Ausschreibung   Österreichische Amateur Bodybuilding und Fitness Föderation (ÖABFF)     Die IFBB-Austria präsentiert ...
Int. Österreichische Meisterschaft 2017 Juniorinnen Bikini Fitness (offen) Die erst 19-Jährige Sandra Werni (AUT, 6. Platz) kam schlank und großgewachsen mit genau jener sportlichen ...
Int. Österreichische Meisterschaft 2017 Wellness Fitness (WF, offen) Die Prämiere dieser neuen Kategorie war mit Spannung erwartet worden. Niemand wusste im Vorfeld so recht wie sie einzustufen ...
Int. Österreichische Meisterschaft 2017 Männer Bodybuilding über 95 kg Der großgewachsene Petr Richtár (CZ, 3. Platz) absolvierte einen ordentlichen Wettkampf. Daniel Stromberger (AUT, 2. Platz) ...
Int. Österreichische Meisterschaft 2017 Männer Bodybuilding bis 95 kg Jiri Herman (CZ, 5. Platz) kam trocken und definiert, konnte damit allerdings seine strukturellen Defizite nicht ...
Int. Österreichische Meisterschaft 2017 Männer Bodybuilding bis 85 kg Stefan Wasser (AUT, 6. Platz) sammelte wertvolle Erfahrung bei seinem ersten Antreten bei einer Internationalen ...
BEACH BODIES 2017
Int. Österreichische Meisterschaft 2017 - Juniorinnen Bikini Fitness (offen)
Int. Österreichische Meisterschaft 2017 - Wellness Fitness (WF, offen)
Int. Österreichische Meisterschaft 2017 - Männer Bodybuilding über 95 kg
Int. Österreichische Meisterschaft 2017 - Männer Bodybuilding bis 95 kg
Int. Österreichische Meisterschaft 2017 - Männer Bodybuilding bis 85 kg
  1. Präsentationsseminare
  2. Beach Bodies

Präsentationsseminare

Die im Jahr 2017 angebotenen Seminare unterscheiden sich von denen vergangener Jahre dadurch, dass sie zusätzlich ein Seminar mit dem Thema „Wettkampfvorbereitung für Frau und Mann“ mit IFBB Pro Dr. Wolfgang Schober anbieten. 

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Ausschreibung
 
Die IFBB-Austria präsentiert
BEACH BODIES
Die beste Vorbereitung auf die Herbstsaison
 
Dienstag 15. August 2017
(Feiertag Mariä Himmelfahrt)
 

FLADNITZTALARENA

SPORTPLATZ 1 - 3125 STATZENDORF

   
   

Athleten Service  

   

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"Dies are the Regels. We must them halten." – Marc Terenzi, Dschungelcampkönig 2017

 

Dieser Eingangssatz drückt eine Unmissverständlichkeit und ebenso eine Selbstverständlichkeit aus. Aber was
sind nun „die Regels“. Im Prinzip ist es auch ganz einfach. Unter der Prämisse, dass bei einem geplanten Start bei der IFBB-Austria eine Startgebühr zu entrichten ist, welche sich aus dem Jahresmitgliedschaftsbeitrag und der Startgebühr für die jeweilige Klasse zusammensetzt, muss auch jedem Athleten bewusst sein, dass er sich auch automatisch den Bestimmungen und Statuten der IFBB-Austria unterwirft.16938857 1483912388286524 5616351414706846919 n

Die Bestimmungen beinhalten keine überaus komplexen und überraschenden Regelungen. Vor diesem Hintergrund muss einem Athleten klar sein, dass die IFBB-Austria z.B. die Vorgaben der Anti Doping Kommission normiert (und sogar in den Ausschreibungen auch darauf hinweist), das Mindestalter für Starts bei der IFBB-Austria 16 Jahre beträgt und überdies Starts in einem Konkurrenzverband mit Sperren ahndet. Mittels Beschluss in der Generalversammlung vom 06.03.2010 wurde festgehalten:

1) IFBB-Athleten/innen, welche trotz genereller Kenntnis der Bestimmungen der IFBB bei einem anderen Verband gestartet sind, werden ab diesem Tag bei keiner Veranstaltung der IFBB-Austria mehr zugelassen. Weiters wird keinem dieser Athleten eine Genehmigung für einen Start bei IFBB-Veranstaltungen im Ausland erteilt. Diese Regelung gilt für 3 Jahre nach ihrem letzten Start bei einer Veranstaltung, die nicht von der IFBB organisiert wurde.

