IFBB Beach Bodies  

   
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Die IFBB-Austria präsentiert 

BEACH BODIES

 Die beste Vorbereitung auf die Herbstsaison

 Donnerstag 15. August 2019 

 FLADNITZTALARENA

SPORTPLATZ 1 - 3125 STATZENDORF 

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Ausschreibung                             Anmeldung

 

Wann? 6. Juli 2019 ab 13 Uhr61250041 2812281842122318 1679667374803910656 n
Wo? Beef & Burger St. Pöltner Str. 12, 3130 Herzogenburg 
Wer? Für alle IFBB-Austria Athleten und solche, die es noch werden wollen, Sponsoren, Offizielle und Freunde der IFBB-Austria 
Anmeldung: Ab sofort unter office@ifbb-austria.at
Achtung: Teilnehmerzahl aufgrund der Platzgegebenheiten mit 50 begrenzt. Es zählt die Reihenfolge der Anmeldungen (bitte inclusive Begleitung angeben)
Programm: Begrüßung - Ehrung erfolgreicher IFBB-Austria Sportler - Ausblick auf weitere Vorhaben der IFBB-Austria - Gemeinsames á la carte Schmausen
   
Montag, 23 Januar 2017 00:00 geschrieben von

Sophie Gutmann:

Als ich vor gut 4 Jahren zum ersten Mal eine Bikini Athletin gesehen habe, war es um mich geschehen! Das war mein Schönheitsideal einer Frau, muskulös, aber doch weiblich, elegant, definiert und gesund! Das ist/war mein Ziel, einmal auf der Bühne zu stehen und das zu repräsentieren was ich an einer Frau bewundernswert finde.

Das war der Anfangsgedanke, aber der Weg war doch noch etwas länger für mich. Ich habe mit bestem Wissen viel trainiert und mich gesund ernährt. Der größere Fortschritt war vor gut einem Jahr, als ich mich mehr mit dem Thema Bodybuilding näher auseinander gesetzt habe .

„JETZT muss ich auf die Bühne!“

Im Sommer 2016 war für mich die Zielsetzung klar, dass ich nun soweit bin. Es stellte sich die Frage noch wie!  Für mich war klar, der Coach der mich an mein Ziel bringt ist der Athlet Peter Stark, der ein unglaubliches Fachwissen und Kompetenz hat und das Wichtigste, er mit mir sehr viel mental und an meiner Motivation gearbeitet hat.

Das hat mir die recht kurzen und knackigen Diät extrem viel gebracht, so dass die letzten 4 Wochen vor dem Bewerb nur mit positiven Gedanken in den Tag gestartet bin und mir die Diät und mein Training Freude  bereitet hat.

Es ist so schön zu sehen, wie stark sich der eigene Körper, der mentale Zustand und Einstellung in 8 Wochen verändern kann. Ich muss wirklich sagen, dass mir die Wettkampf Diät und das intensive Training mehr Selbstvertrauen gegeben hat, weil ich gesehen habe, wozu ich fähig bin.

Sieben Wochen vergehen so schnell und die Peak Week – also die letzte Woche vor der Meisterschaft, in der man noch das beste aus seinem Körper rausholt - stand vor der Tür! Diese Woche war körperlich schon intensiv, meine Nerven und meine Kraft war nicht mehr ganz sooo da, aber ich hatte durchwegs gute Laune.

Ich glaube, man darf das alles nicht so ernst sehen, sondern immer mit einem Lächeln an die Dinge heran gehen. Dann fällt alles sofort leichter und es macht im nächsten Moment gleich mehr Freude!

ENDLICH! Der Freitagabend vor dem Wettkampf ist da. Die Farbe wird von meinem Freund mit großem Eifer auf meine Haut gemalt. In diesem Moment habe ich es wirklich realisiert! Morgen geht es auf die Bühne! Endlich! Ich habe mich genau so gefreut, wie ein kleines Kind auf das Christkind.

Die beiden Wettkampftage waren ein Erlebnis für sich. Überall schöne Athletinnen und starke Athleten, die Reiswaffeln essen und sich aufpumpen für ihren Moment.

Mir hat die Vorbereitung auf meine Wettkampfe sehr viel geholfen, so konnte ich mich ganz auf mich konzentrieren und hatte die ganze Zeit einfach nur Spaß!

Zu meiner Überraschung war ich vor und auf der Bühne nicht allzu nervös. Ich habe einfach alle Zweifel über Bord geworfen und habe mit größter Begeisterung das gezeigt, was ich so oft geübt hatte.

Die Organisation Backstage hat es uns Athleten sehr einfach gemacht, uns auf die eigene Perfomance zu konzentrieren und uns auch entspannen zu können, vielen Dank!

Ich durfte sehr liebe und tolle Athleten kennen lernen und zu einigen konnte ich auch ein freundschaftliches Verhältnis aufbauen.

Ich bin so froh, dass ich immer wieder durch gebissen habe, wenn es mal nicht so easy war, denn ich habe für mich das Beste raus geholt und bin glücklich mit dem Ergebnis!

Ich hätte mir nicht gedacht bei der Neulingsmeisterschaft der IFBB-Austria den 2. Platz in der Bikini Klasse bis 1,65cm zu belegen und bei der Internationalen Österreichischen Meisterschaft den 4. Platz in der Bikini Klasse bis 1,63m zu schaffen.

Im Finale und bei der Siegerehrung war ich einfach nur sprachlos über das schöne Ergebnis ! J

Ich habe sehr viel Kraft und Motivation gesammelt für meine Offseason, um an meinen Schwächen zu arbeiten und das Beste beim nächsten Wettbewerb geben zu können.

Ich freue mich wieder auf die Bühne zu geben!

Danke an die IFBB-Austria über diesen gelungenen Wettbewerb.

