WEIHNACHTSFEIER IFBB-AUSTRIA 

Wir freuen uns auch heuer wieder die Athletinnen und Athleten, Freunde, Geschäftspartner und Offizielle der IFBB-Austria zur heurigen Weihnachtsfeier einzuladen.  

Die Weihnachtsfeier der IFBB-Austria findet heuer am Samstag, den 16. Dezember 2017 statt.

33838 556937557656769 746257181 nBeginn: 13:00

Wo: Restaurant SALZMÜHLE,
Purkersdorferstraße 6, 3108 St. Pölten. 

 

Voraussichtliche Dauer bis 16:00 und danach Besuch des beliebten St. Pöltener Christkindlmarktes.

Vorgestaffelt: 11:00 bis 12:30: Wertungsrichterseminar

 

ANMELDUNGEN bitte an now@ifbb-austria.at

Wir freuen uns auf Euer Kommen

   

Athleten Service  

   

Archiv  

   

Kontakt  

   

Newsletter  


Subscribe Here



Joomla Extensions powered by Joobi
   

"Dies are the Regels. We must them halten." – Marc Terenzi, Dschungelcampkönig 2017

 

Dieser Eingangssatz drückt eine Unmissverständlichkeit und ebenso eine Selbstverständlichkeit aus. Aber was
sind nun „die Regels“. Im Prinzip ist es auch ganz einfach. Unter der Prämisse, dass bei einem geplanten Start bei der IFBB-Austria eine Startgebühr zu entrichten ist, welche sich aus dem Jahresmitgliedschaftsbeitrag und der Startgebühr für die jeweilige Klasse zusammensetzt, muss auch jedem Athleten bewusst sein, dass er sich auch automatisch den Bestimmungen und Statuten der IFBB-Austria unterwirft.16938857 1483912388286524 5616351414706846919 n

Die Bestimmungen beinhalten keine überaus komplexen und überraschenden Regelungen. Vor diesem Hintergrund muss einem Athleten klar sein, dass die IFBB-Austria z.B. die Vorgaben der Anti Doping Kommission normiert (und sogar in den Ausschreibungen auch darauf hinweist), das Mindestalter für Starts bei der IFBB-Austria 16 Jahre beträgt und überdies Starts in einem Konkurrenzverband mit Sperren ahndet. Mittels Beschluss in der Generalversammlung vom 06.03.2010 wurde festgehalten:

1) IFBB-Athleten/innen, welche trotz genereller Kenntnis der Bestimmungen der IFBB bei einem anderen Verband gestartet sind, werden ab diesem Tag bei keiner Veranstaltung der IFBB-Austria mehr zugelassen. Weiters wird keinem dieser Athleten eine Genehmigung für einen Start bei IFBB-Veranstaltungen im Ausland erteilt. Diese Regelung gilt für 3 Jahre nach ihrem letzten Start bei einer Veranstaltung, die nicht von der IFBB organisiert wurde.

Um eine übermäßige „Regelungsflut“ hintan zu halten, reicht es die obere Bestimmung teleologisch (vom griech. Telos, Ziel, Endzweck) zu interpretieren bzw. auszulegen. Historisch betrachtet wurde der Beschluss gefasst, als soziale Medien zwar schon präsent waren, jedoch sich nicht jeder für einen Weltraumpräsidenten-Superstar-Athleten in den sozialen Netzwerken hielt. Das Nutzen dieser Plattformen hat sich in den letzten Jahren exponentiell entwickelt, was in einer bestimmten Form auch gut ist.

14705801 1374257315918699 575273295553836139 n

Unter einem gewissen Aspekt ist es auch sehr beachtlich, den Sport auf diese Weise voranbringen zu wollen, respektive sich selbst zu vermarkten. Jedoch gilt es auch – sollte man planen Mitglied bei der IFBB-Austria sein zu wollen – die oben erwähnte Regelung hierbei zu beachten. Was ist nun der „Telos“ dieser Regelung?

