1. WEIHNACHTSFEIER

SAVE THE DATE --- SAVE THE DATE --- SAVE THE DATE

Weil man nie früh genug eine WEIHNACHTSFEIER ankündigen kann  1

Christmasparty der IFBB-Austria mit Burgers, French Fries, Wedges & Co - also allem, was uns so unterm Jahr versagt ist ... Und wer in Vorbereitung auf eine Meisterschaft ist, für den/die gibt's dietmeals.  

WANN?  Samstag 1. Dezember 2018 ab 13:00 

WO? BEEF & BURGER ST. PÖLTNERSTRASSE 12, 3130 Herzogenburg 

Anmeldungen unter: now@ifbb-austria.at  

Max. 60 Personen. Platzreservierungen nach Eintreffen der Anmeldungen. 

CU There folks  

https://www.cafezeitlos.at/steakhouse/

   

Der Wettkampftag

Du hast Dich wochen- ja monatelang auf deinen ersten Wettkampftag vorbereitet. Du hast eisern Diät gehalten. Beim Training bist Du an Deine Grenzen gegangen, ja manchmal sogar darüber hinaus. Du hast alles in Deiner Wettkampftasche, was Du für den Wettkampf brauchst (Checklist Männer - Checklist Frauen) Du fühlst Dich bereit. In Deinem Studio warst/bist Du der King! Auch hier wirst Du es allen zeigen ...

Die ersten Schmetterlinge beginnen in Deinem Bauch zu flattern, als Du die Halle betrittst. Wow, so viele Starter? Gibt´s ja nicht! Und alle haben sie diesen entschlossenen Blick. Alle wirken sie so höllisch gut austrainiert. Verdammt! „Habe ich wirklich alles gemacht? Bin ich wirklich bereit?“ solche und ähnliche Gedanken schießen Dir plötzlich in den Kopf. Doch jetzt wird sich erst einmal für die Registrierung angestellt. Verstohlen musterst Du diejenigen, die Dir am nächsten stehen. Erste Gespräche beginnen. Komisch, im Prinzip reden alle nur über ihre Vorbereitung. Alle erzählen sie wie hart ihre letzten Wochen doch waren, welche Entbehrungen sie auf sich genommen haben und welch tollen Vorbereiter sie nicht gehabt hätten, der als einziger weiß, was man im Bodysport machen muss, um erfolgreich zu werden – und den haben ja zum Glück sie an der Angel ...

Abwaage und Abmessung

Abwaage Abmessung 1Interessanter Weise verstummen die Gespräche immer mehr, je näher die Waage rückt. Ob es wohl was damit zu tun hat, dass die Jungs im Posingslip und die Mädels im Bikini gewogen bzw. abgemessen werden? Die Zeit des Beeindruckens durch Worte ist vorbei. Jetzt geht´s ans Eingemachte. Der riesige Typ zwei Leute vor Dir in der Warteschlange, der gerade dem Mädel hinter ihm noch erzählt hat wie stark er nicht beim Bankdrücken im Studio wäre, wirkt plötzlich gar nicht mehr so selbstsicher. Ein scheues Lächeln huscht über seine blutleeren Lippen. Er streift seine Bekleidung ab und es wird sofort klar warum: Lovehandles, Wasser über der Muskulatur, bestenfalls Offseason-Form .... Abhaken denkst Du! Und recht hast Du. Wer nicht austrainiert kommt, wird nur mitlaufen. Das Bikini-Mädel hinter ihm ist da schon wesentlich besser. Sofort stürzen sich die Fotografen auf sie. Geschickt weiß sie sich in Szene zu setzen, schenkt einem jeden Fotografen ein bezauberndes Lächeln, setzt ihre Vorzüge ins rechte Licht. Kein Mensch denkt mehr an den Riesen vor ihr. Der steht jetzt ziemlich kleinlaut beim Registrieren. Was nützen ihm jetzt seine 150 kg Sätze Bankdrücken? Genau nichts! Austrainiert sein und eine gute Linienführung muss man haben und das Gesamtpaket bestmöglich präsentieren. Das ist das Geheimnis des Erfolges. Und auch die Wertungsrichter mustern die Sportler bei der Abwaage zum ersten Mal ...