Um eine übermäßige „Regelungsflut“ hintan zu halten, reicht es die obere Bestimmung teleologisch (vom griech. Telos, Ziel, Endzweck) zu interpretieren bzw. auszulegen. Historisch betrachtet wurde der Beschluss gefasst, als soziale Medien zwar schon präsent waren, jedoch sich nicht jeder für einen Weltraumpräsidenten-Superstar-Athleten in den sozialen Netzwerken hielt. Das Nutzen dieser Plattformen hat sich in den letzten Jahren exponentiell entwickelt, was in einer bestimmten Form auch gut ist.

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Unter einem gewissen Aspekt ist es auch sehr beachtlich, den Sport auf diese Weise voranbringen zu wollen, respektive sich selbst zu vermarkten. Jedoch gilt es auch – sollte man planen Mitglied bei der IFBB-Austria sein zu wollen – die oben erwähnte Regelung hierbei zu beachten. Was ist nun der „Telos“ dieser Regelung?

Nicht davon erfasst ist das Besuchen einer Konkurrenzveranstaltung, wofür üblicherweise Eintritt bezahlt wird. Auch führt es nicht zu Diskrepanzen, wenn man einen Athleten von einem Konkurrenzverband anfeuert und unterstützt bzw. eines verbandsfremden Athleten Foto auf Facebook liked.Unstrittig erkennbar ist, dass diese Regelung ein Konkurrenzverbot normiert. Damit sind nicht nur per se Starts in anderen Verbänden gemeint. Analog zur heutigen Situation in sozialen Netzwerken ist damit gemeint: Sämtliche treuwidrige (gegen den Verband, IFBB-Austria) Handlungen, die konkurrenzunterstützender Natur sind, werden von dem Konkurrenzverbot erfasst. Konkret gemeint, sind aktive Handlungen in finanzieller bzw. werbender Hinsicht, die die Konkurrenzverbände aktiv unterstützen. Als Beispiel hierfür ist genannt: Als Athlet der IFBB-Austria sponsere ich einen Wettkampf des Verbandes X und werbe damit groß auf Facebook.

 

Wenn es allerdings unklar ist, dann gilt wohl immer die allgemeine Regel des zuerst Denkens und dann 16427781 1450418961635867 7517663115470907127 nHandelns. Ist man sich eben nicht sicher, dann sollte immer oberste Regel sein, den Verbandsvorstand zu informieren bzw. rückzufragen.

Sollte ein Verstoß dieser Konkurrenzbestimmung festgestellt werden, dann ist ebenso der Sanktionsteil der oben erwähnten Regelung klar verständlich: Eine Zulassung zu den Starts der IFBB-Austria Veranstaltungen wird dem Athleten für drei Jahre versagt.

Hintergrund der Schaffung eines Regelwerks, ist die Anerkennung von Bodybuilding als olympische Disziplin. Demzufolge ist die Statuierung von klaren Regeln und Richtlinien – so wie es das IOC (International Olympic Comitee) für die Anerkennung verlangt – sowie deren Einhaltung unumgänglich.

Abschließend ist zu sagen, dass diese Konkurrenzbestimmung immer im Hinterkopf schwirren soll und bei Unklarheiten (wenn es zur möglichen Penetration dieser Bestimmung führen sollte), Rücksprache mit dem Verbandsvorstand erfolgen sollte.

 

In diesem Sinne wünsche ich erfolgreiche Wettkämpfe und sexy bleiben!

 

 

Text: Mag. Norbert Piechocki, Rechtskundiger der IFBB-Austria

Fotos: Silvia Schober, Aumayr, privat

"Dies are the Regels. We must them halten." – Marc Terenzi, Dschungelcampkönig 2017

 

Dieser Eingangssatz drückt eine Unmissverständlichkeit und ebenso eine Selbstverständlichkeit aus. Aber was sind nun „die Regels“. Im Prinzip ist es auch ganz einfach. Unter der Prämisse, dass bei einem geplanten Start bei der IFBB-Austria eine Startgebühr zu entrichten ist, welche sich aus dem Jahresmitgliedschaftsbeitrag und der Startgebühr für die jeweilige Klasse zusammensetzt, muss auch jedem Athleten bewusst sein, dass er sich auch automatisch den Bestimmungen und Statuten der IFBB-Austria unterwirft.