Text: Sophie Gutmann

Fotos: Silvia Schober

Mittwoch, 18 Januar 2017 00:00 geschrieben von

Mag. Norbert Piechocki: Rechtsberater der IFBB-Austria

Vorsicht bei Webauftritten als Verfasser von Trainings- und Ernährungsplänen

Immer wieder kommt es vor, dass Fitnessbegeisterte, respektive auch Athleten der IFBB-Austria beschließen, sich selbstständig zu machen und Leistungen im Zusammenhang mit Fitness und Ernährung anzubieten. Dies ist, sofern man über gewisse Qualifikationen verfügt, auch sehr beachtenswert, jedoch kann dieses Vorhaben unerwartete Probleme und auch Kosten verursachen.

Denn die österreichische Gewerbeordnung (GewO) gliedert die auszuübenden Tätigkeiten in freie und reglementierte Gewerbe. Die Ausübung und Anmeldung eines freien Gewerbes bedarf keines wesentlich großen Aufwandes. Im konkreten Fall: Möchte man Fitnesstrainer bzw. Personal Trainer werden, meldet man dies einfach bei der jeweiligen Gewerbebehörde (näheres unter  https://www.wien.gv.at/amtshelfer/wirtschaft/gewerbe/gruendung/anmeldung/gewerbe/gewerbeanmeldung.html) an. Der entsprechende Gewerbewortlaut hierfür lautet dann: „Erstellung von Trainingskonzepten für gesundheitsbewusste Personen“. (Anmerkung: Es gibt keinen Gewerbewortlaut für Personaltrainer!)

Eine entsprechende Ausbildung hierfür ist zwar „nett“ jedoch nicht zwingend notwendig, weil dieses Gewerbe grundsätzlich jeder anmelden und ausüben kann.

Anders sieht es bei den reglementierten Gewerben aus, die nur angemeldet und ausgeübt werden dürfen, wenn ein entsprechender Befähigungsnachweis erbracht wird. Dies dient auch dem Erreichen und dem Erhalt eines Mindestqualitätsstandards. Möchte jemand z.B Ernährungsberatung anbieten, dann hat er nach dem Bundesgesetzblatt auch die Voraussetzungen hierfür nachzuweisen. In diesem Fall ist der Abschluss eines entsprechenden Hochschulstudiums sowie eine Praxiszeit erforderlich bzw. die Ausbildung zum Diätologen. Der entsprechende Gewerbewortlaut hierfür lautet: „Lebens- und Sozialberatung eingeschränkt auf Ernährungsberatung“.  

Ein gut anschauliches Beispiel wäre unser Vereinspräsident: Wolfgang ist staatlich geprüfter Trainer. Demnach kann er einen „Diplomabschluss in einer Trainerausbildung an einer Sportakademie des Bundes nachweisen“ und erfüllt nach dem Gesetzeswortlaut des § 119 GewO die Voraussetzungen eines reglementiertes Gewerbe: „Lebens- und Sozialberatung eingeschränkt auf sportwissenschaftliche Beratung“.

 

Zusätzlich ist Wolfgang Gastlehrer an der FH St. Pölten Fachbereich Diätologie. Das bedeutet Wolfgang kann auch ein reglementiertes Gewerbe „Lebens- und Sozialberatung eingeschränkt auf Ernährungsberatung“ anmelden.

Besonders häufig werben sog. Fitnessexperten mit „personal training“, „Ernährungsberatung“ oder „Lifecoaching“. Sie sollten dies allerdings ausschließlich tun, wenn sie wie z.B. Wolfgang auch einen entsprechenden Befähigungsnachweis erbringen können und das entsprechende Gewerbe angemeldet haben.

Denn es gibt Schutzverbände, die das Internet mittels AdWords (abstrakt: Werbewörter auf google) durchsuchen, um zu überprüfen, ob die sog. „Fitnessexperten“ auch entsprechende Qualifikationen aufweisen können, wofür sie werben.

Bietet jemand auf seiner Homepage: Trainings- und Ernährungspläne an und hat er lediglich ein freies Gewerbe angemeldet, dann werden auf jenen sehr schnell, sehr hohe Kosten zu kommen. Die Schutzverbände überprüfen im Gewerberegister, ob diese Person den erforderlichen Gewerbeschein angemeldet hat (Dies ist keine Hexerei, meine Assistentin recherchiert das in 20 Sekunden). Liegt dann kein entsprechender Gewerbeschein vor, dann verwirklicht man den Tatbestand der irreführenden Werbung nach § 2 UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, welches zum Gegenstand hat, den Verbraucher zu schützen und eine faire Wettbewerbssituation auf den Markt zu garantieren).

Was dann folgt ist eine Abmahnung der Rechtsvertretung des Schutzverbandes (http://wiwe-schutzverband.at) und die Aufforderung zur Unterfertigung einer Unterlassungserklärung. Die Bewertung hierfür ist EUR 30.000,00. Von diesem Wert werden dann die Kosten der Rechtsvertretung bemessen. Also sind dann ganz schnell EUR 1.500,00 – 2.000,00 einfach futsch.

Um nicht Gefahr zu laufen nach dem UWG abgemahnt zu werden, bedenkt bitte folgendes: Werbt ausschließlich mit Wörtern, die von Eurem Gewerbeschein umfasst sind. Erkundigt Euch bei den entsprechenden Wirtschaftskammern, was ihr auch tatsächlich anbieten dürft oder, sofern Ihr über zu viel Geld verfügt, fragt einfach mich ;-).

Seid ihr nicht sicher, dann verwendet keine Schlagwörter (oder AdWords), wonach ihr schnell in Google gefunden werden könntet. Umschreibt Eure Leistungen ganz allgemein: „Gemeinsam finden wir den Weg zu Deinem Traumkörper“ oder Ähnliches.

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein erfolgreiches Jahr und wir sehen uns bei den Wettkämpfen.

Liebe Grüße und sexy bleiben

Mag. Norbert „Nory“ Piechocki

Montag, 16 Januar 2017 07:31 geschrieben von

Mag. Norbert Piechocki – Rechtsberater der IFBB-Austria

Jurist und „Wettkampfathlet“ zu sein lässt sich in meinem Fall gut verbinden. Überdies finde ich es generell interessant, wie sehr Bodybuilding und Jus in meinem Fall gut zusammenpassen. Zwar ist dies alles andere als einfach – gerade wenn man durch die Wettkampfvorbereitung muss – jedoch habe ich es bislang geschafft - selbstverständlich auch nur mit der Unterstützung Dritter - Job und Hobby unter einen Hut zu bekommen.