Abwaage Abmessung 2Abwaage Abmessung 3Abwaage 5

Aufwärmraum

Aufwarmraum 1Du durchläufst alle Stationen, hast Deine Startnummer erhalten. Plötzlich branden Diskussionen auf ob das Ding links oder rechts am Slip getragen wird. Der Aufwärmraum ist in zwei Lager gespalten. Die Neutralitätsfanatiker fixieren sie in der Mitte, alle beharren auf ihrer Seite. Ein Offizieller in der „Uniform“ der IFBB – dunkelblaues Sakko, weißes Hemd, IFBB-Krawatte, und graue(r) oder schwarze(r) Hose oder Rock – bringt schließlich Licht ins Dunkel. „Startnummern werden links getragen“, kommt es klar und deutlich von ihm. Im Aufwärmraum wird es langsam eng. Immer mehr Sportlerinnen und Sportler finden sich ein. Das ist auch OK so, aber dass manche gleich ihren ganzen Clan mit hinter die Bühne nehmen wollen, ist es dann schon nicht mehr. Es wird warm herinnen. Die ersten beginnen den erlaubten Tan aufzutragen. Plötzlich verbreitet sich hektische Betriebsamkeit in allen Umkleidebereichen. Die meisten tragen eine frische Schicht Bräunungsschaum auf. Die ersten beginnen sich aufzupumpen, Liegestütz da, Ziehen an Gummibändern dort. Coaches tragen sorgfältig Öl auf die Bodies ihrer Schützlinge auf und sagen ihnen laufend wie toll sie nicht aussehen würden und sie ganz sicher weit vorne landen werden. An der Wand hängt der Ablaufplan für die Vorwahl.Aufwarmraum 2

Die Stage Coaches, meistens selber Athleten, die bei der Organisation der Meisterschaft freiwillig mithelfen, rufen die Namen der Teilnehmer der ersten Klassen auf. Das Ganze geht Rucki-Zucki und so mancher Träumer wird noch einmal aufgerufen. Wer nicht zum richtigen Zeitpunkt richtig eingereiht hinter der Bühne steht, wird nach dem dritten Aufruf nicht mehr auf die Bühne gelassen, sobald die Klasse auf dieser steht. Er/sie hat durch das Nicht-Erscheinen signalisiert, dass er/sie auf eine Teilnahme am Wettkampf verzichtet.

Du bist zwar erst später dran mit  deiner Klasse, aber so richtig konzentrieren kannst du dich inmitten dieses Getümmels auch nicht. Warum nicht den Klassen vor dir im Wettkampf zuschauen? Du gehst in die Veranstaltungshalle ...

Vorkämpfe

Vorwahl 1Die Athleten stehen in numerischer Reihenfolge on stage. Gnadenlos macht dieses helle Licht jeden Makel sofort sichtbar. Du siehst auf den ersten Blick wer selbstsicher auf der Bühne steht, welcher Athlet sich nicht so recht wohl in seiner Haut fühlt und wer es schon gar nicht erwarten kann, endlich flexen zu dürfen. Der Moderator ruft die ersten Athleten zu den Pflichtposen auf. Und jetzt zeigt sich, wer sein Handwerk gelernt hat. Beim einen schauen die Posen toll aus, werden exakt gesetzt und wirken einfach super. Der andere zockelt, wippt nervös herum und bringt dann mehr schlecht als recht eine „Doppelbizeps“ zusammen. Die Wertungsrichter beobachten alles auf der Bühne ganz genau. Selbst die im Hintergrund stehen und sich nicht beobachtet fühlen, werden beurteilt – das ist eine wesentliche Erkenntnis für dich, denn das bedeutet, dass es keine Sekunde Entspannung auf der Bühne gibt. Und es geht alles so unglaublich schnell. Die Vergleiche werden aufgerufen, die Pflichtposen rasch angesagt und gesetzt und schon wird die nächste Klasse auf die Bühne geführt. Wow, da ist keine Zeit für sterbender Schwan und Co beim Posen Setzen. Gut, dass du dir die Klassen angeschaut hast ...

Kaum hast du dich ordentlich aufgepumpt, schon wirst du von einem Stage Coach aufgerufen. Jetzt heißt es schnell zu ihm zu kommen, sagen dass du da bist. Die anderen kommen auch und schon geht es direkt hinter die Bühne. Da sind sie wieder die Schmetterlinge im Bauch ... Die Klasse vor der deinen kommt gerade von der Bühne. Coaches erwarten ihre Athleten mit Handtüchern und Trinkflaschen. Viele der Athleten sind total erschöpft, schwitzen unglaublich stark und trinken als gäbe es kein morgen. „Hmmmm, was ist denn an diesem Wettkampf gar so fordernd? Die paar Pflichtposen knallst du doch mit links auf´s Parkett“, denkst du insgeheim. Und schon geht es los ...