Die Bestimmungen beinhalten keine überaus komplexen und überraschenden Regelungen. Vor diesem Hintergrund muss einem Athleten klar sein, dass die IFBB-Austria z.B. die Vorgaben der Anti Doping Kommission normiert (und sogar in den Ausschreibungen auch darauf hinweist), das Mindestalter für Starts bei der IFBB-Austria 16 Jahre beträgt und überdies Starts in einem Konkurrenzverband mit Sperren ahndet. Mittels Beschluss in der Generalversammlung vom 06.03.2010 wurde festgehalten:

„1) IFBB-Athleten/innen, welche trotz genereller Kenntnis der Bestimmungen der IFBB bei einem anderen Verband gestartet sind, werden ab diesem Tag bei keiner Veranstaltung der IFBB-Austria mehr zugelassen. Weiters wird keinem dieser Athleten eine Genehmigung für einen Start bei IFBB-Veranstaltungen im Ausland erteilt. Diese Regelung gilt für 3 Jahre nach ihrem letzten Start bei einer Veranstaltung, die nicht von der IFBB organisiert wurde.“

Um eine übermäßige „Regelungsflut“ hintan zu halten, reicht es die obere Bestimmung teleologisch (vom griech. Telos, Ziel, Endzweck) zu interpretieren bzw. auszulegen. Historisch betrachtet wurde der Beschluss gefasst, als soziale Medien zwar schon präsent waren, jedoch sich nicht jeder für einen Weltraumpräsidenten-Superstar-Athleten in den sozialen Netzwerken hielt. Das Nutzen dieser Plattformen hat sich in den letzten Jahren exponentiell entwickelt, was in einer bestimmten Form auch gut ist.

Unter einem gewissen Aspekt ist es auch sehr beachtlich, den Sport auf diese Weise voranbringen zu wollen, respektive sich selbst zu vermarkten. Jedoch gilt es auch – sollte man planen Mitglied bei der IFBB-Austria sein wollen – die oben erwähnte Regelung hierbei zu beachten. Was ist nun der „Telos“ dieser Regelung?

Unstrittig erkennbar ist, dass diese Regelung ein Konkurrenzverbot normiert. Damit sind nicht nur per se Starts in anderen Verbänden gemeint. Analog zur heutigen Situation in sozialen Netzwerken ist damit gemeint: Sämtliche treuwidrige (gegen den Verband, IFBB-Austria) Handlungen, die konkurrenzunterstützender Natur sind, werden von dem Konkurrenzverbot erfasst. Konkret gemeint, sind aktive Handlungen in finanzieller bzw. werbender Hinsicht, die die Konkurrenzverbände aktiv unterstützen. Als Beispiel hierfür ist genannt: Als Athlet der IFBB-Austria sponsere ich einen Wettkampf des Verbandes X und werbe damit groß auf Facebook.

Nicht davon erfasst ist das Besuchen einer Konkurrenzveranstaltung, wofür üblicherweise Eintritt bezahlt wird. Auch führt es nicht zu Diskrepanzen, wenn man einen Athleten von einem Konkurrenzverband anfeuert und unterstützt bzw. eines verbandsfremden Athleten Foto auf Facebook liked.

Wenn es allerdings unklar ist, dann gilt wohl immer die allgemeine Regel des zuerst Denkens und dann Handelns. Ist man sich eben nicht sicher, dann sollte immer oberste Regel sein, den Verbandsvorstand zu informieren bzw. rückzufragen.

Sollte ein Verstoß dieser Konkurrenzbestimmung festgestellt werden, dann ist ebenso der Sanktionsteil der oben erwähnten Regelung klar verständlich: Eine Zulassung zu den Starts der IFBB-Austria Veranstaltungen wird dem Athleten für drei Jahre versagt.

Hintergrund der Schaffung eines Regelwerks, ist die Anerkennung von Bodybuilding als olympische Disziplin. Demzufolge ist die Statuierung von klaren Regeln und Richtlinien – so wie es das IOC (International Olympic Comitee) für die Anerkennung verlangt – sowie deren Einhaltung unumgänglich.

Abschließend ist zu sagen, dass diese Konkurrenzbestimmung immer im Hinterkopf schwirren soll und bei Unklarheiten (wenn es zur möglichen Penetration dieser Bestimmung führen sollte), Rücksprache mit dem Verbandsvorstand erfolgen sollte.

In diesem Sinne wünsche ich erfolgreiche Wettkämpfe und sexy bleiben!

Text: Mag. Norbert Piechocky, Rechtskundiger der IFBB-Austria

Fotos: Silvia Schober, Aumayr, privat

 

   
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