Neben meiner Vollzeitbeschäftigung als Jurist in einer Wiener Innenstadt-Rechtsanwaltskanzlei, habe ich ein weiteres Studium an der Wiener Wirtschaftsuniversität begonnen und werde – sofern alles gut läuft – im Frühjahr 2018, mein Masterstudium abschließen. Zu diesem Zeitpunkt sollte ich ebenfalls meine Dissertation zu Ende verfasst haben, denn das Doktoratstudium habe ich bereits 2013 abgeschlossen. Meine rechtlichen Schwerpunkte liegen grundsätzlich im Wirtschaftsrecht, jedoch werde ich seit etwa einem Jahr mit sämtlichen Rechtsgebieten konfrontiert, weshalb letztlich sich folgende Conclusio (geiles juristisches Wort für Schlussfolgerung) ergibt: „Hast du ein Problem, kommst du zu mir, ich kümmere mich darum...“. Oder wie es die Figur „The Wolf“ in Quentin Terantino’s Pulp Fiction zutreffend ausführt: „Ich bin Mr. Wolf! Ich löse Probleme“.

Eine typische Arbeitswoche kann man sich bei mir wie folgt vorstellen: Am Wochenende bekomme ich meistens Anrufe, dass „etwas“ passiert ist und ob ich kommen könne. Leider macht es aktuell die Runde, dass mich Mandanten, privat am Wochenende kontaktieren, weshalb ich ebenfalls am Wochenende mehr oder weniger arbeite. Aufgrund der Tatsache, dass ich relativ jung bin und mir erst einen guten Namen in der Szene machen muss, kann ich mich nur durch erhöhtes Engagement und fachliche Kompetenz von der Konkurrenz abheben. Dies mache ich natürlich gerne für meine Mandanten, weil aufgrund meines Naturells ich einfach gewinnen muss (Anm.: habe seit 16 Monaten keine Causa verloren). Montags kommen dann die restlichen Anrufe herein, unter anderem, dass Leute Probleme wegen dem Wochenende haben. So darf ich meine Mandanten in einem Strafprozess verteidigen, jemanden zivil auf Zahlung, Scheidung, Leistung namens meiner Mandantschaft klagen oder bei Behörden um Genehmigungen, Herausgabe von Führerscheinen bzw. möglichst niedrige Verwaltungsstrafen flehen. Zwischendurch werden ein paar Unternehmen gegründet oder gekauft bzw. muss ich mich auch auf der Uni blicken lassen. Und da gäbe es eben noch den Sport auf Wettkampfniveau.

Um all dies bewerkstelligen zu können beginnt mein Tag täglich (außer Sonntags) um 5:42 Uhr. Früh morgens esse ich gleich die erste Mahlzeit, dann das mealbag, mit den am Tag zuvor zubereiteten Mahlzeiten schnappen und im Anschluss ins Gym. Danach in die Arbeit und wieder eine Mahlzeit verdrücken. Aus diesem Grund teile ich mir Mandanten selten vor 10 Uhr vormittags ein (Langschläfer-Mandanten schätzen mein Engagement diesbezüglich sehr). Wenn ich längere Verhandlungen habe, dann wird das mealbag selbstverständlich mit ins Gericht genommen. Es ist keine Seltenheit, dass ich im Justizzentrum bei den Sicherheitskontrollen an der langen Schlange mit mealbag, Akten und Legitimationsurkunde (damit habe ich die fast-lane) vorbeiflitze und mich mit mealbag in den Gerichtssaal setze, um dann eben einen guten Job abzuliefern. Nach etwa zwei Stunden beantrage ich meist eine kleine Verhandlungspause, um mich mit meinem Mandanten „zu beraten“. Im Endeffekt schnappe ich mir eine Mahlzeit „schmeiß mir alles schnellst möglich ins Gesicht“, während der Mandant neben mir steht und mich zum Verhandlungsablauf befragt. Ich erinnere mich an eine Causa, in der ich Sexarbeiterinnen vertreten habe, weil ihnen in Zuge einer „Razzia“ an deren Arbeitsstätte „unrecht“ getan wurde. Diese Verhandlung dauerte sechseinhalb Stunden, weswegen es für mich notwendig war, mich zwei mal mit meiner Mandantschaft „zu beraten“.

Abschließend möchte ich zwei wesentliche Aspekte des Bodybuildings herausstreichen, die mir sicherlich einen erheblichen Vorteil gegenüber meinen Kollegen, in meinem Beruf als Jurist bringen. Erstens, fällt es mir durch meine Wettkampfaktivitäten  und dem daraus resultierenden Kennen der Szene erheblich leichter Fälle mir Sporthintergrund zu verhandeln, als meinen Kollegen. Und zweitens, ist auch im meinem Beruf Präsentation alles. Wenn ich es schaffe, mich auf der Stage in der Mens Physique Klasse vor 500 Zusehern zu präsentieren, dann fällt es mir schon gar nicht schwer, vor Gericht mein Klagebegehren zu formulieren bzw. ein Eröffnungsplädoyer vor einigen Wenigen zu halten. 

Freue mich schon wieder auf die Wettkampfsaison, welche für mich erst in der zweiten Jahreshälfte startet.

Ich erbitte Ihre diesbezüglich geschätzte Kenntnisnahme sowie allenfalls eine positiven Rückäußerung und verbleibe mit vorzüglicher Hochachtung    o d  e r    ganz einfach:

Liebe Grüße und sexy bleiben

Mag. Norbert „nory“ Piechocki

Facebook: nory piech

Text: Mag. Norbert „Nory“ Piechocki

Fotos: Silvia Schober, privat

Montag, 19 Dezember 2016 00:00 geschrieben von

Lois Zarculea: Von Starmania zu Fitnessmania

Eines haben Sänger und Bodybuilder gemeinsam: sie lieben die Bühne.

