tag und die Spannung war am Höhepunkt! Ehe ich mich versah hatte ich schon die ersten Farbschichten drauf und der Bühnensprecher rief meine Klasse auf. Aufgepumpt und voller Motivation ging es die Treppen hoch hinein ins Scheinwerferlicht - ein unglaubliches Gefühl. Trotz großer Nervosität wurde ich mit jeder Pose lockerer. Ich genoss das Gefühl das Ergebnis meiner harten Arbeit präsentieren zu dürfen. Als ich dann auch noch in der Klasse Männer Physique Junioren und Männer Physique Männer +178 cm, jeweils im ersten „Callout“ war, war die Freude nicht mehr zu bremsen.

Letztendlich erreichte ich an diesem Tag bei der Neulingsmeisterschaft in beiden Klassen jeweils den 2. Platz, was mich daraufhin motivierte auch am nächsten Tag beim Internationalen Österreich Cup erneut zu starten.

Diese Entscheidung machte sich für mich auch mehr als bezahlt und ich erreichte den 3. Platz in bei den Männer Physique Junioren und den 4. Platz bei den Männer Physique +178 cm.

Abschließend war dieses Wochenende mehr als nur erfolgreich für mich und ich bin froh die Vorbereitung so eisern überstanden zu haben.

Weiters möchte ich mich nochmal herzlich bei meiner Freundin Melinda für die ständige Unterstützung bedanken, außerdem bei meinem Trainer Manuel Narath für die bestmögliche Betreuung und natürlich bei meiner Familie und bei meinen Freunden sowie dem gesamten Team Narath, die mich am Wettkampftag sehr unterstützten.

Ich kann nur sagen ich freue mich schon auf die nächsten Wettkämpfe!

Text: Felix Berger-Schauer

Fotos: Silvia Schober

Montag, 07 November 2016 00:00 geschrieben von

Roman Podobnig: Meine erste Wettkampfsaison

Mein Name ist Roman Podobnig und ich bin 20 Jahre jung. Ich komm aus dem wunderschönen Kärnten, aus Klagenfurt am Wörthersee.

Alles begann, als ich noch als Kind mit meinem großen Vorbild, meinem Papa, ins Studio gehen durfte. Es hat mich fasziniert, die ganzen Muskelpakete zu bewundern. Ich dachte damals, so will ich auch mal aussehen.

Schon als Vierjähriger begann ich meine „sportliche Kariere“ in einem Fußballclub in unserer Nähe und trainierte dort sieben Jahre meiner Kindheit. Als ich älter wurde habe ich mich aber auch noch für andere Sportarten interessiert, wie zum Beispiel Tennis. Diesen Sport hab ich auch einige Jahre mit viel Freude betrieben, bis ich eines Tages nicht mehr zufrieden und unglücklich mit mir selber war. Ich hatte kaum  Selbstbewusstsein und war sehr zurückhaltend. An diesem Tag fasste ich den Entschluss, mein sportliches Leben zu ändern, ich ging zu meinem damaligen Tennistrainier und meldete mich ab. Noch am gleichen Tag startete ich mein Training in unserem Fitnesscenter. Damals war ich 16.

Am Anfang machte ich ziemlich schnell gute Fortschritte und mein Körper veränderte sich schnell. Natürlich entdeckte ich auch das Partyleben! Ich war ziemlich oft unterwegs und hab auch nicht wirklich auf meine Ernährung geachtet, was sich später Gott sei Dank änderte. Eine wichtige Motivation für mich war mein um drei Jahre älterer Bruder, der auch heute noch ein begeisterter Fitnesssportler ist.

Ich lernte viele neue Leute im Fitnessstudio kennen, einer davon war Thomas Galli, der eine weitere große Inspiration für mich war.  Er war auch ein entscheidender Faktor dafür, dass ich mit dem Gedanken zu spielen begann, diesen Sport einmal professionell ausüben zu wollen und die Wettkampfbühne mein großes Ziel wurde.  Die Jahre vergingen und ich baute Jahr für Jahr mehr an Muskelmasse auf, meine besten Freunde motivierten mich, endlich den Schritt auf die Bühne zu wagen.

Schlussendlich traf ich letztes Jahr im Winter mit meinem Kumpel Markus Topar die Entscheidung, an einem Wettkampf teilzunehmen. Markus hatte seinen ersten Wettkampf im April 2016 (Talentecup) hatte sich dort zwei Top Platzierungen geholt und ich war super stolz auf ihn! Ich war zu diesem Zeitpunkt noch im Aufbau und entschied mich, bei den Herbstmeisterschaften an den Start zu gehen.

Meine besten Freunde unterstützten mich beim Aufbau ebenso wie meine wundervolle Freundin Viktoria, die ich im Februar kennenlernen durfte. Also 2016 war mein absolutes Glücksjahr J!!

