Große Freude im österreichischen Nationalteam bei der Masters-WM im polnischen Bialystok (13. bis 16. November). Wolfgang Schober holt in der überaus stark besetzten Klasse der über 50-Jährigen Bronze für die Alpenrepublik. Schober war bei dieser WM so schwer wie nie zuvor: Mit 106,6 kg war er um rund 7 kg schwerer als noch im Frühjahr bei der Masters EM, als er sich Silber geholt hatte. „Ich wollte mit einem neuen Look kommen. Das ist mir auch gelungen, denn ich wirkte deutlich wuchtiger als noch im Frühjahr. Allerdings war ich diesmal nicht so hart wie sonst. Vielleicht wäre mit zwei, drei Kilos weniger in der Platzierung mehr drinnen gewesen …“, meint Schober durchaus nachdenklich.
Unterm Strich bilanziert der Österreicher das fast schon abgelaufene Jahr überaus positiv: Drei Klassensiege bei heimischen Meisterschaften und noch zusätzlich ein Masters-Gesamtsieg in Wien. Zwei Siege bei gut besetzten internationalen Meisterschaften in Budapest und Prag. Zwei Medaillen bei EM bzw. WM der Masters: Silber bei der EM in Baia Mare (ROM) und jetzt Bronze bei der WM in Bialystok (PL).
Schober: „Jetzt fehlt eigentlich nur noch Gold in meiner Sammlung. Vielleicht gelingt es mir 2011 dieses Edelmetall nach Hause zu holen.“
Rüdiger Himsl schnuppert bei den Rollstuhlfahrern am Finaltag zum ersten Mal internationale Wettkampfluft. Der sympathische Schärdinger gibt sein bestes und kämpft am Sonntag mit großem herzen um jeden Punkt. Dass sein großes Kämpferherz diesmal alleine noch nicht ausreichte, um ins Finale vorzustoßen, tut seiner Motivation für den Eisensport keinen Abbruch.
Andreas Etlinger wird trotz hervorragender Konditionierung aber noch auszubauender Bühnenpräsenz im Endergebnis 11. im Masters Klassik Bodybuilding. Wie stark hier die Leistungsdichte war beweist die Tatsache, dass ihm zum 8. nur vier kleine Punkte fehlten.
Schober zieht eine erste positive Bilanz: „ Wenn man bedenkt, wie schwierig es für die IFBB-Austria heuer war, sind die gezeigten Leistungen unserer Athleten wirklich sehr gut gewesen. Ich bin mir sicher, sie wird in Zukunft noch besser werden, denn unser Verband hat einige Aktionen geplant, die sich sicherlich überaus positiv auf unser Abschneiden bei internationalen IFBB-Meisterschaften auswirken werden.
Fotos: Silvia Schober
Dienstag, 17 November 2009 00:20







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