Als Starmania-Finalistin der 3. Staffel (2006) und Sängerin von Beruf kann ich das behaupten. Bodybuilding (BB) betreibe ich durchgehend und leidenschaftlich seit nunmehr 5 Jahren. 2008 zum ersten Mal eine Hantel angefasst und es war Liebe auf den ersten Griff. Die Liebe zum BB teile ich mittlerweile als Personal Trainer auch mit meinen Kunden, mich fasziniert das Potential der Transformation.

Im Frühjahr 2016 war die Vorbereitung auf den ersten Wettkampf beschlossene Sache. Die Bodyfitness-Klasse hat es mir angetan. Diese setzt auf eine ausgeprägte Muskulatur, Symmetrie und dennoch auch auf Weiblichkeit und Anmut. Mental und physisch war ich dieser Herausforderung gewachsen. Ich habe zusätzlich einen Profi-Coach angeheuert, Manuel Narath. Beim Erstgespräch sagte ich: „Manuel, ich mache keine halben Sachen. Ich will diesen Wettkampf gewinnen.“ Er hat nur geschmunzelt.

Der Siegesgedanke hat mich während meiner gesamten Vorbereitungszeit beflügelt. Die harten Trainingseinheiten, der Aufbau und auch die Diät sind mir daher leicht gefallen. Von schlechter Laune keine Spur. Den Ernährungs- und Trainingsplan habe ich akribisch befolgt. Klar, ab und an habe ich mein Trainingsprogramm eher lustlos abgespult, und auch täglich das Gleiche zu essen war manchmal recht mühsam, aber ich hatte stets den Pokal vor meinem geistigen Auge.

Manuel hat mir empfohlen, erst im Frühjahr 2017 und dafür mit härterer Form und mehr Definition zu starten aber ich wollte unbedingt im Herbst auf die Bühne. Ich war mir meiner Sache sicher und bereit, alles dafür zu tun. Das Trainingsprogramm wurde entsprechend angepasst – härter und zusätzlich und um viel Cardio erweitert.

In der letzten Trainingswoche waren Entladen und Laden angesagt, es gab ein Entladetraining und Cardio. Ich war ich entspannt und ausgeglichen, konnte es kaum erwarten, auf die Bühne zu gehen.

An Schlaf war nicht zu denken. Am Wettkampftag war die Stimmung bombastisch - so habe ich es zumindest empfunden. Wir sind mit einem größeren Team von Athleten, Betreuern und unserem Coach angereist.

Das Event selbst war sehr gut organisiert. Das Team der IFBB-Austria hat die Newcomer, die sowohl an der Österreichischen Neulingsmeisterschaft (ÖNM) als auch am nächsten Tag am Int. Österreich Cup (IÖC) teilgenommen haben sehr gut betreut. Auch der Verbandspräsident der IFBB Austria, Herr Dr. Wolfgang Schober, ist persönlich erschienen, um uns zu begrüßen und uns auf den bevorstehenden Auftritt einzustimmen.

Nach 9 Monaten harter Arbeit, eiserner Disziplin, Verzicht und Ausdauer habe ich jede Sekunde auf der Bühne in vollen Zügen genossen, war selbstsicher, entspannt, und gleichzeitig im positiven Sinne aufgeregt - alles in allem ein unbeschreibliches Gefühl.

Umso glücklicher war ich, dass die Wettkampf-Richter meine Leistung auch entsprechend belohnt haben: mit dem 1. Platz bei der Neulingsmeisterschaft und mit dem 2. Platz bei den IÖC in der Bodyfitness-Klasse.

Erst in der Woche nach dem Wettkampf habe ich langsam realisiert, was ich geleistet habe. Vor Freude geweint und gelacht. Mit Familie und Trainingspartnern aus meinem Gym ausgedehnt gefeiert. Nichtsdestotrotz, nach der Arbeit ist vor der Arbeit. Mittlerweile stehe ich nach einer knapp 3-wöchigen Trainingspause – die längste Pause in 3 Jahren – schon wieder in den Startlöchern für die kommende IFBB-Meisterschaft im April 2017 und freue mich jetzt schon auf ein unvergessliches Erlebnis.

Mein Dank gilt meinem Coach Manuel Narath und allen, die mich auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben. Mein Traum ist Wirklichkeit geworden.

Alles ist möglich!

Text: Lois Zarculea

Fotos: Silvia Schober

Freitag, 16 Dezember 2016 00:00 geschrieben von

Mario Gattringer: Meine erste Wettkampfsaison

Nach über 25 Jahren Training, beschloss ich dieses Jahr im zarten Alter von 44 Jahren, das erste Mal auf die Bühne zu gehen. Ich entschied mich für die IFBB Masters Men's Physique, weil ich mich mit den Anforderungen in dieser Klasse am besten identifizieren konnte. Während der Vorbereitung für den Talentecup und die internationale österreichische Meisterschaft mit Unterstützung durch Thomas Zelenka hatte ich stets den Hintergedanken "der Weg ist das Ziel" im Kopf. 

Da ich mich all die Jahre eher nach dem Grundsatz "iss was dir schmeckt" ernährt hatte, war die Ernährungsumstellung und Wettkampfdiät die größte und spannendste Herausforderung. Und siehe da, Hühnchen mit Reis und Ananas schmeckt auch sehr lecker!

Für das Entwässern 8-10 l Wasser pro Tag zu trinken, stellte für mich jedoch die härteste Überwindung dar.  

Vor dem Wettkampf besuchte ich ein Präsentationsseminar, was ich jedem angehenden Athleten nur empfehlen kann. Neben interessanten Tipps für den Wettkampf lernt man auch viele nette Leute kennen. 

Im Laufe des jahrelangen Trainings war ich immer fasziniert von den verschiedenen Storys der Athleten des Mr. Olympia & Co, aber selbst einmal auf der Bühne zu stehen ist eine Erfahrung, die ich nun nicht mehr missen möchte.

You are never too old to set another goal or to dream a new dream ...

Text: Mario Gattringer

Fotos: Silvia Schober

Mittwoch, 14 Dezember 2016 00:00 geschrieben von

Melissa Corina Eder: „ROAD TO IFBB“

Schon seit dem ich ein Kind war, betreibe ich sehr viel Sport, sei es Skifahren, Reiten oder sämtlicher Außdauersport. Ich ernährte mich gesund und konnte mich schon immer für jegliche körperliche Aktivitäten begeistern.