Meine Mutter wurde von meinem Bruder mit einer genauen Waage ausgestattet und  unterstützte mich all die Monate beim Kochen auf ´s Gramm genau. Mein Vater trainierte oft mit mir und sparte nicht mit Lob! So sind Eltern eben!

Die Diät, das Härteste, was ich bis jetzt in meinem Leben durchgemacht hatte, lief ziemlich gut und die Wochen vergingen recht schnell. Nun war die letzte Woche, die Entwässerung gekommen, die mich noch einmal an meine körperlichen Grenzen brachte. Auch die meisterte ich, mit der zusätzlichen Unterstützung von Dennis Rifici, der mir noch einige Tipps zum Entladen und Laden gab, wofür ich ihm sehr dankbar war. Auch die mentale Unterstützung was einfach super!

Das Posing wurde von mir fleißig trainiert! Ich nahm beim Männer Physique Posingseminar in Leoben teil, sowie bei einer privaten Posingstunde bei Christian Lechner, wo ich alles Wichtige lernen konnte.

Nun war der 10. September gekommen, ich war natürlich ziemlich aufgeregt, aber so motiviert wie noch nie und wollte endlich auf die Bühne. Ich werde den Moment, als ich dann endlich auf der Bühne stand, nie vergessen! Die langen Wochen der Vorbereitung hatten sich gelohnt und ich holte in der Kategorie Junioren Physique den 1. Platz und bei den Männern Physique über 1.78m den 4. Platz. Ich war überglücklich!!!!! Großer Dank gilt meinem Fanclub, der mich so toll angefeuert hat.

Ich bin froh den Entschluss getroffen zu haben, den Schritt auf die Bühne zu wagen. Ich bin stolz auf meine Leistung und super motiviert, auch in  Zukunft noch bei vielen weiteren Wettkämpfen teilzunehmen, in Österreich und auch im Ausland!

Text: Roman Podobnig

Fotos: Silvia Schober

Montag, 15 August 2016 00:00 geschrieben von

Julia Praschl: Meine Zeit war gekommen … (Teil 2)

 

Das Wettkampfwochenende in der Wiener Stadthalle:

Der Tag vor meinem ersten Wettkampf

Endlich Wettkampfwochenende! Die Koffer waren gepackt, die Checkliste abgearbeitet. So ging es am Freitag nach Wien. Nachmittag gab es im Appartement die erste Schicht Farbe. Oh no - Flecken. Kurzzeitig kam Panik auf, doch mit den richtigen Instruktionen vom Coach war alles gleich wieder entschärft. Am Abend die zweite Schicht Farbe und nach dem Vorkochen ging ich beruhigt zu Bett.

1. Wettkampftag-Talentecup

Der Tag begann für mich entspannt mit Reis, Huhn und ein paar Schluck Wasser, anschließend Make-Up, Haare und Koffer packen. Gegen 11 Uhr ab zur Wiener Stadthalle. Ich suchte mir einen angenehmen Platz im Backstagebereich. Um 12 Uhr begann die Abwaage und währenddessen wurde ich überraschend vom Fernsehsender Puls 4 interviewt ! Eindrücke prasselten auf mich ein - es war unglaublich. Mein Bühnenauftritt rückte immer näher. Coach Ercan verpasste mir noch meinen letzten Anstrich. Noch schnell nachschminken und mit leichter Anspannung ging es endlich auf die Bühne.

Wahnsinniges Glücksgefühl. Ich strahlte, war stolz. Die letzen harten Wochen waren vergessen. Ich genoss meinen Auftritt in vollen Zügen. Ich konnte es gar nicht fassen!

Dass ich an diesem Tag den 3. Platz belegte und einen Pokal mit nach Hause nehmen durfte, machte mich überglücklich. Den Abend musste ich diszipliniert ausklingen lassen, da es galt am nächsten Tag bei der IÖM in Bestform zu sein.

2. Wettkampftag-Int. Österreichische Meisterschaft (IÖM)

An Tag Zwei stand dieselbe Morgenroutine an. Um eine Erfahrung reicher ging es diesmal etwas früher zur Wiener Stadthalle, da doppelt so viele Athleten angekündigt waren. Ohne große Erwartungen und Druck bereitete ich mich erneut auf meinen Auftritt vor.

Kurz bevor es zur Vorwahl auf die Bühne ging stieg diesmal doch ein kleinwenig die Nervosität. Auf der Bühne gab ich nochmal alles. Ich strahlte mit den anderen Athletinnen um die Wette und versuchte die Blicke der Wertungsrichter auf mich zu ziehen. Gar nicht so einfach bei 18 Athletinnen herauszustechen. Leider hat es für mich nicht fürs Finale gereicht.  Ich bin jedoch mega zufrieden den 8. Platz belegt zu haben.