Nicht davon erfasst ist das Besuchen einer Konkurrenzveranstaltung, wofür üblicherweise Eintritt bezahlt wird. Auch führt es nicht zu Diskrepanzen, wenn man einen Athleten von einem Konkurrenzverband anfeuert und unterstützt bzw. eines verbandsfremden Athleten Foto auf Facebook liked.Unstrittig erkennbar ist, dass diese Regelung ein Konkurrenzverbot normiert. Damit sind nicht nur per se Starts in anderen Verbänden gemeint. Analog zur heutigen Situation in sozialen Netzwerken ist damit gemeint: Sämtliche treuwidrige (gegen den Verband, IFBB-Austria) Handlungen, die konkurrenzunterstützender Natur sind, werden von dem Konkurrenzverbot erfasst. Konkret gemeint, sind aktive Handlungen in finanzieller bzw. werbender Hinsicht, die die Konkurrenzverbände aktiv unterstützen. Als Beispiel hierfür ist genannt: Als Athlet der IFBB-Austria sponsere ich einen Wettkampf des Verbandes X und werbe damit groß auf Facebook.

 

Wenn es allerdings unklar ist, dann gilt wohl immer die allgemeine Regel des zuerst Denkens und dann 16427781 1450418961635867 7517663115470907127 nHandelns. Ist man sich eben nicht sicher, dann sollte immer oberste Regel sein, den Verbandsvorstand zu informieren bzw. rückzufragen.

Sollte ein Verstoß dieser Konkurrenzbestimmung festgestellt werden, dann ist ebenso der Sanktionsteil der oben erwähnten Regelung klar verständlich: Eine Zulassung zu den Starts der IFBB-Austria Veranstaltungen wird dem Athleten für drei Jahre versagt.

Hintergrund der Schaffung eines Regelwerks, ist die Anerkennung von Bodybuilding als olympische Disziplin. Demzufolge ist die Statuierung von klaren Regeln und Richtlinien – so wie es das IOC (International Olympic Comitee) für die Anerkennung verlangt – sowie deren Einhaltung unumgänglich.

Abschließend ist zu sagen, dass diese Konkurrenzbestimmung immer im Hinterkopf schwirren soll und bei Unklarheiten (wenn es zur möglichen Penetration dieser Bestimmung führen sollte), Rücksprache mit dem Verbandsvorstand erfolgen sollte.

 

In diesem Sinne wünsche ich erfolgreiche Wettkämpfe und sexy bleiben!

 

 

Text: Mag. Norbert Piechocki, Rechtskundiger der IFBB-Austria

Fotos: Silvia Schober, Aumayr, privat

"Dies are the Regels. We must them halten." – Marc Terenzi, Dschungelcampkönig 2017

 

Dieser Eingangssatz drückt eine Unmissverständlichkeit und ebenso eine Selbstverständlichkeit aus. Aber was sind nun „die Regels“. Im Prinzip ist es auch ganz einfach. Unter der Prämisse, dass bei einem geplanten Start bei der IFBB-Austria eine Startgebühr zu entrichten ist, welche sich aus dem Jahresmitgliedschaftsbeitrag und der Startgebühr für die jeweilige Klasse zusammensetzt, muss auch jedem Athleten bewusst sein, dass er sich auch automatisch den Bestimmungen und Statuten der IFBB-Austria unterwirft.

Die Bestimmungen beinhalten keine überaus komplexen und überraschenden Regelungen. Vor diesem Hintergrund muss einem Athleten klar sein, dass die IFBB-Austria z.B. die Vorgaben der Anti Doping Kommission normiert (und sogar in den Ausschreibungen auch darauf hinweist), das Mindestalter für Starts bei der IFBB-Austria 16 Jahre beträgt und überdies Starts in einem Konkurrenzverband mit Sperren ahndet. Mittels Beschluss in der Generalversammlung vom 06.03.2010 wurde festgehalten:

„1) IFBB-Athleten/innen, welche trotz genereller Kenntnis der Bestimmungen der IFBB bei einem anderen Verband gestartet sind, werden ab diesem Tag bei keiner Veranstaltung der IFBB-Austria mehr zugelassen. Weiters wird keinem dieser Athleten eine Genehmigung für einen Start bei IFBB-Veranstaltungen im Ausland erteilt. Diese Regelung gilt für 3 Jahre nach ihrem letzten Start bei einer Veranstaltung, die nicht von der IFBB organisiert wurde.“