Als Ausgleich zu meinem Beruf, als Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester, habe ich zusätzlich mit dem Kraftsport begonnen. Vom ersten Training an war ich begeistert und konnte rasch optische Verbesserungen an meinem Körper feststellen. Ich habe angefangen im „Power Haus“ in Salzburg zu trainieren. Dort lernte ich IFBB Athleten kennen und war sofort begeistert. Mit der entsprechenden Unterstützung von Daniela und Andreas Ehrschwendtner begann ich mit meiner Wettkampfvorbereitung. Ich hielt mich strikt an einen Ernährungsplan und trainierte regelmäßig 5x die Woche ohne Ausnahmen. Besonders schwierig gestaltete sich meine Trainingswoche durch meine Schichtdienste auf der Intensivstation.  Durch meine unregelmäßigen Arbeitszeiten und Nachtdienste war es besonders wichtig, alles genau zu planen und die Regenerationszeiten so gut wie möglich einzuhalten.

Eine große Unterstützung für mich war mein Freund, sowie meine Familie die immer hinter mir gestanden sind. Besonders hart war die letzte Woche vor dem Wettkampf. Es gab gute sowie schlechte Tage. Das Wichtigste, das ich gelernt habe, war mein Ziel nie aus den Augen zu verlieren.

Die Zeit der Vorbereitung verging wie im Flug und das Gefühl auf der Bühne zu stehen war einfach unglaublich. Ich konnte viele neue Bekanntschaften schließen und Impressionen sammeln.

Ein großes Lob möchte ich der IFBB–Austria für die tolle Organisation der Wettkämpfe in St. Pölten aussprechen. Ich werde weiterhin hart an mir arbeiten und freue mich auf meine nächste Wettkampfsaison.

Freitag, 09 Dezember 2016 00:00 geschrieben von

Harry Lehner

Ende Mai 2016 begann meine Vorbereitung für die Österreichische Neulingsmeisterschaft und die Internationale Österreichische Meisterschaft der IFBB-Austria. Es war eine meiner härtesten Wettkampfdiäten, die ich jemals gemacht habe. Mein Coach Kevin Stütz begleitete mich den ganzen Weg über bis hin zu den Wettkampftagen und hatte mich 24 Stunden am Tag unter Beobachtung. Insgesamt war es ein schwerer Weg auf so vieles verzichten zu müssen und sich jeden Tag fürs Training zu motivieren, doch mit der Unterstützung und Hilfe meiner Frau Irene fiel es mir viel leichter diese Vorbereitung durchzuhalten.

Sechzehn Wochen lang gab es nur Essen nach Plan, ich trank nur Wasser - keine Zero Getränke, keine Süßigkeiten, nichts. Ich verzichtete auf alles, was mir eigentlich schmeckt, aber da ich das Maximum aus meinem Körper herausholen wollte, war ich mit dieser Taktik sehr erfolgreich. Die letzten Tage vor dem entscheidenden Wochenende vergingen wie im Flug und endlich war er da der große Tag X. Nervosität war bei mir an diesem Tag kaum zu spüren, denn ich wollte nur mehr auf die Bühne und das Endergebnis meiner langen Vorbereitungszeit den Wertungsrichtern und dem Publikum präsentieren.

Am Samstag gewann ich bei der Neulingsmeisterschaft die offene Junioren Bodybuilding und die Männer Bodybuilding Klasse bis 80 kg. Am Sonntag wurde ich dann noch in der Junioren Bodybuilding Klasse mit dem 2. Platz und in der Männer Bodybuilding Klasse bis 85kg mit dem 3. Platz belohnt. Ich konnte es noch immer nicht realisieren, dass ich es so weit geschafft hatte und bereute keine Sekunde mich so intensiv dafür vorbereitet zu haben.

Ich wurde vom IFBB-Austria Team von Anfang an sehr herzlich aufgenommen und habe sehr viele nette Leute kennen lernen dürfen. Ein großes Lob an jene Personen, die die Wettkampftage organisiert und geplant haben. Es hat alles reibungslos funktioniert (von der Registrierung, über die Abwaage bis hin zu den Auftritten) und das bei so vielen Starterinnen und Startern!

Mit meinen Platzierungen beim Int. Österreich Cup hatte ich mich für die Arnold Classics Europe Ende September in Barcelona, Spanien, qualifiziert. Damit ging auch gleich einer meiner Träume in Erfüllung. Ich war sehr stolz und dankbar, dass ich dort mitmachen durfte.

Mittwoch, 07 Dezember 2016 00:00 geschrieben von

Richard Filz: Meine erste Wettkampfsaison bei der IFBB-Austria

Mein Name ist Richard Filz, ich bin 25 Jahre alt und komme ursprünglich aus dem Burgenland. Mittlerweile wohne ich seit vier Jahren in Kärnten - direkt in Klagenfurt am Wörthersee.

Schon mit 3 Jahren begann ich Fußball zu spielen und übte diesen Sport 13 Jahre lang aus. Da ich zu dieserRichard Filz 2. Platz Männer bis 80 kg Zeit immer der Kleinste und Schmächtigste war, meldete ich mich 2007 in einem Fitnessstudio an. Zu dieser Zeit hatte ich bei einer Größe von 172 cm knappe 50 kg. Bei meiner ersten Trainingseinheit im Studio sah ich das Flex Magazin und mir war sofort klar: so wie die Jungs dort drinnen möchte ich einmal aussehen! An diesem Tag fasste ich den Entschluss, mein sportliches Leben zu ändern und wechselte vom Fußball zum Bodybuilding.

Ich begann bereits zu Beginn zu realisieren, wie mein Körper sich veränderte, auch wenn meine Ernährung nicht ganz stimmte. Von Woche zu Woche fühlte ich mich dem Sport immer näher und ich wusste, dass das genau das Richtige für mich ist.

