Rund 150 Athleten aus 35 Nationen trafen sich vom 14. bis 17. Mai 2010 in Maastricht (NL), um aus ihren Reihen die Europameister zu ermitteln. Mit dabei das kleine aber feine Team der IFBB-Austria. Unter Führung von Verbandspräsident Dr. Wolfgang Schober und seinem Vizepräsidenten Mario Volpe waren ins schöne Holland mitgekommen: Ruth Hernach (Paar), Christian Manasek (Paar und Männer bis 90 kg), Andreas Grümeyer (Classic Bodybuilding über 180 cm Körpergröße), Manuel Comper (Männer bis 90 kg) und Jörg Kapfer (Männer bis 100 kg).
Wie immer bei internationalen Meisterschaften der IFBB war das Niveau der angereisten Athleten enorm hoch. Österreichs Athleten präsentierten sich alle in ihrer persönlichen Bestform und kämpften überaus fair und diszipliniert. Ruth holte sich bei ihrem ersten internationalen Auftritt mit Christian gleich einen respektablen fünften Platz bei den Paaren. Auch der vierte Platz wäre durchaus gerechtfertigt gewesen, denn sowohl Posing als auch die Gesamtpräsentation unseres Paares brauchte den Vergleich mit den schlussendlich vor ihnen liegenden Italienern nicht scheuen. Manuel kämpfte bei den Männern bis 90 Seite an Seite mit Christian und legte mit seinem 10 Platz einen ersten internationalen Talentbeweis vor. Christian, definiert und trocken wie gewohnt, überzeugte durch seine Qualität und konnte den 8. Platz für sich verbuchen. Jörg konnte sich zu den Meisterschaften in Österreich deutlich steigern. Definiert und mit ausgezeichneter Linienführung ausgestattet wurde er zu vier Vergleichen geholt und bilanzierte schließlich mit einem 10 Platz. Die positive Überraschung schlechthin für Österreich lieferte Andreas Grümeyer. In der überaus stark besetzten Kategorie Classic Bodybuilding über 180 cm Körpergröße fällt der Niederösterreicher bereits im Line Up durch seine ausgewogene Körperentwicklung, gepaart mit ausgezeichneter Definition auf. Sein Kampfgeist wird schließlich nach vier Vergleichen mit den Besten Europas mit dem Finaleinzug belohnt. Auch dort verkauft er sich blendend und kann seine Form zum Vorkampf noch einmal steigern. Etwas überraschend dann sein sechster Platz, hätte er sich für sein ausgewogenes Paket doch zumindest einen Platz weiter vorne verdient, zumal der vor ihm liegende Pole doch nicht zu übersehende Symmetrieschwächen hatte. Dennoch ein wunderbarer Erfolg für unseren Rookie, der sicherlich noch in den kommenden Jahren so manches gute Ergebnis für Österreich nach Hause holen wird.
Summa sumarum eine gelungene EM für unser rot-weiß-rotes Team. Die Stimmung war ausgezeichnet und getragen von gegenseitiger Unterstützung und Hilfsbereitschaft.
Danke an die Firma ALL STARS, die unser Team mit Trainingsanzügen ausgestattet hat.







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