Um eine übermäßige „Regelungsflut“ hintan zu halten, reicht es die obere Bestimmung teleologisch (vom griech. Telos, Ziel, Endzweck) zu interpretieren bzw. auszulegen. Historisch betrachtet wurde der Beschluss gefasst, als soziale Medien zwar schon präsent waren, jedoch sich nicht jeder für einen Weltraumpräsidenten-Superstar-Athleten in den sozialen Netzwerken hielt. Das Nutzen dieser Plattformen hat sich in den letzten Jahren exponentiell entwickelt, was in einer bestimmten Form auch gut ist.

Unter einem gewissen Aspekt ist es auch sehr beachtlich, den Sport auf diese Weise voranbringen zu wollen, respektive sich selbst zu vermarkten. Jedoch gilt es auch – sollte man planen Mitglied bei der IFBB-Austria sein wollen – die oben erwähnte Regelung hierbei zu beachten. Was ist nun der „Telos“ dieser Regelung?

Unstrittig erkennbar ist, dass diese Regelung ein Konkurrenzverbot normiert. Damit sind nicht nur per se Starts in anderen Verbänden gemeint. Analog zur heutigen Situation in sozialen Netzwerken ist damit gemeint: Sämtliche treuwidrige (gegen den Verband, IFBB-Austria) Handlungen, die konkurrenzunterstützender Natur sind, werden von dem Konkurrenzverbot erfasst. Konkret gemeint, sind aktive Handlungen in finanzieller bzw. werbender Hinsicht, die die Konkurrenzverbände aktiv unterstützen. Als Beispiel hierfür ist genannt: Als Athlet der IFBB-Austria sponsere ich einen Wettkampf des Verbandes X und werbe damit groß auf Facebook.

Nicht davon erfasst ist das Besuchen einer Konkurrenzveranstaltung, wofür üblicherweise Eintritt bezahlt wird. Auch führt es nicht zu Diskrepanzen, wenn man einen Athleten von einem Konkurrenzverband anfeuert und unterstützt bzw. eines verbandsfremden Athleten Foto auf Facebook liked.

Wenn es allerdings unklar ist, dann gilt wohl immer die allgemeine Regel des zuerst Denkens und dann Handelns. Ist man sich eben nicht sicher, dann sollte immer oberste Regel sein, den Verbandsvorstand zu informieren bzw. rückzufragen.

Sollte ein Verstoß dieser Konkurrenzbestimmung festgestellt werden, dann ist ebenso der Sanktionsteil der oben erwähnten Regelung klar verständlich: Eine Zulassung zu den Starts der IFBB-Austria Veranstaltungen wird dem Athleten für drei Jahre versagt.

Hintergrund der Schaffung eines Regelwerks, ist die Anerkennung von Bodybuilding als olympische Disziplin. Demzufolge ist die Statuierung von klaren Regeln und Richtlinien – so wie es das IOC (International Olympic Comitee) für die Anerkennung verlangt – sowie deren Einhaltung unumgänglich.

Abschließend ist zu sagen, dass diese Konkurrenzbestimmung immer im Hinterkopf schwirren soll und bei Unklarheiten (wenn es zur möglichen Penetration dieser Bestimmung führen sollte), Rücksprache mit dem Verbandsvorstand erfolgen sollte.

In diesem Sinne wünsche ich erfolgreiche Wettkämpfe und sexy bleiben!

Text: Mag. Norbert Piechocky, Rechtskundiger der IFBB-Austria

Fotos: Silvia Schober, Aumayr, privat

 

   
oberes_waldviertel_banner ProTan  energystore_st_poelten   Logo st poelten neu    maximum
       
   
© Copyright © 2014 | ÖABFF - IFBB Austria

Partner

 

ProTan

energystore_st_poelten

maximum

oberes_waldviertel_banner

Logo st poelten neu