Im Jahr 2013 eröffnete ich einen Fitness Shop, der das Ganze noch mehr antrieb. Ich lernte viele neue Leute in dieser Sparte kennen, vor allem diese, welche Richard Filz AUT 4Bühnenwettkämpfe bestritten. 2 Jahre später bestritt ich als Junior meinen ersten Wettkampf bei der „NABBA“. Danach machte ich 1,5 Jahre Pause um mehr Muskelmasse aufzubauen. Die Wettkampfvorbereitung 2016 startete ich mit meinem Coach Manuel Bauer. Jeder, der eine Wettkampfdiät durchmachen muss weiß, dass dies kein Zuckerschlecken ist. Bei meinem ersten Antreten bei einem Wettkampf der IFBB-Austria, der Österreichischen Neulingsmeisterschaft bis 80kg gewann ich den 2. Platz und beim Internationalen Österreich Cup bis 85kg den 4. Platz.

Die Veranstaltung war an beiden Tagen sehr gut organisiert. Im Backstage Bereich herrschte eine Hammer Stimmung - der Spaßfaktor war dementsprechend hoch. Aus diesem Grund kann ich nur folgendes sagen: ich komme definitiv schwerer und mit mehr Muskelmasse wieder, so dass ich bei den „dicken“ Jungs in der nächste Saison vorne dabei sein kann. 

Ich möchte mich für diesen tollen Event bei der IFBB-Austria bedanken, die das Ganze ermöglichte.

Text: Richard Filz

Fotos: Silvia Schober

Montag, 28 November 2016 00:00 geschrieben von

Harald Schober: Meisterschaften, Bewertungen und Allgemeineindrücke verschiedener Meisterschaften aus der Sicht eines Athleten

In den kommenden Zeilen werde ich meine Ansichten zu meinen bestrittenen Meisterschaften aus meiner Sicht eines Athleten wiedergeben. Ich werde mir kein Blatt vor den Mund nehmen sondern einfach genau das niederschreiben, was mir gefallen und missfallen hat. Darüber hinaus werde ich auch noch auf ein paar Dinge eingehen, die zwar nicht die Meisterschaften direkt betreffen, wohl aber die Rahmenbedingungen für  Meisterschaft jedweder Art vorgeben.

Der u.a Artikel ist etwas länger ausgefallen – deswegen wurde es mit den „@" Zeichen aufgeteilt. Lest einfach was euch anspricht.

Bevor ihr denkt: Ja, ja... Der Schober schreibt etwas zum den heimischen Meisterschaften, das kann ja nur eine Lobhudelei werden ...: Wie oben angeführt, schreibe ich aus der Sicht eines Athleten – und nicht alles ist Friede, Freude, Eierkuchen bei unseren Meisterschaften. Ich stelle sie in einen internationalen Vergleich, denn diesen Einblick habe ich aufgrund meiner internationalen Starts. Diese Erfahrungen lasse ich in meine Betrachtungen einfließen und hebe hier genau jene Dinge hervor, die mir besonders aufgefallen sind.

Der Beitrag zu unseren Meisterschaften wird natürlich entsprechend länger ausfallen, da ich hier öfters gestartet bin und am meisten Einblick habe

@ Int. Österreichische Meisterschaften und Int. Österreich Cup

Pro:    

  • Die „Registrierungsstraße": Alles ist gleich zu Beginn abgehakt. Du hast deine Starternummer. Bist gewogen. Hast dein T-Shirt als Andenken. Du weißt wann du was abgeben musst. Du hast die Registration bezahlt.
  • Die Startergebühr geht absolut in Ordnung.
  • Im Backstagebereich dürfen die Coaches ihre Athleten betreuen. Der zu zahlende Preis ist für das Angebot in Ordnung.
  • Tamara und ihre Leute haben die Athleten im Griff. Darüber hinaus sollte man als Athlet selbst wissen wann man in etwa dran ist – die entsprechenden Klassen sind ausgehängt und man hat eine gute Übersicht.
  • Der DJ legt coole Musik laut auf.
  • Die Beleuchtung passt.
  • Die Fotos!!! Stehen mit rund einer halben Stunde Zeitverschiebung zum Life-Geschehen auf der Internetplattform www.ifbb-austria.at (die auch öfter durchgesagt wird) zur Verfügung.
  • Der VIP und Presse - Bereich umfasst genau 2 Sitzreihen.
  • Schöne Pokale! Handsignierte Urkunden mit der Platzierung.
  • Die Stimmung und das Publikum!
  • Auf die regelkonforme Ausführung der Pflichtposen wird geachtet und ausgebessert, unabhängig von der Nation.
  • Es gibt einleitende Worte zu Beginn der Veranstaltung.

Contra:

  • Keine klare Linie beim Gesamtsiegerstechen. Einmal gibt es BB. Einmal CBB, einmal Physik, einmal gar nicht? Undurchsichtig!Meiner Meinung nach gehört in den oa. Klassen ein Gesamtsiegerstechen. Voraussetzung ist natürlich, dass genügend Starter in den Klassen sind. Sofern es nicht genügend sind, kann die jeweilige Klasse im Gesamtsieg gecancelt werden. Dass man nur mehr bei der Frühjahrsmeisterschaft ein entsprechendes Stechen macht finde ich aus Sicht des Athleten nicht ok.

  • Die Wartezeit zwischen Abwaage und Start ist für alle Beteiligten verlorene Zeit. Mir ist vollkommen bewusst dass Plakate im Vorfeld gedruckt werden und Zeiten eingehalten werden müssen. Nichts desto Trotz muss es funktionieren eine Abwaage um 0900/1000 zu starten und um 1200 mit der Meisterschaft zu beginnen.  Internationale Teilnehmer schaffen diese Zeiten wahr zu nehmen. Wir Österreicher haben es bei Meisterschaften im Ausland auch geschafft!