Ich bin sehr dankbar, so liebe und nette Menschen kennengelernt und so tolle Erfahrung gemacht zu haben.

Somit begebe ich mich zufrieden in die Aufbauphase, um in Zukunft erneut mit einer verbesserten körperlichen Form in der Bikini Fitnessklasse auf die Bühne zu treten.

Letztendlich möchte ich meine Überzeugung äußern, dass die Wettkampfvorbereitung nicht nur zu meiner körperlichen Weiterentwicklung beigetragen sondern auch meine Persönlichkeit immens gestärkt hat.

"Der Weg ist das Ziel" (Konfuzius)

Text Julia Praschl

Fotos: Silvia Schober

Freitag, 12 August 2016 00:00 geschrieben von

Julia Praschl: Meine Zeit war gekommen … (Teil 1)

Mein erster Besuch im Fitnessstudio war mit ca. 17 Jahren während meiner Ausbildung. Damals konnte ich mich noch nicht fürs "Eisen" begeistern, da meine Leidenschaft dem Reitsport galt. Doch 2008 als ich meinen damaligen Partner (aktiver Wettkampfbodybuilder) kennenlernte, brachte er  mir den Bodybuildingsport näher. Obwohl meine ersten Berührungspunkte Ronnie Coleman und Markus Rühl - DVDs waren, ließ ich mich nicht davon abhalten mein erstes Fitnessstudioabo abzuschließen. So hat alles mit 3x/Woche Krafttraining begonnen. Step by step passte ich meine Ernährung und die Trainingsintensität an. In den darauf folgenden Jahren entwickelte ich immer mehr Ehrgeiz, Liebe und Leidenschaft für`s Bodybuilding. Ich sah mir auch begeistert Wettkämpfe von Freunden aus den Zuschauerreihen an. Trotzdem dachte ich, eine Wettkampfvorbereitung oder gar die Bühne sei nichts für mich.
Nach der Frühjahrssaison 2015 wusste ich, dass meine Zeit gekommen war. "Ganz oder gar nicht" dachte ich. Also fuhr ich im Juli 2015 nach München in "Ercans Body Gym" und durfte dort meinen jetzigen Coach Ercan Demir kennenlernen.

Ziel: Talentecup und IÖM im Frühjahr 2016. Wir erstellten zuerst einen Aufbauplan bis Ende des Jahres 2015. Am 02.01.2016 startete ich mit voller Freude in meine erste Wettkampfvorbereitung. Nun ging es alle 2 Wochen nach München zu Ercan, wo jedes Mal Training, Formcheck und Besprechung angesagt war. Posingtraining absolvierte ich bei Andrea Lackner und viele Stunden zu Hause vorm Spiegel.

Meine größte Angst war anfangs die Diät nicht durchzuhalten und die kontinuierliche Kalorienreduktion bei gleichbleibendem bis erhöhtem Trainingspensum. Doch es erging mir ganz gut dabei. Den gesamten Plan mit meinen unregelmäßigen Schichtdiensten zu vereinbaren war ebenfalls eine Herausforderung. Ich wollte es mir selbst beweisen, dass ich es schaffen kann. Mit allen Höhen und Tiefen zog ich schlussendlich meinen vorgegeben Plan eisern bis zum Schluss durch.  Meine Devise war  "Never give up".

Text: Julia Praschl

Fotos: Silvia Schober

Montag, 08 August 2016 00:00 geschrieben von

Christina Bernhard: Sport – wichtig für mein Leben (Teil 2)

Der Talente Cup und die Internationale Österreichische Meisterschaft würden mein Debut auf der Wettkampfbühne darstellen.

Da ich ein Mensch bin, der sich hohe Ziele steckt, kreuzte ich bei der Anmeldung zur IÖM auch gleich das Kästchen „EM Qualifikation“ mit an. Dies bedeutete, dass ich Erste oder Zweitplatzierte bei der Internationalen Meisterschaft werden müsste, um bei den großen Wettkämpfen wie „Arnold Classics“,  „Mr. Olympia Amateur“ oder sogar bei der EM starten zu dürfen.

Und wer hätte gedacht, dass mein Plan auch gleich aufgehen würde!

Das Wettkampfwochenende war spannend und ich war aufgeregt wie ein kleines Kind, endlich meinen tollen Bikini und gestylt wie Barbie höchstpersönlich auf die Bühne gehen zu dürfen. Mein Pulsschlag war bereits jenseits von Gut und Böse, aber ich freute mich wahnsinnig darauf! Und es war toll. Eine Wahnsinnserfahrung mit Suchtfaktor. Man vergisst in dem Moment, wie mühevoll der Weg war und wie oft man an sich gezweifelt hat. Man wird für alles entschädigt.