Vorwahl 2Vorwahl 3vorwahl 20130928 1939377076

Auf der Bühne

„Mann, ist es da heiß!“, schießt es dir nach den ersten Schritten auf der Bühne durch deinen Kopf. Du siehst die ersten Sekunden nichts, denn blöderweise wolltest du ins Publikum schauen, um deine Freundin zu suchen und hast natürlich dabei in die gleißenden Scheinwerfer geschaut. Jetzt schaust du zwar wie ein Uhu, bist aber blind wie ein Maulwurf. Na super! Doch schon stehst du in der Reihe mit Blick auf den Jurytisch. Recht viel weiter siehst du auch nicht, denn das Publikum verschwindet im Dunkel des Saales. Irgendwie fühlst du dich plötzlich sehr alleine. Komischer Weise beginnt dein Mund auszutrocknen. Deine Zunge klebt am Gaumen und dir bleibt im wahrsten Sinne des Wortes die Spucke weg. „62, 62, Startnummer 62“ hörst du von weit weg. Ja und? Plötzlich kommt der Stage Master auf dich zu und sagt dir freundlich aber bestimmt: „62. Geh vor zum Vergleich!“ Du spürst wie du rot wirst. Peinlich, peinlich – Du hast deine Startnummer vergessen. Verdammt!

Du stehst mit vier anderen vorne an der markierten Linie. Der Moderator sagt die Pflichtposen an. Gut, dass du sie geübt hast und auch ihre Reihenfolge weißt. Der Typ neben dir weiß das offenbar nicht, denn er dreht und windet sich wie, na wie, na wie eben einer, der zwar alles brav gemacht hat im Training und in der Diät aber auf das Wichtigste vergessen hat: Die Präsentation auf der Bühne. Na ja, dir kann es recht sein. Denn körperlich wäre er sicher ein ernst zu nehmender Gegner gewesen, aber so wie er sich auf der Bühne verkauft, hat er keine Asse im Ärmel. Wohl wieder einer, für den natürlich die Wertungsrichter schuld an seiner Platzierung haben werden ... Und schon stehst du wieder hinten im Line Up. Der Typ neben Dir verfällt zusehends. Er stützt seine Arme in die Hüften, steht total entspannt und beginnt sogar ein Schwätzchen mit seinem Nachbarn. Du stehst wie ein Stiefel. Du hast gesehen, mit welchen Argusaugen die Juroren Euch beobachtet haben. Kaum auf der Bühne, schon ist der ganze Zauber auch schon wieder vorbei und ihr geht von der Bühne. Mann, wäre ein Schluck Wasser jetzt ein Gedicht. Dahinter warten Coaches auf ihre Athleten ....

Jetzt heißt es warten auf die Liste mit den Finalteilnehmern ...

Im Finale

Finale 1Du bist dabei! Wow! Du freust dich wie ein Schneekönig. Und das Procedere vom frühen Nachmittag beginnt von vorne. Bräunungsschaum, leichter Ölfilm, Aufwärmen, in der Reihe stehen, Schmetterlinge im Bauch ... Die sechs Finalisten machen noch einmal sämtliche Pflichtposen auf Ansage durch. Jeder in deiner Klasse ist voll konzentriert und flext auf Teufel komm raus. Mann ist das anstrengend. Aber du lässt dir nichts anmerken. Du lächelst und setzt die nächste Pose. Dann marschiert ihr alle von der Bühne. Eure Coaches warten hinter der Bühne .... Jetzt kommt die dritte und letzte Runde für Euch: Das freie Posing. Du gibst dem Mann an der Musik Deine CD mit den 60 Sekunden deiner Musik. Natürlich ganz an den Anfang der CD kopiert. Du gehst raus auf die Bühne. Sie gehört dir ganz alleine. Du beginnst Deine Posen zu setzen. Gut, dass Du einen erfahrenen Coach hattest, denn die Juroren wollen jetzt alles sehen, nur keine neuerliche Aneinanderreihung der bereits zur Genüge gesehenen Pflichtposen. Wahnsinn wie schnell die Minute um war. Du nimmst den fairen Applaus des Publikums kaum wahr, freust dich einfach ...

Finale 3Finale 4finale int oesterr cup 2013 461 20130930 1536390561Finale 2

Bei der Siegerehrung sind sie dann wieder da, die Schmetterlinge ...

 

 

Text: Dr. Wolfgang Schober

Fotos: Silvia Schober

   
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