  • Als Athlet kann ich es absolut nicht leiden dass die IÖM/der IÖC auf den Sonntag verlegt wurden. Klar.  Für den Veranstalter ist es einfacher – nur einmal Auf/Abbau, die Miete kommt billiger. Für mich als Athlet ist es ungut – denn ich muss mir extra am Montag frei nehmen (vor allem wenn ich zum Beispiel von weiter weg anreisen muss), ich aufgrund des späten Beginns erst irgendwann zu Hause bin und noch alles für den nächsten Tag vorbereiten muss. Kann sein, dass das manchen nichts ausmacht. Ich pack es nicht. Darüber hinaus ist es schwierig für einen Neuling an einem Samstag und am Tag darauf TOP auf der Bühne zu stehen. Stichwort Entwässerung. Übermotivierte Leute die dann kaum was trinken brechen bei der IÖM/dem IÖC zusammen oder sehen einfach nicht mehr so gut aus, da sie für den Vortag alles gegeben haben. Mit 1-2 Wochen Abstand kann man dem entgegen wirken.

Fazit: Alles in allem sind die IÖM/der IÖC jedenfalls super Veranstaltungen, die aus dem Nichts (Bruch der „IFBB-Austria alt“ im Jahr 2009 mit der IFBB International) zu Meisterschaften mit hohem Prestige in Europa geworden sind. Ich bin ein Fan dieser Meisterschaften und liebe die Atmosphäre und alles was dazu gehört!

@ Bewertungen bei IÖC und IÖM:

Um jetzt mal ein paar Dinge klar zu stellen:

  • Mein Vater und ich werten grundsätzlich NIE!!! Wir moderieren, wir zählen Nennungen der Wertungsrichter für die einzelnen Vergleiche zusammen und achten darauf, dass bestehende Regeln eingehalten werden.
  • Es wird immer das beste und das schlechteste Ergebnis für das Resultat gestrichen – also bleibt immer der Durchschnitt in der Wertung. Vor allem wertet bei der IÖM/dem IÖC immer eine internationale Jury.
  • Wer beim Posingseminar teilgenommen hat, hat natürlich einen Vorteil! Er/sie kann posen! Und wenn dann bei einer Meisterschaft – sorry, aber ich muss es so sagen - ein posingtechnisch Ahnungsloser auf der Bühne steht und kein Athlet, der die Posen entsprechend gut setzt, dann hat das in der Wertung natürlich Konsequenzen! Dann können die Betroffenen noch so viele Vergleichsbilder im Nachhinein auf Facebook (FB) stellen und fragen „was soll das?". Bestätigt durch FB Kommentare fühlen sich meiner Meinung dann wirklich nur die Dummen, denn niemand, der von Kennern ernstgenommen werden möchte, urteilt nach Fotos.
  • ymmetrische Körperform, Proportion, weibliche Ästhetik, Frisur, Make up, sportliche, feminine Gesamterscheinung besser war als die Ungarin - zumindest aus meiner Sicht. Andere sahen es eben anderes. Andere werteten eben anders. Also gilt es diese Entscheidungen zu respektieren, da alles regelkonform abgelaufen ist! Und ein regelkonformes Ergebnis bedeutet: Posen richtig gesetzt, keine Anzeichen von Doping, keine Regelabweichungen in Bezug auf Proportion, Symmetrie, Harmonie und Härte, die der jeweiligen Kategorie entspricht.

@ Maxximum Open (SLOWENIEN)

Pro:

  • Reibungsloser Ablauf bei der Registrierung.
  • Umziehmöglichkeiten. Duschmöglichkeiten ... Alles da.
  • Gutes straffes Programm – jeder hat gewusst wann er dran ist und die Leute wurden zur Bühne geführt.
  • Wahnsinnig geile Sachpreise! Von tollen Pokalen (Der Gesamtsiegerpokal passt in keinen A5! Anm. des Autors) über Gewand, über Eiweiß etc. Warenwert von einigen Hundert Euro über die man sich wahnsinnig freut!

Contra:

  • Bis zum heutigen Zeitpunkt (18.10.2016) habe ich keine Fotos von der Meisterschaft online auf einer offiziellen Seite gefunden.

Fazit: Alles in allem ein sehr empfehlenswerter Wettkampf! Fahrt hin und gönnt euch diese Erfahrung!

@ EVLS Prague Amateurs

Pro:

  • Geile Medaille.
  • Die Chance auf eine Pro Card.
  • Straffe Regelung im Backstagebereich.
  • Eine coole Expo.
  • Eine wirklich geile Bühne.
  • Sämtliche Bodybuildingplattformen (Team Andro. BodyXTreme. Eastlabs etc) waren da. Dies garantiert super Bilder, super Berichterstattung und super Videos.
  • Die Wertungen waren fair und nachvollziehbar! Ich bin bei der heurigen Veranstaltung 2ter geworden – und ich finde es völlig in Ordnung!
  • In jeder Klasse waren absolute Top Athleten, mit denen man sich messen konnte. Solch eine Show muss man als Internationaler als Standortbestimmung der eigenen sportlichen Leistung in seine Saisonplanung aufnehmen, sonst ist man auf gehobenem, internationalen Niveau schneller vom Fenster als einem lieb ist!
  • Es gibt im Rahmen des EVLS eine eigene Pro Show, die absolut sehenswert ist, da viele Mr. Olympia Stars am Pro-Wettkampf teil nehmen!

Contra:

  • Wenn wenigstens der Name „Mr. Olympia Amateure" geblieben wäre – aber die kolportierten 50.000.- Euro alleine für die Namensverwendung waren dem Veranstalter einfach zu viel. Mir als Athlet egal!  Die kann er sich leisten, wenn er so viele Pros bringen und ein derartiges Preisgeld zahlen kann.!!
  • Im Bodybuilding gibt es nur Geldpreise für die Gesamtsieger (komm dort mal hin!). Classicer, Bikini etc. haben alle Geld bekommen wenn sie eine Top Platzierung hatten. Unfair!
  • In Prag gibt es sicher schönere Hallen als die alte, dunkle Eishockeyhalle! Als positive Beispiele seien hier die Hallen der  Arnolds Classic Europe in Madrid bzw. Barcelona erwähnt.
  • Der VIP Bereich vor der Bühne erscheint komplett unnötig! Nie sitzt jemand drin (bei der Pro Show vielleicht aber da muss es eine andere Lösung geben) und neben der Absperrung tummeln sich die Leute um etwas zu sehen. Vorbild Arnolds Classic Europe: Die Ausstellung und die Show zusammenführen. Dadurch hat man immer eine geile Atmosphäre.
  • Die Security ist mit sehr vielen seltsamen Typen bestückt. Christian „Lex" Lechner hat es so ausgedrückt: „Da geh ich mit der gleichen Short, dem gleichen angemalten Gesicht 40 Mal beim gleichen Hawara vorbei und er will immer noch mein Band sehen!" Für uns als Familie musste wegen des Kinderwagens der Chef der Security kommen damit wir mit dem Kinderwagen zu unseren Plätzen durften.