Ich durfte mit 2 Pokalen nach Hause fahren, wurde Erste beim Talentecup und Vizemeisterin bei der IÖM und damit die einzige Österreicherin, die ins Finale der Klasse Bikini Fitness über 169 cm einziehen durfte. Damit hatte ich auch die EM Qualifikation in der Tasche.

Beflügelt von meinem Erfolg schmiedete ich gleich weitere Pläne und startete 2 Wochen darauf in Budapest beim Fitbalance Cup. Dort durfte ich wieder Silber nach Hause bringen. Mein Debut in der Bikini Fitness Klasse war ein Riesenerfolg und eine tolle Erfahrung.

Wir sind unser eigener Antrieb und doch brauchen wir gelegentlich jemanden, der uns Wind in die Segel bläst.

Ich bin dankbar für alle, die mich unterstützt haben und die an mich geglaubt haben, aber auch für diejenigen, die an mir gezweifelt haben.  Denn die Steine, die man uns in den Weg legt, müssen wir selbst wegräumen und das wiederum macht uns stärker.

Ich bin gespannt wohin mich der Weg noch führen wird.

Text: Christina Bernhard

Fotos: Silvia Schober

Mittwoch, 10 August 2016 00:00 geschrieben von

Christina Bernhard: Sport – wichtig für mein Leben (Teil 2) Sport gehörte immer schon zu meinem Leben, so lange ich mich zurückerinnern kann.

Als Kind spielte ich Tennis und ging regelmäßig Schifahren. Im Teenageralter kamen Laufen, Mountainbiken, Inline-Skaten und Snowboarden dazu.

Später entdeckte ich meine Liebe zu den Bergen und vor allem zum Klettern, hauptsächlich in Form von Mehrseillängentouren. Vor 2 Jahren begann ich mit dem Wakeboarden, was wieder zu einer neue sportliche Herausforderung für mich wurde.

Ich suche ständig nach Abwechslung. Ich beginne immer wieder Neues und fokussiere mich dann sehr stark darauf um das Beste aus mir herauszuholen und die Ziele, die ich mir setze, zu erreichen.

Das Fitnessstudio war eigentlich nie ein Thema für mich, ich machte zu Hause Kraftübungen mit dem eigenen Körpergewicht, kaufte mir einen Suspension Trainer für den Garten. Das empfand ich als ausreichend. Als Outdoorfreak und Ausdauersportlerin war es für mich völlig unvorstellbar, bei jedem Wetter drinnen zu trainieren. Ich ging ja auch bei Schlechtwetter laufen, da brauchte ich so etwas nicht. Dachte ich. Mein Freund Andreas belehrte mich dann eines Besseren.

Er war es nämlich, der mich im August letzten Jahres zum Probetraining ins Fitnessstudio motivierte. „Mal ansehen kostet ja nichts“, dachte ich mir. Dabei blieb es nicht. Ich unterschrieb noch am selben Tag meine Mitgliedschaft und verschrieb mich dem Kraftsport innerhalb kürzester Zeit. Ich begann mich in das Thema einzulesen, kaufte mir Fachzeitschriften und stolperte dabei sehr schnell über das Thema Wettkampf.

Bikini Fitness.

Das war es. Das wollte ich machen.

Auf der Bühne stehen, durchtrainiert und trotzdem weiblich - stark und selbstbewusst und glamourös zugleich. Ich wollte eine IFBB-Bikini-Athletin werden.

Mit Konsequenz, Kampfgeist und der Liebe zum Kraftsport, hatte ich es mir zum Ziel gesetzt, bis zum darauffolgenden Frühjahr bühnenreif zu werden. Also machte  ich mich auf Trainersuche. Mit Ernährung und Sport beschäftigte ich mich schon sehr lange, jedoch wollte ich für diese Vorbereitung einen Profi, der mich optimal auf diesen ersten Wettkampf vorbereitet.

Ich fand eine Trainerin und begann im Oktober mit einem Aufbauplan. Ab 10. Jänner ging es dann mit der Wettkampf-Diät los. Das Training wurde angepasst.

Meine Vorbereitung war sehr durchwachsen. Berufliche Veränderungen in meinem doch sehr fordernden Job und das Pendeln zwischen meinem Wohn- und Arbeitsort machten die Vorbereitung zu einer organisatorischen Challenge, der ich mich tagtäglich stellte. Außerdem kam noch hinzu, dass meine Trainerin und ich die Zusammenarbeit nach der dritten Vorbereitungswoche beendeten. Es war eine gute Entscheidung für mich, denn nicht alle Menschen ticken gleich und die Chemie und Einstellungen müssen meiner Meinung nach auch zwischen Trainer und Athlet wirklich gut zusammenpassen. Sonst funktioniert das Ganze für beide nicht und führt auch nicht zum Ziel. Ich trainierte also etwa 3 Wochen unbetreut weiter und fand dann meinen jetzigen Trainer, der mich wieder motivierte und mir viele neue Inputs und ein tolles Programm lieferte.

Jede freie Minute war ich mit Kraftsport, Cardio, Essen vorbereiten und Präsentationstraining beschäftigt. Daher hörte ich auch immer wieder Dinge wie: „Warum tust du dir das Ganze eigentlich an? Du machst dir doch nur selbst Stress damit.“ Das stimmt auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite macht es eine riesige Freude, einer Sache so konsequent und mit Hingabe nachzugehen. Es macht stark und stolz und man fühlt sich großartig, wenn man beobachten kann, wie die ganze Energie, die man investiert, in Form von Top-Resultaten zu einem zurückkommt.

Alles konzentrierte sich auf das eine Ziel: die Wettkampfbühne.

Der Talente Cup und die Internationale Österreichische Meisterschaft würden mein Debut auf der Wettkampfbühne darstellen.

Da ich ein Mensch bin, der sich hohe Ziele steckt, kreuzte ich bei der Anmeldung zur IÖM auch gleich das Kästchen „EM Qualifikation“ mit an. Dies bedeutete, dass ich Erste oder Zweitplatzierte bei der Internationalen Meisterschaft werden müsste, um bei den großen Wettkämpfen wie „Arnold Classics“,  „Mr. Olympia Amateur“ oder sogar bei der EM starten zu dürfen.

Und wer hätte gedacht, dass mein Plan auch gleich aufgehen würde!

Das Wettkampfwochenende war spannend und ich war aufgeregt wie ein kleines Kind, endlich meinen tollen Bikini und gestylt wie Barbie höchstpersönlich auf die Bühne gehen zu dürfen. Mein Pulsschlag war bereits jenseits von Gut und Böse, aber ich freute mich wahnsinnig darauf! Und es war toll. Eine Wahnsinnserfahrung mit Suchtfaktor. Man vergisst in dem Moment, wie mühevoll der Weg war und wie oft man an sich gezweifelt hat. Man wird für alles entschädigt.

Ich durfte mit 2 Pokalen nach Hause fahren, wurde Erste beim Talentecup und Vizemeisterin bei der IÖM und damit die einzige Österreicherin, die ins Finale der Klasse Bikini Fitness über 169 cm einziehen durfte. Damit hatte ich auch die EM Qualifikation in der Tasche.

Beflügelt von meinem Erfolg schmiedete ich gleich weitere Pläne und startete 2 Wochen darauf in Budapest beim Fitbalance Cup. Dort durfte ich wieder Silber nach Hause bringen. Mein Debut in der Bikini Fitness Klasse war ein Riesenerfolg und eine tolle Erfahrung.

Wir sind unser eigener Antrieb und doch brauchen wir gelegentlich jemanden, der uns Wind in die Segel bläst.

Ich bin dankbar für alle, die mich unterstützt haben und die an mich geglaubt haben, aber auch für diejenigen, die an mir gezweifelt haben.  Denn die Steine, die man uns in den Weg legt, müssen wir selbst wegräumen und das wiederum macht uns stärker.

Ich bin gespannt wohin mich der Weg noch führen wird.

Freitag, 05 August 2016 00:00 geschrieben von

Drazen Mihajlovic: Mein erster Wettkampf

Bereits als Jugendlicher war Sport für mich schon ein Thema. Angefangen bei Basketball, Fußball bis hin zu Kampfsport, ich habe überall Erfahrungen gesammelt.

Als ich vor 10 Jahren mit dem Training im Fitnessstudio begonnen habe, wog ich gerade mal 60 kg, war dünn und unzufrieden mit meinem Körper. Vorbilder waren für mich zur damaligen Zeit z.B. Jay Cutler oder Arnold Schwarzenegger.

Ich wollte auch so ausschauen, wollte große Muskeln haben. Das Streben nach dem perfekten Körper war immer mehr in meinem Fokus. So habe ich meinen Weg zum Bodybuilding gefunden.

Erstmal habe ich richtig Masse aufgebaut und fleißig trainiert. So habe ich auch angefangen mit der Zeit auf meine Ernährung zu achten, Supplemente gekauft etc. Immer mehr und mehr hatte ich den Wunsch auf die Bühne zu gehen, mir das als Ziel gesetzt und angefangen zu überlegen, wie ich es am Besten schaffen könnte.

So entschloss ich mich Ende des Jahres 2015 im April 2016 an einem Wettkampf teilzunehmen. Ab dem Tag war ich zu 100% auf mein Ziel fokussiert. Ehrgeiz, Disziplin und Willensstärke sind für mich das A und O in diesem Sport.