Fazit: Von den „Pro Card Shows" eine die man mal mitmachen sollte. Die Anreise ist problemlos. Die Hotels/Appartements erschwinglich und die Show im Großen und Ganzen eine absolut geile Erfahrung! Empfehlenswert!

@ Diamond Cup Liverpool

Pro:

  • Geile Medaille.
  • Pokal ist ok.
  • Ausgesprochen nette Leute in der Organisation.
  • Die Echo Arena ist eine coole Location, aus der man einiges machen könnte. Die Expo kann man sicher ausbauen.

Contra:

  • Wie bei den anderen Pro Card Shows muss man als Athlet 200€ zahlen und der Coach 50€. Soweit so gut. Jedoch darf der Coach dann NICHT hinter die Bühne, um beim Athleten zu sein und ihm beim Aufwärmen, Einschmieren oder sonst was behilflich sein. Fürs Einschmieren wurden wieder eigene Damen zur Verfügung gestellt, die aber bezahlt werden mussten.
  • Die Halle war viel zu hell beleuchtet.
  • Für die Fotos, die vor Ort gemacht wurden, musste der Athlet für ein Foto 25 Pounds und für alle Fotos 50 Pounds bezahlen! Für diese Startgebühr erwarte ich mir ein anderes Service als auch noch die Bilder zu bezahlen!
  • Athleten, die absolut falsch posten (z.B. die statt seitlicher Trizeps ihren seitlichen Serratus zeigten und nicht ausgebessert wurden aber Top Platzierungen bekamen, Leute mit Blähbäuchen die Top Platzierungen bekamen!) Ein absolutes NO GO! Wofür trainiere ich dann das regelkonforme Posen?
  • Kaum Publikum. Für ein auf ausgeschriebenes Top Event eine schwache Leistung. Bei der IÖM waren etwa 30 Mal soviel Leute.
  • Der DJ hat schwache Posedowns, leise Küren und einfach langweilig aufgelegt.
  • Als Athlet/Athletin wurde man etwa 2h (!) vor dem Auftritt vom Liegeraum hinter die Bühne mit „THIS IS YOUR LAST CALLOUT NUMBER X" aufgerufen und direkt hinter die Bühne gebracht, wo es keine Möglichkeit mehr gab seinen Coach mit zu nehmen, um noch Korrekturen an der Farbe vor zu nehmen.
  • Niemand wurde begrüßt. Die Meisterschaft ging einfach los.
  • Aufgrund der schlechten Planung der Organisation bekam ich als vorletzte auftretende Klasse weder ein Diamond Cup T-Shirt, noch ein Handtuch, noch einen Shaker.

Fazit: Einfach nur ein deprimierender und nicht empfehlenswerter Wettkampf. Spart lieber Eure Flug- und Hotelkosten und macht einen ordentlichen Urlaub bzw. fahrt nach Prag zur EVLS bzw. zur Arnolds. Das sind wirklich schöne Meisterschaften.  

Text: Harald Schober

Fotos: Silvia Schober, Maxximum

Freitag, 25 November 2016 00:00 geschrieben von

Karl Wurzer: Meine ersten Schritte auf der Wettkampfbühne

Am 10.09.2016 fanden die Österreichischen Neulingsmeisterschaften in St. Pölten statt. Meine Teilnahme an diesen Neulingsmeisterschaften war spontan und für mich auch die erste Veranstaltung in dieser Art. Das Training im Fitnessstudio habe ich im Alter von 16 Jahren begonnen. Damals wog ich 70 kg und habe in 10 Jahren 10 kg an Gewicht zugenommen. Mittlerweile trainiere ich schon seit über 24 Jahren und es ist noch kein Ende in Sicht und es macht mir jeden Tag richtig Spaß trainieren gehen zu können. Diese Sportart gibt mir sehr viel Kraft und ich kann auch in dieser Trainingszeit vom Alltag und vom Stress abschalten. Ich habe neben meinem Vollzeitjob (40 Stunden) nebenbei drei Studienrichtungen abgeschlossen und bin derzeit dabei mein viertes Studium abzuschließen. Ohne den täglichen Sport und dieser Disziplin hätte ich dies vermutlich nicht geschafft. Nach dieser langen Zeit des Trainings, habe ich mich entschlossen diesen Ehrgeiz und den Fleiß entsprechend zu honorieren. Also entschloss ich mich bei den Neulingsmeisterschaften 2016 in St. Pölten anzutreten. Da es mein erster Wettkampf bzw. mein erster Auftritt auf der Bühne war, war ich sehr nervös, weil ich nicht wusste was mich erwarten würde. Diese Nervosität begleitete mich den ganzen ersten Tag. Am zweiten Tag legte sich diese Nervosität ein wenig.

Nochmals ein großer Dank an die tolle Unterstützung und Betreuung vor, während und nach den Neulingsmeisterschaften. Es war wirklich eine tolle und neue Erfahrung und diese möchte ich nicht missen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Österr. Neulingsmeisterschaften - St. Pölten, Platz 1: Masters Physique: offene Klasse, Platz 3: Männer Physique: bis 178

Int. Österreich Cup - St. Pölten, Platz 1: Masters Physique: offene Klasse, Platz 5: Männer Physique: bis 178cm.

Die Neulingsmeisterschaft und der Int. Österreich Cup waren zwei schöne Veranstaltungen und ich freue mich schon jetzt auf die nächste im kommenden Jahr 2017.

Text: Dipl Ing Dr. Karl Wurzer

Fotos: Silvia Schober

   
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