Da ich wusste, dass es alleine ohne Erfahrung schwer sein würde erfolgreich zu werden, habe ich Chris Manasek vom Megafitstore gefragt ob er mich die Zeit bis zum Wettkampf vorbereiten und unterstützen würde. Ich wusste ja, dass er die Bühnenerfahrung und das Wissen mitbrachte.

Öfters kam ich im Training an meine Grenzen. Doch die Diät fiel mir nicht allzu schwer. Da ich aber von Woche zu Woche immer mehr Erfolge sah und meine Form immer besser wurde, hat mir das jedes Mal aufs Neue gezeigt wofür ich kämpfe. Somit habe ich versucht das Beste aus mir rauszuholen.

Als der Tag der Tage da war, war ich zum einen erleichtert zum anderen auch ziemlich nervös. Aber durch meine Freunde und meine Verlobte an meiner Seite hatte ich die beste Unterstützung.

Leider hat es beim Talente Cup nicht für den 1. Platz gereicht, da meine Form nicht ausreichend war, aber ich werde auf alle Fälle weiter machen. Man könnte sagen ich habe „Blut geleckt“.

Ich werde mich weiterhin verbessern, meine Schwachstellen zu meinen Stärken machen und voller Power nächstes Jahr auf die Bühne zurückkommen.

SEE YOU ON STAGE ;-)

Anmerkung der Redaktion: Drazen belegte beim Talentecup den 3. Platz in der Männer Bodybuilding über80 kg.

Text: Drazen Mihajlovic

Fotos: Silvia Schober


Name: Drazen Mihajlovic

Geboren: 03.07.1989 in Bregenz

Bundesland: Vorarlberg

Wohnort: Dornbirn

Erlernter Beruf: Servicetechniker

Größe: 174cm

Gewicht: Off-Season ca. 95kg, Wettkampf ca. 83kg

Sportliche Erfolge bisher:

Österreichischer Talente Cup 2016 – 3. Platz Bodybuilding offene Klasse

Int. Österreichische Meisterschaft 2016 – 8. Platz Bodybuilding bis 85kg

Mittwoch, 03 August 2016 00:00 geschrieben von

Oguz Acan: Meine erste Wettkampfsaison (Teil 2)

Meine Nummer wird aufgerufen, ich reihe mich zwischen den anderen Athleten ein und gleich geht es auch schon auf die Talentecup-Bühne. Es war dieser Augenblick bevor ich den ersten Schritt auf die Bühne setzte, als mich die Nervosität am stärksten packte. Als ich dann mit den anderen Athleten auf die Bühne ging, war all die Nervosität wie weg geblasen und ich zog mein Programm durch. Ich zeigte der Jury meinen Körper von meinen besten Seiten, so wie ich es tagelang geübt hatte. Das Posing selbst ist sehr wichtig, du kannst noch so eine tolle Form haben aber wenn das Posing nicht passt, kommst du nicht weiter – und so war es auch bei vielen Athleten der Fall.

Es gibt immer eine Vorwahl, bei der alle Athleten antreten, aus denen dann die Jury die Besten sechs für das Finale filtern. Gleich nach meinem ersten Auftritt wollte ich, wenn ich ehrlich bin, wieder rauf auf die Bühne. Es war ein gutes Gefühl. Nun hieß es warten bis zum Finale, Backstage kamen dann sehr viele Athleten zu mir, gratulierten zu meiner Form und bewunderten meinen Körper. Dies führte dazu, dass ich noch selbstbewusster und noch siegessicherer wurde, da ich merkte, dass ich aus der Menge heraussteche. Nach zwei Stunden kam dann das Finale. Noch einmal alles geben! Backstage nahm ich dann meine letzten Mahlzeiten mit sehr wenig Flüssigkeit zu mir, da ich in Gegensatz zu den anderen noch am Kohlenhydrate-Laden war. An diesem Tag hatte ich 70% meiner Form und wollte am nächsten Tag 100% meiner Form erreichen da mir bewusst war das es International schwerere Gegner gibt als bei einem Talentecup. Schlussendlich schloss ich den Tag ab mit dem 1. Platz und ging mit meinem Pokal nach Hause. Duschen, noch eine letzte Schicht Farbe drauf, Trinkstopp und ab geht’s schlafen.

Der 17.04.2016 war nun gekommen. Ich war mit einem 1.Platz vom Vortag mit breiter Brust voll fokussiert nochmal 100% zu geben. Wieder die gleiche Prozedur, mit meinem Kumpel treffen, zur Stadthalle fahren und zur Registrierung anstellen. Heute war die Halle um einiges voller als gestern und es waren ungefähr auch 4-mal so viele Athleten. Die ersten Konkurrenten aus den benachbarten Ländern waren auch mit toller Form zu sehen. Doch ich merkte, dass ich wieder wie gestern von allen gemustert wurde, es kamen wieder sehr viele Athleten zu mir und bewunderten meine Form. Das gefiel mir und ich wurde immer sicherer. Ich hatte nichts getrunken und nur gegessen damit meine Muskel auf der Bühne gut zur Geltung kommen und ich ja kein Wasser ziehen würde. Diesmal waren wir bei der Vorwahl 19 Leute. Die Bühne war voll! Doch ich konnte mich wieder durchsetzen und kam ins Finale. Danach verging die Zeit sehr schnell. Ich war etwas geschwächt und machte Backstage noch ein Nickerchen ehe noch eine Schicht Farbe auf meinen Körper drauf kam und ich für das Finale pumpte. Zwischendurch konnte man Backstage auch neue Leute kennenlernen und neue Kontakte knüpfen, besonders mit hübschen Athletinnen aus benachbarten Ländern. Sehr viele Fotos wurden gemacht und dann ging es auch schon los. Den Hunger verspürte ich immer mehr doch essen geht nicht sonst wird der Bauch aufgebläht. Doch die Pizza danach ist nicht mehr weit! Meine Nummer wurde gerufen und wir stellten uns an, auf geht’s noch einmal Vollgas geben! 

Am Ende ging ich an diesem Tag auch siegreich nach Hause mit einem Pokal und einer Medaille. Meine ersten zwei Wettkämpfe, zweimal erster Platz das bedeutet eine Medaille und zwei Pokale. Ich war sehr stolz. Alles was ich in den letzten Wochen durchgemacht hatte, hatte sich bezahlt gemacht. Nun war die Pizza, von der ich tagelang geträumt hatte auch Realität. Der erste Schluck Cola, der erste Bissen von der Pizza – unbeschreiblich.

Die Diät ging nach der Pizza gleich weiter, denn 21 Tage später fand die Europameisterschaft in Santa Susanna/Spanien statt. Ich bekam die Chance mich mit den besten in Europa zu messen und Österreich in der Physique Klasse bis 174 cm zu vertreten. Von 20 Startern schaffte ich den 10. Platz womit ich jetzt sagen kann, dass ich heuer zu den Top 10 in meiner Klasse in Europa gehöre.

Die erste Hälfte meiner ersten Wettkampfsaison schließe ich also mit zwei Siegen in Österreich und einem 10. Platz bei 20 Startern einer Europameisterschaft ab. Klingt eigentlich nach einem sehr guten Start.

Weiter geht es bei mir dann ab September, am Plan stehen Mr. Olympia Amateure, Arnold Classics und die Weltmeisterschaft in Spanien. International möchte ich mir noch einen Namen machen, deswegen hoffe ich auf diesen Meisterschaften gute Erfolge mit nach Hause nehmen zu können.

Text: Oguz Acan

Fotos: Silvia Schober

Montag, 01 August 2016 00:00 geschrieben von

Oguz Acan: Meine erste Wettkampfsaison (Teil 1)

Am 16.04.2016 fand der österreichische Talentecup und am 17.04.2016, also einen Tag später, fanden die IFBB Internationalen österreichischen Meisterschaften 2016 statt. Bei beiden Meisterschaften holte ich den 1. Platz.

Nach mehreren Wettkampfbesuchen im Jahr 2015 beschloss ich endlich auf die Bühne zu gehen und neue Erfahrungen zu sammeln. Anfang Februar, eigentlich ziemlich spät, kam der Entschluss bei den beiden Wettkämpfen im April teilzunehmen. Ich behalte immer gerne über das ganze Jahr eine gute Form, deswegen war der späte Entschluss nicht von Nachteil. Ich hatte durch meine Fotoshootings einiges an Erfahrung mit dem Entwässern, doch wenn es um eine gute Form auf der Bühne geht muss schon ein Profi ran. Als Vorbereiter kam also nur noch einer der besten in Frage – Harald Schober. Ich wurde während meiner Wettkampfdiät super motiviert und sehr gut betreut von Harald, durch ihn erreichte ich bislang meine beste Form.

Eine Wettkampfvorbereitung ist nicht einfach – du hast meistens keine Zeit für was anderes und bist nur auf dich selber fokussiert. Es muss alles passen, das Timing der Mahlzeiten und ausreichende Flüssigkeitszufuhr, das Training, der Schlaf und der mentale Zustand – wenn eines dieser Dinge nicht passt, kann das schon Auswirkungen auf die Form haben. So zog ich mein Programm durch und schärfte meinen Körper für die zwei wichtigen Tage. Es gab Zeiten zu denen ich dachte „Wieso tu ich mir das an?“, doch ein Zurück gab es nicht, da ich mich schon entschieden hatte. Bevor ich irgendwann mal denke „Hätte ich es doch damals probiert!“ nehme ich mir doch lieber jetzt die Chance und trete an.

Nun waren die 10 Wochen hinter mir und der Wettkampftag war da. Ich war die ganze Vorbereitung über eigentlich nie nervös, doch an diesem Tag war ich etwas aufgeregt. Eine gute Betreuung während dieser Tage ist sehr wichtig, diesen Job übernahm mein bester Kumpel. Er war zuständig für das Auftragen meiner Farbe und hat sich sonst über die ganzen zwei Tage um mich gekümmert und mich motiviert. Ein Wettkampf beginnt mit der Registrierung, zu der man sich früh genug anstellen muss und endet mit der Siegerehrung. Der erste Wettkampf am 16.04.2016 war der Talentecup. Alle Neulinge müssen da antreten und in die Top Ten ihrer jeweiligen Klasse kommen, wenn sie einen Tag später bei der Internationalen Österreichischen Meisterschaft teilnehmen wollen. Backstage sieht man eigentlich nur Athleten die sich grad mental vorbereiten, eine Schicht Farbe auftragen, ihr Posing üben, pumpen oder relaxen und liegen. Es ist sehr wichtig dass man sich nicht stresst – kann unter der Haut Wasser ziehen und somit die Form schlechter erscheinen lassen.

Im 2. Teil erzählt Oguz seine Bühnenerlebnisse und weiteren Wettkampfpläne.

Text: Oguz Acan

Fotos Silvia Schober

Freitag, 29 Juli 2016 00:00 geschrieben von

Katharina Braun: Mein Weg zum Ziel (Teil 2)

… Am nächsten Tag war es dann soweit. Ich konnte es kaum glauben, aber der lang ersehnte Tag des Talentecups war gekommen. Backstage sammelten sich die Athleten verschiedener Klassen, die Farbschichten wurden aufgetragen, es wurden die letzten Mahlzeiten vor dem großen Auftritt gegessen und nebenbei die anderen, wunderhübschen Athletinnen bewundert. Nun hieß es warten, warten, warten, bis meine Klasse aufgerufen wurde. Ich startete in den Klassen Bikini Fitness bis 169 cm und Bikini Fitness Juniorinnen offene Klasse.

Als ich dann endlich auf der Bühne stand und meine harte Arbeit präsentieren durfte, war jegliche Nervosität, die ich jemals verspürte, wie weggeblasen. Ich hatte einfach so viel Spaß, dass ich es kaum erwarten konnte wieder auf die Bühne zu gehen. In beiden Klassen kam ich bis ins Finale und durfte somit meinen I-Walk präsentieren. Die Nervosität stieg dann wieder bei der Siegerehrung, als jeder Name nach und nach aufgerufen wurde. Als ich dann nur noch als einzige hinten in der „Reihe“ stand war ich schon überglücklich und konnte es kaum glauben – ich durfte an diesem Tag zwei Pokale mit nach Hause nehmen und was noch besser war, es waren sogar zwei erste Plätze.

Einfach überwältigt mit den verschiedensten Eindrücken und vor allem voller Motivation für den nächsten Tag, ging es nach Hause, denn am Sonntag stand die Internationale Österreichische Meisterschaft an. Am Sonntag setzte ich mir meine Ziele nicht zu hoch, war diese Meisterschaft doch international besetzt – und zwar hochrangig. Also rechnete ich nicht mit eiemn Stockerlplatz, jedoch wollte ich in beiden Klassen ins Finale kommen. Dieser Tag war fast noch aufregender als der Tag zuvor. Viel mehr Athleten, vor allem auch erfahrene Athleten aus anderen Nationen. Auf der Bühne gab ich natürlich wieder mein Bestes, strahlte und hatte meinen Spaß – ich schaffte es sogar in beiden Klassen, also Bikini-Fitness bis 169 cm und Juniorinnen Bikini-Fitness offene Klasse, ins Finale. Somit war mein Ziel für diesen Tag eigentlich schon erreicht und natürlich gab ich dann auch bei meinem I-Walk nochmals alles. Neben Top Athletinnen aus den verschiedensten Nationen, konnte ich in beiden Klassen wieder zwei Pokale mit nach Hause nehmen und erreichte zweimal den dritten Platz.

Für mich konnte meine erste Wettkampsaison einfach nicht besser laufen, ich bin einfach überglücklich mit meiner Leistung und auch stolz auf mich – das ist genau das was ich in erster Linie erreichen wollte. Ich wollte nicht für irgendwen gewinnen, ich wollte ganz besonderes für mich selbst gewinnen und dieses Ziel hab ich erreicht.

Ich habe eine ganz besondere Leidenschaft in den Wettkämpfen gefunden und freue mich schon sehr auf meine nächste Wettkampfsaison und wieder auf der Bühne stehen, denn ich sag euch eines, dieses „Feeling“ macht einfach süchtig.

Text: Katharina Braun

Fotos Silvia Schober

   
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